Butter

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Butter

Butter ist ein Streichfett, welches in der Regel aus Kuhmilch hergestellt wird und aus Milchfett, Wasser und Milchproteinen besteht. Weitere Bestandteile von Butter sind Mineralstoffe, Milchsäure, Milchzucker, Cholesterin und fettlösliche Vitamine. Butter muss mindestens zu 82% aus Milchfett bestehen und darf den Wasseranteil nicht um mehr als 16% übersteigen, damit sie als solche verkauft werden kann. Normalerweise benutzt man Butter als Brotaufstrich oder als Kochzutat, beispielsweise zum Backen oder um Saucen herzustellen.

 
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Butter - Geschichte

Butter muss nicht zwangsweise aus Kuhmilch hergestellt werden - man kann sie auch aus der Milch von anderen Säugetieren gewinnen, wie zum Beispiel Schafsmilch und Ziegenmilch. Des Weiteren werden manchmal Salz, Aromastoffe und Konservierungsstoffe zugefügt. Normalerweise hat Butter eine hellgelbe bis weiße Färbung, welche vom Futter des milchgebenden Tieres abhängt. In der Lebensmittelindustrie wird die Farbe der Butter oft durch Zugabe von Farbstoffen, wie etwa Karotin, manipuliert.

Es ist nicht genau bekannt, zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort Butter das erste Mal "entdeckt" wurde. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die "Erfindung" der Butter mit dem Anfang der Viehzucht einherging. Sicher ist jedoch, dass die Griechen und die Römer Butter schon in der Antike kannten. Allerdings benutzten sie Butter für medizinische Zwecke und nicht als Brotaufstrich oder Kochzutat, da bei ihnen Olivenöl weiter verbreitet war. Es wurde jedoch nachgewiesen, dass bereits im Mittelalter mit Butter gehandelt wurde. Man transportierte die Butter in großen Fässern oder Töpfen.

Herstellung der Butter

Um früher Butter gewinnen zu können, wurde die Milch zwei Tage stehen gelassen. Nach diesen zwei Tagen hatte sich oben Rahm abgesetzt, welchen man abschöpfte. Dieser musste dann noch einige Zeit reifen, bis er von Hand zu Butter geschlagen wurde. Während dieses Prozesses werden die Fettkügelchen, welche im Milchfett enthalten sind, zerstört. Dadurch tritt das in ihnen enthaltene Fett aus und verklebt sich.

Durch Kneten wird die Butter zu einer homogenen Masse, welche anschließend geformt wird. Butter darf heute nur noch aus Rahm, welcher pasteurisiert ist, hergestellt werden. Die Milch wird mit Hilfe von Maschinen innerhalb weniger Sekunden entrahmt; der entstandene Rahm wird dann pasteurisiert und 20 Stunden reifen gelassen. In einer Butterungsmaschine wird anschließend der Rahm geschlagen und schließlich zu Butter geknetet, welche dann durch eine Ausformmaschine geformt und in Pakete gepackt wird. Insgesamt benötigt man zur Herstellung von einem Kilogramm Butter mehr als 20 Liter Milch.

 

Nährwert
(auf 100g Butter)
kcal: 388 KJ
KJ: 1624 KJ
Kohlenhydrate: 3,5 g
Proteine: 4 g
Fett: 39,8 g
Wasser: 52 g
Cholesterin: 140 mg
Vitamine
(auf 100g Butter)
Niacin: 0,1 mg
Vitamin A: 360 µg
Vitamin B1: 0,03 mg
Vitamin B2: 0,01 mg
Vitamin B6: 0,02 mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 1,4 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Butter)
Calcium: 115 mg
Eisen: mg
Kalium: 160 mg
Magnesium: 14 mg
Natrium: 80 mg
Phosphor: 90 mg

Fette, Öle

Fette, Öle

Die chemische Grundstruktur aller Fette ist gleich. Je nach Anzahl der Doppelbindungen im Fettsäuremolekül unterscheidet man gesättigte Fettsäure ohne Doppelbindung, einfach ungesättigte mit einer Doppelbindung und mehrfach, ungesättigte mit zwei oder mehreren Doppelbindungen.

Butter

Butter

Butter ist ein Streichfett, welches in der Regel aus Kuhmilch hergestellt wird und aus Milchfett, Wasser und Milchproteinen besteht. Weitere Bestandteile von Butter sind Mineralstoffe, Milchsäure, Milchzucker, Cholesterin und fettlösliche Vitamine. Butter muss mindestens zu 82% aus Milchfett bestehen und darf den Wasseranteil nicht um mehr als 16% übersteigen, damit sie als solche verkauft werden kann. Normalerweise benutzt man Butter als Brotaufstrich oder als Kochzutat, beispielsweise zum Backen oder um Saucen herzustellen.

Süß- und Sauerrahmbutter

Süß- und Sauerrahmbutter

Butter ist aus der Küche nicht wegzudenken. Da sie in der Herstellung recht einfach ist, wird sie bereits seit vielen Jahrhunderten hergestellt und verwendet. Der Beginn der Herstellung ist bei Süß- und Sauerrahmbutter gleich. Früher wurde lediglich der Rahm abgeschöpft, der sich bei nicht homogenisierter Milch nach einigen Tagen von selbst absetzt und aus diesem Rahm die Butter hergestellt.

Butterschmalz

Butterschmalz

Butterschmalz ist ein Butterreinfett, welches aus Butter gewonnen wird, nachdem dieser Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker entzogen wurde. Es besitzt ähnliche Eigenschaften wie eigentliches Schmalz, jedoch wird es nicht aus Schlachtfett, sondern aus Kuhmilch erzeugt.

Gänseschmalz

Gänseschmalz

Fette spielen in der Ernährung eine zentrale Rolle, erfüllen sie doch lebenswichtige Aufgaben, die für den reibungslosen Ablauf aller Körperfunktionen unerlässlich sind. Gerade in Zeiten von zunehmendem Gesundheitsbewusstsein werden die Vorteile von Gänse- und Schweinefett in der Küche wiederentdeckt. Namhafte Köche, aber auch Ernährungsexperten und Ärzte empfehlen ihre Verwendung aufgrund der vielen nachweisbaren Vorteile für die Gesundheit.

Lebertran

Lebertran

Jeder kennt die alten Filme, in denen Kinder Lebertran einnehmen mussten. Man fragt sich, was das für einen Nutzen hatte oder war das nur ein Aberglaube der damaligen Zeit? Wenn man aber betrachtet, welche wichtigen Inhaltsstoffe in Lebertran enthalten sind, so wird schnell klar, dass man schon früh um die Heilkraft von Vitaminen wusste und Krankheiten damit bekämpft und vorgebeugt hat.

Rindertalg

Rindertalg

Beim Schlachten unserer Haustiere, also beispielsweise von Rind, Gans oder Schwein, fallen Fette an. Diese Schlachtfette werden weiterverarbeitet und dementsprechend in härteres Fett, den Talg, und weiches Fett das Schmalz, unterteilt und benannt nach der Art der tierischen Fettlieferanten.

Schweineschmalz

Schweineschmalz

Eines unserer Nahrungsfette ist Schweineschmalz. Es ist ein tierisches Fett und wird durch seine ähnliche Struktur vom Körper gut aufgenommen und schnell verdaut. Dieses reine Fett enthält nur einen minimalen Anteil an Wasser und Eiweiß. Es hat durch seinen Aufbau eine hohe Erhitzbarkeit und man kann es somit sehr gut zum Braten verwenden. Der Rauchpunkt vom Schweineschmalz liegt im oberen Bereich und dies wirkt sich genauso positiv für den Gebrauch zum Kochen und Braten aus.

Pflanzliche Fette und Öle

Pflanzliche Fette und Öle

Wir alle benötigen in unserer Nahrung unbedingt auch Fette, u.a. Pflanzliche Fette und Öle, diese sind für unseren Körper lebenswichtig, wenn auch immer wieder vor zu viel Fett gewarnt wird, wobei es sich hierbei hauptsächlich um die tierischen Fette handelt.

Tierische Fette und Öle

Tierische Fette und Öle

Für den menschlichen Körper sind Fette ein wichtiger Energiespeicher. Tierische Fette und Öle enthalten unter anderem wichtige Vitamine und Fettsäuren. Im menschlichen Körper hat Fett eine wichtige Schutzfunktion: Es schützt vor Kälte, Wärme und mechanischem Druck. Fette sind chemisch betrachtet Triglyzeride, die in einer festen Form vorliegen. In flüssiger Form heißen sie Öle. Tierische Fette und Öle haben einen hohen Gehalt an Cholesterin und gesättigten Fettsäuren. Deshalb sind sie schwerer verdaulich als pflanzliche Fette.

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