Kokosmilch

Kokosmilch
Kokosmilch

Die Kokosmilch wird aus dem ausgedrückten Fruchtfleisch von der Kokosnuss gewonnen. Die Kokosmilch ist hingegen nicht mit dem Kokoswasser oder der Kokosnuss an sich zu verwechseln, dass Herstellungsverfahren ist grundlegend ein anderes. Vorab wird selbstverständlich die Kokosnuss geknackt. Dies geschieht heute mit einem maschinellen Verfahren. Die Kokosnüsse werden nach dem Knacken separiert. Das heißt, dass das Fruchtfleisch, bzw. die Schale, sowie auch das Kokoswasser von einander getrennt werden.

 
Anzeige

Der lange Weg bis zur Kokosmilch

Das Kokoswasser wird in der Regel im späteren Verlauf vor allem als Zugabe, z.B. in Cocktails verwendet. Auch wird mit dem Kokoswasser die Produktion von Sirup betrieben. Das gewonnene Kokosfleisch wird jedoch weiterverarbeitet und in kleine Stücke zerhackt. Nachdem das Kokosnussfleisch in kleine Flocken zermahlen wurde, werden die Kokosflocken zur Kokosmilch weiterverarbeitet. Kokosmilch ist ein natürliches Produkt, welches von der Kokusnuss gewonnen werden kann. Die Kokosmilch zeichnet sich vor allem durch die cremige Konsistenz aus, sowie auch die weiße, oder aber leicht gräuliche Farbe. Die Kokosmilch wird vor allem zum Kochen verwendet.

Die Kokosmilch wird in einem aufwendigen Pressverfahren gewonnen, bei dem das Kokosfleisch über eine lange Zeit ausgepresst wird. Das Ergebnis ist dann die schneeweiße bis leicht gräuliche Milch. Bei der Herstellung ergeben sich jedoch starke Unterschiede, sodass Kokosmilch nicht immer gleich Kokosmilch ist. Bei dem Verfahren, bei dem lediglich die Kokosraspeln ausgepresst werden, spricht man von der so genannten ersten Milch, welche auch als dicke Milch bezeichnet wird. Die erste Milch erhält man durch den Pressvorgang der Kokosflocken, wobei hingegen die zweite Milch, welche auch als dünne Milch bezeichnet wird aus Kokusraspeln mit Wasser versetzt besteht. Das Wasser wird bei der Herstellung von der zweiten Milch unter die Kokosraspeln geknetete. Die Flüssigkeit, welche dabei entsteht, wird anschließend durch ein Tuch passiert.

Industrielle Fertigung der Kokosmilch

Bei der industriellen Fertigung von Kokosmilch wird immer nach dem gleichen Prinzip gearbeitet. Vorab werden die Kokosnüsse, heute zumeist maschinell geteilt und im Anschluss von der Schale getrennt. Das Kokoswasser, welches bei dem Spaltungsprozess bereits ausgetreten ist, wird in Auffangbehältern aufgefangen und später weiterverarbeitet. Aus dem Kokoswasser wird dann zum Beispiel ein Getränk, oder aber auch ein Kokosnusssirup gewonnen, welcher im Anschluss zur Zubereitung von Cocktails verwendet werden kann. Das sehr nahrhafte Kokosfleisch wird hingegen von der Schale getrennt und gewaschen. Darauf folgend wird es kleingehackt, sodass kleine Kokosstücke entstehen. Diese Kokosstücke werden im Anschluss unter einem intensiven Druck gepresst. Durch diesen Vorgang erhält man dann die sehr begehrte Kokosmilch, welche dann nur noch abgefüllt werden muss. Die Kokosmilch der ersten Wahl ist sehr dickflüssig und eignet sich hervorragend zum Kochen. Mit den nunmehr ausgepressten Kokosflocken wird der Vorgang noch ein zweites Mal wiederholt. Jedoch wird den Kokusflocken hier noch Wasser hinzugefügt. Die Kokosmilch des zweiten Pressvorgangs ist dementsprechend dünner als die dickflüssige Kokosmilch die durch den ersten Pressvorgang gewonnen wurde.

Kokosmilch ist sehr fettreich

Die Kokosmilch verfügt über einen sehr hohen Anteil an Fett, welcher bei ca. 15% liegt. Daher ist die Kokosmilch ein sehr guter Ersatz für Sahne. Kokosmilch wird seit einigen Jahren auch immer mehr in Europa zum Kochen verwendet. Früher nutzten ausschließlich Asiaten, so vor allem die Thailänder, die Kokosmilch zum Kochen. Die Kokosmilch gilt dort als ein sehr wichtiger Lieferant von Fett und ergänzt die zumeist kohlenhydratreiche Kost, welche hauptsächlich aus Reis besteht. Die Kokosmilch an sich weist auch einen hohen Fettgehalt auf, welcher ca. bei 15% liegt. Daher ist das Mittel die optimale Nahrungsergänzung, vor allem in Ländern, wo vorwiegend fettarme Gerichte wie zum Beispiel Reis verzehrt werden.

Unterschied von Kokossahne und Kokosmilch

Kokosmilch kann nicht nur fertig gekauft werden. Auch kann man Kokosmilch ganz einfach selber herstellen. Dazu benötigt man lediglich Kokosflocken, welche es in jedem gut sortierten Supermarkt zu kaufen gibt. Diese Kokosflocken müssen dann im Verhältnis 1:1 mit Wasser oder aber auch mit Milch vermischt werden. Die gewonnen Flüssigkeiten muss nun einige Stunden stehen und durchziehen. Danach kann man die Flüssigkeit durch ein Küchentuch pressen und in einen Behälter geben. Die noch warme Flüssigkeit entwickelt dann eine dickflüssigere Schicht auf der Oberfläche. Es ist die so genannte Kokossahne entstanden, welche sich vor allem durch den noch höheren Fettanteil von der Kokosmilch unterscheidet. Auch die Kokossahne kann hervorragend zum Kochen verwendet werden. Kokosmilch und Kokossahne eignen sich sowohl für salzige Gerichte, wie zum Beispiel für ein Thai Curry, oder zum anderen auch für süße Gerichte, wie zum Beispiel einen exotischen Milchreis.

Beliebte Kokosmilch

Kokosmilch erfreut sich nunmehr auch im europäischen Raum einer zunehmenden Beliebtheit. Die Kokosmilch wurde früher eigentlich nur in asiatischen Ländern, so vor allem in Thailand oder in Sri Lanka verwendet. Die Küche dort basiert auf Grundlage von Kokosmilch. Zahlreiche Gerichte, sowohl süß als auch salzig, werden mit der Kokosmilch angereichert. So dient die Kokosmilch als ein wichtiger Bestandteil bei der Herstellung von einem thailändischen Curry.

Nährwert
(auf 100g Kokosmilch)
kcal: 9 KJ
KJ: 36 KJ
Kohlenhydrate: 1,4 g
Proteine: 0,3 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 94,2 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Kokosmilch)
Niacin: 0,1 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: mg
Vitamin B2: mg
Vitamin B6: 0,03 mg
Vitamin C: 2 mg
Vitamin E: 0 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Kokosmilch)
Calcium: 27 mg
Eisen: 0,1 mg
Kalium: 282 mg
Magnesium: 28 mg
Natrium: 47 mg
Phosphor: 33 mg

Kastanie-Marone

Kastanie-Marone

Das persische Wort "Kasutah" bedeutet übersetzt "die trockene Frucht" und bezeichnet den urtümlichen Begriff für die heute zu deutsch bekannte: Kastanie-Marone, oder auch anders, Esskastanie genannt. Im Altertum wurde die Nuss für ihren einzigartigen Geschmack sowie ihre wertvollen pflanzlichen Fette, sehr geschätzt und in vielen gebirgigen Gebieten angebaut. Meistens fand man die Nuss im Gebiet zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer.

Kokosmilch

Kokosmilch

Die Kokosmilch wird aus dem ausgedrückten Fruchtfleisch von der Kokosnuss gewonnen. Die Kokosmilch ist hingegen nicht mit dem Kokoswasser oder der Kokosnuss an sich zu verwechseln, dass Herstellungsverfahren ist grundlegend ein anderes. Vorab wird selbstverständlich die Kokosnuss geknackt. Dies geschieht heute mit einem maschinellen Verfahren. Die Kokosnüsse werden nach dem Knacken separiert. Das heißt, dass das Fruchtfleisch, bzw. die Schale, sowie auch das Kokoswasser von einander getrennt werden.

Kokosnuss

Kokosnuss

Die Kokosnuss wächst auf einem tropischen Baum aus der Familie der Palmengewächse, der Kokospalme, lateinisch bezeichnet als Cocos nucifera. Die Frucht gehört nicht zu den echten Nüssen, sie wird botanisch zu den Steinfrüchten gezählt. Hauptanbauländer sind unter anderem Indonesien, Philippinen, Indien, Brasilien und Sri Lanka.

Kokosraspel

Kokosraspel

Kokosraspel wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss hergestellt. Dies kann komplett aus getrockneten Früchten herausgelöst werden oder indem das Fruchtfleisch aus der Schale herausgefräst bzw. geraspelt wird. Im Idealfall geschieht dies kurz nach der Ernte, eine gewisse Lagerzeit führt aber zu keinen geschmacklichen oder qualitativen Einbußen, da der Wasseranteil für die Verarbeitung nicht relevant ist, denn anschließend wird die Kokosraspel getrocknet.

Kürbiskerne

Kürbiskerne

Kürbiskerne sind die Samen der Kürbisse und enthalten als solche alle wichtigen Nährstoffe, die ein ausgewachsenener Kürbis benötigt. Der Verzehr von Samen etlicher Pflanzen ist für den Menschen äußerst gesund. Speziell die Kürbiskerne enthalten aber eine Kombination von Phytosterinen, Enzymen, Vitaminen und Wirkstoffen, die besonders bei Blasenleiden und Prostatabeschwerden helfen und diesen vorbeugen.

Leinsamen, ungeschält

Leinsamen, ungeschält

Leinsamen sind kleine dunkelbraune Körnchen, die eine leckere Abwechslung in unsere Küche bringen. Sie haben einen nussig-würzigen Geschmack und lassen sich in Salaten, bei Brot, Brötchen oder im Müsli verwerten. Die Nährstoffbombe ist unheimlich reich am Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und vor allen Dingen essentiellen, ungesättigten Fettsäuren.

Macadamianuss

Macadamianuss

Die Macadamianuss ist auch als die "Königin der Nüsse" bekannt und kommt ursprünglich aus Australien. Die Gattung Macadamia gehört zu den Pflanzen der Silberbaumgewächse. Außerdem zählt sie zu den Schließfrüchten, da die Schicht der Fruchtwand verholzt und nur einen einzelnen Samen umschließt. Somit gehört die Macadamianuss mit der Haselnuss und der Edelkastanie zu den Nüssen aufgrund der botanischen Lehre.

Mandel

Mandel

Die Mandel ist eine Pflanzenart, die zur Gattung der Rosengewächse gehört. Die Früchte, die einmal im Jahr geerntet werden können, sind längliche, eiförmige Steinfrüchte, die eine graue und lederartige Fruchtschale haben. Seit ca. 4000 Jahren wird die Mandel durch Menschen kultiviert und heutzutage hauptsächlich in Kalifornien, aber auch in Pakistan, Iran und dem Mittelmeerraum angebaut. Man kann zwischen zwei Mandelarten unterscheiden, der süßen Mandel und der bitteren Mandel.

Mohnsamen

Mohnsamen

Bekannt und beliebt sind Mohnkuchen und Mohnbrötchen, doch dass die verwendeten Mohnsamen reich an Calcium und ungesättigten Fettsäuren sind ist weniger bekannt. Viel zu oft werden nur auf die Mythen rund um den Mohn geachtet, so dass manche bereits den Verzehr von Mohn für gefährlich halten. Wahr ist dagegen, dass Mohnsamen Morphine und Codeine in so geringen Mengen enthalten, dass der Verzehr in verarbeiteter Form selbst für Kinder unbedenklich ist. Entsprechende Veröffentlichungen sind auch im Rahmen der Lebensmittelsicherheit erschienen und können dort auch online eingesehen werden.

Weitere Bilder von Kokosmilch