Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne
Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne sind wahre Allrounder, die aus der modernen Küche und als Snack für zwischendurch nicht wegzudenken sind. Als Zugabe in Salaten oder sogar Suppen sowie als Brotzugabe sind sie das i-Tüpfelchen, das zum Abrunden eines schmackhaften Essens beiträgt. Als gesunde Alternative zu Olivenölen tragen sie außerdem zum Gelingen von Salaten aller Art bei. Gut, dass Sonnenblumen und ihre Derivate nicht nur äußerst lecker, sondern darüber hinaus auch richtig gesund sind.

 
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Sonnenblumenkerne - Gesunde Kraftpakete

Aus der Kindheit kennen viele Menschen das wohlschmeckende Vergnügen, Sonnenblumenkerne zu verzehren. Dabei schmecken die Kerne nicht nur gut. Sie enthalten viele Vitamine und gesunde Mineralstoffe und gehören darüber hinaus bereits seit Jahrhunderten zu wertvollen pflanzlichen Energielieferanten. Sie werden sowohl von Menschen als auch von Tieren geschätzt und sind im Laufe der Jahre als hochwertige Nahrungsmittel anerkannt worden.

Sonnenblumenkerne sind nicht nur ein toller Knabberspaß. Die in den Kernen enthaltenen Substanzen sind ein Grundbestandteil in der Nahrungsmittelherstellung geworden. Die Kerne sind damit ein wichtiger pflanzlicher Rohstoff für die Herstellung eines der begehrtesten Öle. Neben der Grundlage für die Gewinnung von Sonnenblumenöl werden die Sonnenblumenkerne wegen ihres aromatischen nussigen Geschmacks zunehmend beliebter bei der Zubereitung schmackhafter Backwaren.

Vielfach ungesättigte Fettsäuren

Die Ursache dafür liegt in den ungesättigten Fettsäuren, aus denen sich die Sonnenblumenkerne bis zu über 90 Prozent zusammensetzen. Darüber hinaus verfügen sie über viele lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin E, Vitamin D, Vitamin K, Vitamin B, Vitamin A, Vitamin F, Karotin, Calcium, Iod und Magnesium. Bekannt ist, dass dieser Aufbau überaus positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus hat, und dass die Kerne Herz und Kreislauf stärken. Sie tragen außerdem zu einem guten Aufbau der Knochen und zur Verhinderung von Zahnerkrankungen wie Zahnfleischbluten oder Paradontose bei.

Heilende Wirkung der Sonnenblumenkerne

Die gesundheitserhaltende und -fördernde Wirkung der Sonnenblumenkerne wurde ja bereits angesprochen. Sonnenblumenkerne finden allerdings auch in der Volksmedizin Anwendung. In früheren Jahre wurde mit einem Auszug aus Sonnenblumenkernen, der in Wein gegeben wurde, Wechselfieber und Schüttelfrost vorgebeugt. Ein altes Hausmittel gegen Bronchialkatarrhe ist es weiter, die Sonnenblumenkerne mit Honig, Zitronensaft und einigen Tropfen Chloroform (die der Konservierung dienen) zu vermengen. Doch nicht nur die Wirkung als Hausmittel ist bekannt: Sonnenblumenkerne helfen sogar Multiple-Sklerose-Kranken und verhindern Thrombosen und andere Durchblutungserkrankungen.

Aussehen eines Sonnenblumenkerns

Je nach Reifegrad färben sich die in der Sonnenblume enthaltenen Kerne schwarz. Teilweise haben die schwarzen Kerne weißlich-grauen Streifen auf der harten Schale, welche den Kern umgibt. Diese Schalen werden nicht verwendet, nur der energie- und fettreiche Kern kann für die Produktion von Sonnenblumenöl, das Zubereiten von Backwaren und den eigentlichen Verzehr verwendet werden. Der Kern enthält die gesunden Bestandteile wie verschiedenartige Vitamine, Mineralstoffe und ungesättigte Fettsäuren.

Anbau und Wachstum der Sonnenblume

Der Name dieser Pflanze ist tatsächlich Programm, denn für gutes Wachstum benötigt die Sonnenblume viele Sonnenstunden. Traditionelle Anbauländer sind daher Russland und die Ukraine sowie Argentinien, die USA und China. Nur im Süden Deutschlands ist die Sonnenmenge ausreichend, um den großflächigen Anbau der Sonnenblume zu gewährleisten, weshalb die meisten in Deutschland erhältlichen Sonnenblumenkerne aus den oben genannten Ländern stammen. Ein besonderer Umstand macht die Sonnenblumenkerne zu einem beinahe ökologischen Produkt: Sie reagieren gegenüber Pestiziden und Düngern sehr empfindlich. Ein weiteres Kuriosum: Die Sonnenblume wendet ihre Blüten immer der Sonne zu, was ihr in spanischsprachigen Ländern den Namen "Girasol" einträgt, was so viel heißt, wie "sich der Sonne zuwenden".

Warenkunde Sonnenblumenkerne

Die Sonnenblumenkerne stellen eine reichhaltige und vielseitig verwendbare Bereicherung des Speisezettels dar. Nicht nur als leckere Knabberei und als pflanzliches Fett in Form von Sonnenblumenöl werden Sonnenblumenkerne verzehrt. Sonnenblumenkerne eignen sich ebenfalls in speziellen Verfahren dazu, zu Mehl zermahlen zu werden, um als Grundlage für nussig schmeckende Teige zu dienen. Bekannt sind dazu beispielsweise die Vollkornbrötchen mit Sonnenblumenkernen. Neben Backerzeugnissen wie Sonnenblumenkernbrot und als Garnitur der Backwaren dienen sie außerdem zur Verfeinerung von Salaten und verschiedenen Menüs. So können Salate aus frischen Zutaten wie zerkleinerten Möhren aromatisch zubereitet werden und durch geröstete Sonnenblumenkerne als Garnierung komplettiert werden.

Sonnenblumenkerne für Brot, Salate oder Gemüse

Im Zuge der ökologisch reinen und biologisch gesunden Kost können Liebhaber die Kerne der Sonnenblume nicht nur in herkömmlichen Läden erwerben. Von der Schale befreite, geschälte Kerne der Sonnenblume werden vorwiegend in Naturkostläden angeboten. Sie sind die Zutaten, welche gebackenes Brot, Bratlinge, Salate und Gemüsezubereitungen verfeinern.

Geröstete Sonnenblumenkerne

Wenn Sonnenblumenkerne in speziellen Röstungsverfahren einer Röstung unterzogen wurden, dann besitzen diese einen besonders intensiv nussigen Geschmack. Neben den gerösteten Kerne, welche im Handel angeboten werden, können frische ausgereifte Sonnenblumenkerne in einer heißen Pfanne ohne Fettzugabe angebräunt werden. Die Hitze sollte dabei klein gehalten werden, damit die Kerne nicht allzu schnell verbrennen. Unter ständigem Rühren bleiben die Kerne so lange in der Pfanne, bis sie eine braune Farbe angenommen haben.

Was zeichnen Sonnenblumenkerne aus dem Bioladen aus

Eine gesunde Bereicherung des Speisezettels sind Sonnenblumenkerne aus dem Biogeschäft. Sie sind naturbelassen, werden nicht durch Strahleneinwirkung haltbar gemacht und besitzen die komplette Fähigkeit zum Keimen. Eine tolle Möglichkeit, diese Kerne zu genießen, stellt das Ankeimen dar. Die sich ausbildenden Sprossen sind extrem gehaltvoll.

Einkauf und Lagerung

Damit sich die genannten Vorzüge über einen möglichst langen Zeitraum halten, gilt es einige Hinweise hinsichtlich der Lagerung zu beachten. Bereits beim Kauf von Sonnenblumenkernen ist es empfehlenswert, keine allzu großen Vorratspackungen zu erstehen. Der Grund dafür ist, dass selbst bei richtiger Lagerung Sonnenblumenkerne dazu neigen, ranzig zu werden, weshalb sie außerdem rasch aufgebraucht werden sollten. Für die Lagerung selbst ist ein dicht schließendes Gefäß vorzusehen, das kühl und trocken fernab der Sonne gelagert werden sollte.

Brotaufstrich und Dips mit Sonnenblumenkernen

In vielen Feinkostläden werden Brotaufstriche oder Dips mit Sonnenblumenkernen angeboten. Auch die sogenannten Pasten aus Sonnenblumenkernen sehen nicht nur lecker aus, sie schmecken gut und sind eine echte Bereicherung eines jeden gesunden Speisezettels. Sie können nach verschiedenen Rezepturen selbst hergestellt werden. Viele Liebhaber der Sonnenblumenkerne verfeinern gern Milchspeisen wie Quarkzubereitungen mit den kleinen Energiepaketen.

Gesundes Sonnenblumenöl

Das Sonnenblumenöl als pflanzliches Fett wird in der Küche als eines der geschmacklich feinsten Öle bezeichnet. Es zeichnet sich durch seine milde, etwas fade Geschmacksnote aus. Neben dem Sonnenblumenöl gehört auch die Sonnenblumenmargarine zu den hochwertigen und gesunden pflanzlichen Fetten. Das Sonnenblumenöl ist außerdem ein Grundbestandteil für die Zubereitung von Mayonnaise, Nahrung für Babys und Kleinstkinder und für die Margarinegewinnung benötigt. Neben dieser Variante ist das Öl der Sonnenblumenkerne in vielen Dressings und Saucen enthalten. Für die Pressung werden die von der Schale befreiten Kerne genutzt.

Zur Geschichte der Sonnenblume

Die Sonnenblume stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde wie auch Tomaten und Mais durch die spanischen Eroberer nach Europa gebracht. In ihrer nordamerikanischen Heimat wurden die Sonnenblumenkerne schon vor mehr als 3000 Jahren zu Mehl und anschließend zu Brot verarbeitet. In Europa wurde die Sonnenblume hingegen nur als Ziergewächs in botanischen Gärten und zunehmend in Privatgärten verwendet. Erst um 1840 begann die Kommerzielle Nutzung im heutigen Sinne.

 

Nährwert
(auf 100g Sonnenblumenkerne)
kcal: 580 KJ
KJ: 2428 KJ
Kohlenhydrate: 12,3 g
Proteine: 22,5 g
Fett: 49 g
Wasser: 6,6 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Sonnenblumenkerne)
Niacin: 4,1 mg
Vitamin A: 3 µg
Vitamin B1: 1,9 mg
Vitamin B2: 0,14 mg
Vitamin B6: 0,6 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 21,8 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Sonnenblumenkerne)
Calcium: 98 mg
Eisen: 6,3 mg
Kalium: 725 mg
Magnesium: 420 mg
Natrium: 2 mg
Phosphor: 618 mg

Pflanzliche Fette und Öle

Pflanzliche Fette und Öle

Wir alle benötigen in unserer Nahrung unbedingt auch Fette, u.a. Pflanzliche Fette und Öle, diese sind für unseren Körper lebenswichtig, wenn auch immer wieder vor zu viel Fett gewarnt wird, wobei es sich hierbei hauptsächlich um die tierischen Fette handelt.

Tierische Fette und Öle

Tierische Fette und Öle

Für den menschlichen Körper sind Fette ein wichtiger Energiespeicher. Tierische Fette und Öle enthalten unter anderem wichtige Vitamine und Fettsäuren. Im menschlichen Körper hat Fett eine wichtige Schutzfunktion: Es schützt vor Kälte, Wärme und mechanischem Druck. Fette sind chemisch betrachtet Triglyzeride, die in einer festen Form vorliegen. In flüssiger Form heißen sie Öle. Tierische Fette und Öle haben einen hohen Gehalt an Cholesterin und gesättigten Fettsäuren. Deshalb sind sie schwerer verdaulich als pflanzliche Fette.

Mandel

Mandel

Die Mandel ist eine Pflanzenart, die zur Gattung der Rosengewächse gehört. Die Früchte, die einmal im Jahr geerntet werden können, sind längliche, eiförmige Steinfrüchte, die eine graue und lederartige Fruchtschale haben. Seit ca. 4000 Jahren wird die Mandel durch Menschen kultiviert und heutzutage hauptsächlich in Kalifornien, aber auch in Pakistan, Iran und dem Mittelmeerraum angebaut. Man kann zwischen zwei Mandelarten unterscheiden, der süßen Mandel und der bitteren Mandel.

Mohnsamen

Mohnsamen

Bekannt und beliebt sind Mohnkuchen und Mohnbrötchen, doch dass die verwendeten Mohnsamen reich an Calcium und ungesättigten Fettsäuren sind ist weniger bekannt. Viel zu oft werden nur auf die Mythen rund um den Mohn geachtet, so dass manche bereits den Verzehr von Mohn für gefährlich halten. Wahr ist dagegen, dass Mohnsamen Morphine und Codeine in so geringen Mengen enthalten, dass der Verzehr in verarbeiteter Form selbst für Kinder unbedenklich ist. Entsprechende Veröffentlichungen sind auch im Rahmen der Lebensmittelsicherheit erschienen und können dort auch online eingesehen werden.

Paranuss

Paranuss

Paranüsse warden häufig auch brasilianische Nüsse oder Butternüsse genannt. Sie sind die Samen des Juvia Baums (Bertholetia excelsa), der ausschließlich in den tropischen Wäldern des Amazon in Südamerika gedeiht. Die Bäume erreichen eine Höhe von 30 bis 45 Meter und haben einen Stammdurchmesser bis zu 2 Metern; sie gehören zu den größten Bäumen der Regenwaldregion. Laut Berichten von Einheimischen leben die Bäume 500 Jahre oder länger. Dieser wertvolle brasilianische Nußbaum "castanheira" steht unter Schutz und darf nicht gefällt werden.

Pekannuss

Pekannuss

Der Pekannussbaum (botanischer Name Carya illinoinensis) stammt aus den Südstaaten der USA, sowie Australien und Mexiko. Im Staate Texas ist der Pekannussbaum der offizielle Staatsbaum. Es ist der wichtigste Nußbaum in Nordamerika, der bis zu -20 Grad Kälte verträgt und den dortigen Indianern das Überleben im Winter garantierte. Schon die Ureinwohner Nordamerikas, die Algonkin, wußten Pekannuss zu schätzen. Es gab Pekannussbäume in so großer Zahl, daß der Baum nicht einmal einen Namen hatte.

Pinienkerne

Pinienkerne

Pinienkerne stammen aus dem Zapfen der Pinie (pinius pinea), einer im Mittelmeerraum heimischen Pflanze, die bis zu 30 Metern hoch wächst. Sie trägt auch den Namen Mittelmeerkiefer oder Schirmkiefer. Der Baum benötigt ca. ein Alter von 20 Jahren, bis sich die Ernte der Pinienkerne lohnt. Dieser Herkunft verdanken Pinienkernen auch ihren harzigen und mandelartigen Geschmack. Sie unterschieden sich von allen anderen Nüssen dadurch, dass sie viel weicher sind. Die Zapfen mit den Kernen werden zwischen April und Oktober manuell von den "pineros" geerntet.

Pistazienkerne

Pistazienkerne

Die Königin von Saba muss Pistazienkerne sehr geliebt haben, denn sie soll die köstliche Knabberei zur königlichen Frucht erklärt und deren Verzehr für das einfache Volk verboten haben. Bei Pistazienkernen handelt es sich um die Frucht des gleichnamigen Baumes. Nur diejenig Art gilt als "echte Pistazie", bei der die Pflanze entweder weibliche oder männliche Blüten trägt, nicht beide.

Sesamsamen

Sesamsamen

Bei Sesamsamen handelt es sich um die Samenkörner der Sesampflanze. Sie können cremefarben, bräunlich oder schwarz gefärbt sein. Sesam ist eine weit verbreitete Kulturpflanze und wahrscheinlich eine der ältesten Ölpflanzen der Welt. Beheimatet ist der Sesam ursprünglich in Teilen Afrikas und Indiens, wird heute aber in allen tropischen und subtropischen Regionen angebaut.

Walnuss

Walnuss

Die Walnuss gedeiht auf dem Walnussbaum, der auch in Deutschland gute Wachstumsbedingungen vorfindet und in vielen Gärten zu finden ist. Leider trägt dieser erst sehr spät die ersten Früchte. Nach dem Anpflanzen können gern bis zu zehn Jahre bis zur ersten Walnussernte vergehen. Die optimale Erntezeit für Walnüsse beginnt etwa Ende August und geht bis Mitte September, dann sind die Walnüsse noch von einer grünen und sehr harten Schutzhülle umgeben. Diese Schutzhülle platzt auf, wenn die reifen Walnüsse auf den Boden fallen. Die reifen Walnüsse müssen nun nur noch aufgesammelt werden.

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