Gänseschmalz

Gänseschmalz
Gänseschmalz

Fette spielen in der Ernährung eine zentrale Rolle, erfüllen sie doch lebenswichtige Aufgaben, die für den reibungslosen Ablauf aller Körperfunktionen unerlässlich sind. Gerade in Zeiten von zunehmendem Gesundheitsbewusstsein werden die Vorteile von Gänse- und Schweinefett in der Küche wiederentdeckt. Namhafte Köche, aber auch Ernährungsexperten und Ärzte empfehlen ihre Verwendung aufgrund der vielen nachweisbaren Vorteile für die Gesundheit.

 
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Gänseschmalz vom Bauern

Gänseschmalz selbst herzustellen ist natürlich möglich, bedeutet aber auch einen ziemlichen Aufwand. Wer sich das nicht antun möchte, kann sich das fertige Schmalz im Handel oder beim Bauern besorgen, und schon hat man ein hochwertiges Lebens- und Heilmittel zur Hand, dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Küche oder Hausapotheke unschätzbar sind.

Gänseschmalz ideal für alle Kochbereiche

Im Gegensatz zu Butter, die hauptsächlich aus gesättigten Fettsäuren besteht, handelt es sich beim Gänsefett überwiegend um einfach ungesättigte Fettsäuren. Damit wirkt es, ähnlich wie etwa das Olivenöl, positiv auf das Herz-Kreislaufsystem und kann damit etwaigen Erkrankungen vorbeugen helfen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Fetten und Ölen kann Gänseschmalz unbedenklich bis über 200°C erhitzt werden, ohne dass dabei karzinogene Stoffe entstehen, was es gerade auch für´s Backen besonders geeignet macht. Aufgrund seines würzigen Geschmacks und seiner cremigen Konsistenz ist Gänseschmalz auch vorzüglich als Brotaufstrich geeignet. Es gibt unzählige Rezepte dafür oder man lässt seiner Kreativität freien Lauf und probiert selbst aus, was einem am besten schmeckt.

Als altes Hausmittel bewährt

Gänseschmalz wurde schon immer gerne als Hausmittel bei den verschiedensten Erkrankungen eingesetzt und seine heilungsfördernden Eigenschaften gelten als erwiesen. Der große Vorteil liegt vor allem darin, dass die Behandlung völlig frei von Nebenwirkungen ist und in vielen Fällen zur Genesung beitragen kann. Gerade im Anfangsstadium von Erkältungskrankheiten, wie zum Beispiel bei Schnupfen, Husten oder Bronchitis, haben sich Brustwickel mit Gänseschmalz sehr bewährt. Aber auch bei entzündlichen und eitrigen Hauterkrankungen wie Geschwüren oder Abszessen wirken Schmalzauflagen schmerzlindernd und entzündungshemmend und führen oft zur Abheilung. Die Vorteile von natürlichen, nicht gehärteten Fetten wie Gänseschmalz liegen jedenfalls auf der Hand und ihr potentieller Nutzen für die Gesundheit sollte nicht unterschätzt werden.

 

Nährwert
(auf 100g Gänseschmalz)
kcal: 896 KJ
KJ: 3747 KJ
Kohlenhydrate: 0 g
Proteine: g
Fett: 99,5 g
Wasser: 0 g
Cholesterin: 100 mg
Vitamine
(auf 100g Gänseschmalz)
Niacin: mg
Vitamin A: µg
Vitamin B1: mg
Vitamin B2: mg
Vitamin B6: mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 2,7 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Gänseschmalz)
Calcium: 1 mg
Eisen: mg
Kalium: 1 mg
Magnesium: 0 mg
Natrium: 5 mg
Phosphor: 5 mg

Fette, Öle

Fette, Öle

Die chemische Grundstruktur aller Fette ist gleich. Je nach Anzahl der Doppelbindungen im Fettsäuremolekül unterscheidet man gesättigte Fettsäure ohne Doppelbindung, einfach ungesättigte mit einer Doppelbindung und mehrfach, ungesättigte mit zwei oder mehreren Doppelbindungen.

Butter

Butter

Butter ist ein Streichfett, welches in der Regel aus Kuhmilch hergestellt wird und aus Milchfett, Wasser und Milchproteinen besteht. Weitere Bestandteile von Butter sind Mineralstoffe, Milchsäure, Milchzucker, Cholesterin und fettlösliche Vitamine. Butter muss mindestens zu 82% aus Milchfett bestehen und darf den Wasseranteil nicht um mehr als 16% übersteigen, damit sie als solche verkauft werden kann. Normalerweise benutzt man Butter als Brotaufstrich oder als Kochzutat, beispielsweise zum Backen oder um Saucen herzustellen.

Süß- und Sauerrahmbutter

Süß- und Sauerrahmbutter

Butter ist aus der Küche nicht wegzudenken. Da sie in der Herstellung recht einfach ist, wird sie bereits seit vielen Jahrhunderten hergestellt und verwendet. Der Beginn der Herstellung ist bei Süß- und Sauerrahmbutter gleich. Früher wurde lediglich der Rahm abgeschöpft, der sich bei nicht homogenisierter Milch nach einigen Tagen von selbst absetzt und aus diesem Rahm die Butter hergestellt.

Butterschmalz

Butterschmalz

Butterschmalz ist ein Butterreinfett, welches aus Butter gewonnen wird, nachdem dieser Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker entzogen wurde. Es besitzt ähnliche Eigenschaften wie eigentliches Schmalz, jedoch wird es nicht aus Schlachtfett, sondern aus Kuhmilch erzeugt.

Gänseschmalz

Gänseschmalz

Fette spielen in der Ernährung eine zentrale Rolle, erfüllen sie doch lebenswichtige Aufgaben, die für den reibungslosen Ablauf aller Körperfunktionen unerlässlich sind. Gerade in Zeiten von zunehmendem Gesundheitsbewusstsein werden die Vorteile von Gänse- und Schweinefett in der Küche wiederentdeckt. Namhafte Köche, aber auch Ernährungsexperten und Ärzte empfehlen ihre Verwendung aufgrund der vielen nachweisbaren Vorteile für die Gesundheit.

Lebertran

Lebertran

Jeder kennt die alten Filme, in denen Kinder Lebertran einnehmen mussten. Man fragt sich, was das für einen Nutzen hatte oder war das nur ein Aberglaube der damaligen Zeit? Wenn man aber betrachtet, welche wichtigen Inhaltsstoffe in Lebertran enthalten sind, so wird schnell klar, dass man schon früh um die Heilkraft von Vitaminen wusste und Krankheiten damit bekämpft und vorgebeugt hat.

Rindertalg

Rindertalg

Beim Schlachten unserer Haustiere, also beispielsweise von Rind, Gans oder Schwein, fallen Fette an. Diese Schlachtfette werden weiterverarbeitet und dementsprechend in härteres Fett, den Talg, und weiches Fett das Schmalz, unterteilt und benannt nach der Art der tierischen Fettlieferanten.

Schweineschmalz

Schweineschmalz

Eines unserer Nahrungsfette ist Schweineschmalz. Es ist ein tierisches Fett und wird durch seine ähnliche Struktur vom Körper gut aufgenommen und schnell verdaut. Dieses reine Fett enthält nur einen minimalen Anteil an Wasser und Eiweiß. Es hat durch seinen Aufbau eine hohe Erhitzbarkeit und man kann es somit sehr gut zum Braten verwenden. Der Rauchpunkt vom Schweineschmalz liegt im oberen Bereich und dies wirkt sich genauso positiv für den Gebrauch zum Kochen und Braten aus.

Pflanzliche Fette und Öle

Pflanzliche Fette und Öle

Wir alle benötigen in unserer Nahrung unbedingt auch Fette, u.a. Pflanzliche Fette und Öle, diese sind für unseren Körper lebenswichtig, wenn auch immer wieder vor zu viel Fett gewarnt wird, wobei es sich hierbei hauptsächlich um die tierischen Fette handelt.

Tierische Fette und Öle

Tierische Fette und Öle

Für den menschlichen Körper sind Fette ein wichtiger Energiespeicher. Tierische Fette und Öle enthalten unter anderem wichtige Vitamine und Fettsäuren. Im menschlichen Körper hat Fett eine wichtige Schutzfunktion: Es schützt vor Kälte, Wärme und mechanischem Druck. Fette sind chemisch betrachtet Triglyzeride, die in einer festen Form vorliegen. In flüssiger Form heißen sie Öle. Tierische Fette und Öle haben einen hohen Gehalt an Cholesterin und gesättigten Fettsäuren. Deshalb sind sie schwerer verdaulich als pflanzliche Fette.

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