Erdnuss

Erdnuss
Erdnuss

Die Erdnuss stammt aus der Familie der Hülsenfrüchte und ist eine Nutzpflanze. Aus botanischer Sicht ist die Erdnuss deshalb auch keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht und somit den Bohnen und Erbsen verwandt. Es liegt an der Konsistenz und dem hohen Fettgehalt und dem niedrigen Gehalt an Stärke, dass die Erdnuss mit den botanischen Nüssen verglichen wird. Der Anteil an Omega-3-Fettsäuren, der bekannt ist für botanische Nüsse, ist allerdings in der Erdnuss weitaus geringer. Im Englischen wird die Erdnuss „peanut" genannt, was zu Deutsch eigentlich "Erbsennuss" heißt. Die Erdnuss kann im Gegensatz zu anderen Hülsenfrüchten auch roh verköstigt werden.

 
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Erdnüsse als gesunder Knabberspass

Heutzutage essen die Menschen immer mehr ungesunde Sachen. Statt sich gesund von Gemüse- und Obstprodukten zu ernähren, essen die meisten Menschen nur noch ungesund und besuchen immer häufiger Fast-Food-Ketten. Das Essen schmeckt mit am besten, tut dem Körper jedoch überhaupt nicht gut. Dabei sind es kleine Dinge, die die Gesundheit aufrecht erhalten. Ein solches Produkt ist z.B. eine Erdnuss. Es ist durchaus gesund und gut, wenn Sie sich ein paar Erdnüsse kaufen und diese essen. Gerade in der Winterzeit kaufen sich die meisten Menschen Nüsse, doch auch zu den anderen Jahreszeiten sollte nicht auf diese Frucht verzichtet werden. Insgesamt ist sie nämlich sehr gesund und trägt zur Förderung der Gesundheit bei. Allerdings ist z.B. Erdnussbutter auch ein sehr fettreiches Produkt und sollte nur in Maßen gegessen werden.

Vorsicht bei Allergikern

Die allgemeine Erdnuss ist eigentlich eine Hülsenfrucht und somit mit den Erbsen verwandt. Sie kann jedoch im Gegensatz zu Erbsen und Bohnen jederzeit roh gegessen werden und ist somit jederzeit genießbar. Dabei ist zu erwähnen, dass es sich um pflanzliche Fette handelt, die in der Nuss stecken, und keine tierischen Fette. Insgesamt ist es bewiesen worden, dass pflanzliche Fette besser vom Körper abgebaut und genutzt werden können als tierische Fette. Aber Allergiker müssen sehr auf die Nüsse achten, da es ein hohes Maß an schlimmen Folgen haben kann, wenn man versucht diese Frucht trotz einer Allergie zu genießen.

Wissenswertes über die Erdnuss

Heutzutage werden die meisten Erdnüsse in Amerika angebaut. Dennoch werden gerade in Senegal, im Sudan und auch in Teilen Asiens Erdnüsse angebaut und exportiert. Für die ursprünglich in Südamerika (Anden) beheimatete Ölfrucht ist der Anbau über die ganzen Tropen und Subtropen ausgebaut worden. Aber auch in Brasilien, Westafrika, Indien und China wird die Erdnuss angebaut. Nach der Ernte enthalten die Früchte noch einen Wasseranteil von 40%, der auf 5% bis 10% durch Trocknung reduziert wird. Um die Erdnuss von der weichen, leicht zu knackenden Umhüllung zu entschalen, werden sie gedroschen oder gebrochen. Erdnüsse werden in der Regel geröstet und gesalzen im Handel angeboten.

Verwendung der Erdnuss

Insgesamt zeichnet sich die Hülsenfrucht dadurch aus, dass sie von einer Art Schale umgeben wird, die wir Menschen problemlos mit unserern Händen beseitigen und öffnen können. Im Gegensatz zu der Erdnuss gibt es auch noch Hülsenfrüchte und Nüsse, die nur mit Hilfe eines Instrumentes genießbar sind, da man die äußere Schale nicht ohne Hilfe öffnen kann. Die reife Erdnuss kann roh, geröstet oder gekocht verzehrt werden. Die Erdnuss gehört zu den am meisten verwandten Zutaten zur industriellen Herstellung von Nahrungsmitteln. Mit einem Anteil an 25% Eiweiß ist sie zudem sehr Nahrhaft und durch die Öle kalorienhaltig. Erdnusspulver oder Creme findet sich in beinah allen Backwahren wieder, aber auch Maisgebäck und Flips sind mit einer Erdnuss Panade getaucht. Der Grund ist das starke Aroma das sich nach dem rösten entfaltet. Wegen der hohen Allergengefahr wird auf Produktverpackungen auch immer wieder auf Spuren von Erdnüssen hingewiesen, auch wenn augenscheinlich gar kein drin sein dürften. Die Maschinen können nach dem Wechsel der Produktreihe nie ganz von Pulverresten der Erdnuss befreit werden.

Erdnussbutter sehr beliebt

In Amerika ist die Erdnussbutter mit Stückchen und ohne sehr beliebt und fand im zweiten Weltkrieg auch in Europa großen Anklang, nicht zuletzt wegen des hohen Nährwertes. Bei einem Anteil von 50% an Ölen, haben 100 g Erdnüsse 570 kcal, hinzu kommt noch Magnesium, was sehr wichtig ist für die Knochen und gegen Muskelkrämpfe hilft. Alle weiteren Inhaltsstoffe sind Proteine, Kalium, Kohlehydrate wie Ballaststoffe und Vitamine. Allerdings enthält die Erdnuss wie alle Hülsenfrüchte auch Phytinsäure, die die Eigenschaft hat, Mineralien an sich zu binden. Diese stehen dann dem Körper nur eingeschränkt zur Verfügung, weil die Phytinsäure den Körper daran hindert, diese Nährstoffe zu resorbieren. Erdnussextrakte und besonders das sehr hoch erhitzbare Erdnussöl, finden sich oft in der Asiatischen Küche wieder. Hierzulande werden die Erdnüsse am liebsten geröstet und gesalzen verzehrt.

Verwendung in der Kosmetik

Auch in der Kosmetik wird das gepresste Öl der Erdnuss genau wie Olivenöl sehr gerne verwendet. So wird es unter anderem auch bei speziellen Anwendungen genutzt, hilft gegen Schuppen auf dem Kopf und Flechten an der Haut und wird bei Ekzemen als Badezusatz angewandt. Für Menschen mit besonders empfindlicher und trockener Haut empfiehlt sich ebenfalls ein regelmäßiges Bad oder dünnes Eincremen mit Erdnussöl.

Erdnuss mit wichtigen Eigenschaften

Eine Erdnuss ist zwar klein und handlich, enthält jedoch viele Vitamine, Mineralien und ganz viel Energie. Insgesamt wird die Erdnuss heutzutage vor allem für Erdnussflips verwendet. In dem Fall verliert sie jedoch ihre guten und gesunden Eigenschaften, sodass sie immer ungesund verbraucht wird. Dies liegt an der Zusammensetzung mit dem hohen Maß an Zucker. So kommt es schon soweit, dass die Erdnussflips laut Studien Krebs hervorrufen können und schlimme Folgen mit sich bringen, die sogar bis zum Tod führen können. Dennoch sollte man die Erdnuss und ihre Eigenschaften hervorheben. Denn schließlich ist keine Hülsenfrucht so gesund wie die Erdnuss.

Zudem stellt sie auch die Hauptmenge bezüglich des Exports wirtschaftlich armer Länder Afrikas dar. Dies bauen die Erdnuss in so großen Mengen an, dass diese eher als Export und wirtschaftlicher Gewinn genutzt wird anstatt die eigene Bevölkerung mit anderen Produkten wie Getreide zu ernähren. Schließlich ist es ein großer Konkurrenzkampf zwischen den Hauptexporteuren der Welt geworden, welches Land die Erdnüsse am besten und am billigsten in die europäischen Länder transportieren kann. Kaum einer hätte der Erdnuss eine so wichtige wirtschaftliche und gesunde Rolle zugetraut, die heutzutage mittlerweile weltweit verbreitet auftaucht.

 

 

 

Nährwert
(auf 100g Erdnuss)
kcal: 564 KJ
KJ: 2360 KJ
Kohlenhydrate: 7,5 g
Proteine: 25,3 g
Fett: 48,1 g
Wasser: 5,2 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
(auf 100g Erdnuss)
Niacin: 15,3 mg
Vitamin A: 0,3 µg
Vitamin B1: 0,9 mg
Vitamin B2: 0,15 mg
Vitamin B6: 0,44 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 10,3 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Erdnuss)
Calcium: 40 mg
Eisen: 1,8 mg
Kalium: 661 mg
Magnesium: 163 mg
Natrium: 11 mg
Phosphor: 341 mg

Fette, Öle

Fette, Öle

Die chemische Grundstruktur aller Fette ist gleich. Je nach Anzahl der Doppelbindungen im Fettsäuremolekül unterscheidet man gesättigte Fettsäure ohne Doppelbindung, einfach ungesättigte mit einer Doppelbindung und mehrfach, ungesättigte mit zwei oder mehreren Doppelbindungen.

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse sind sehr gesund und sollten regelmäßig verzehrt werden. In den letzten Jahren wird vermehrt darauf hingewiesen, dass Samen und Nüsse durch die ungesättigten Fettsäuren gesund sind und der Körper regelmäßig damit versorgt werden sollte. Einig darüber sind sich die Wissenschaftler erst seit einigen Jahren, nachdem verschiedene Studien zum Verzehr von Samen und Nüsse gemacht wurden.

Cashewnuss

Cashewnuss

Seit dem 20. Jahrhundert erfreut sich die Cashewnuss reger Beliebtheit und steigender Nachfrage. Sie wurden ursprünglich im 16. Jahrhundert aus Brasilien nach Mosambik und Indien eingeführt und wurden im 19. Jahrhundert breitflächig in Afrika, Asien und Lateinamerika angebaut. Die Hauptheimat der Cashewnuss ist hauptsächlich Afrika und Asien. Da sie sehr anspruchslos ist, wachsen sie auch auf schlechten Böden. Die Cashewnuss ist eine Steinfrucht und gehört zum Schalenobst (Nussarten).

Erdnuss

Erdnuss

Die Erdnuss stammt aus der Familie der Hülsenfrüchte und ist eine Nutzpflanze. Aus botanischer Sicht ist die Erdnuss deshalb auch keine Nuss, sondern eine Hülsenfrucht und somit den Bohnen und Erbsen verwandt. Es liegt an der Konsistenz und dem hohen Fettgehalt und dem niedrigen Gehalt an Stärke, dass die Erdnuss mit den botanischen Nüssen verglichen wird. Der Anteil an Omega-3-Fettsäuren, der bekannt ist für botanische Nüsse, ist allerdings in der Erdnuss weitaus geringer. Im Englischen wird die Erdnuss „peanut" genannt, was zu Deutsch eigentlich "Erbsennuss" heißt. Die Erdnuss kann im Gegensatz zu anderen Hülsenfrüchten auch roh verköstigt werden.

Erdnuss, geröstet

Erdnuss, geröstet

Erdnüsse werden auch als Aschanti-, Arachis- oder Kamerunnüsse genannt und in der Schweiz als Spanische Nüsse bezeichnet. Die Erdnusspflanze ist eine Hülsenfrucht. Erdnüsse sind botanisch betrachtet daher auch keine Nüsse wie Walnüsse, Haselnüsse, Para- oder Kaschunüsse.

Erdnussflips

Erdnussflips

Erdnussflips oder auch Erdnussflocken genannt, gehören zur Familie des Knabbergebäcks und erfreuen sich seit Jahren größter Beliebtheit. Bei der Dragierung der Erdnussflips greift die Industrie auf Sonnenblumen- und Palmöl zurück. Das Sonnenblumenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und zählt zu den besonders wertvollen Speiseölen, während das Palmöl zu 44% Prozent aus gesättigten und nur zu 39% aus ungesättigten Fettsäuren besteht.

Erdnussmus

Erdnussmus

Erdnussmus dient als Brotaufstrich, als Backzutat, als Bestandteil von Saucen oder als Dessert. Ist der Käufer in der Lage, sollte er sich Erdnussmus im Bioladen kaufen. Dann bekommt der Käufer eine reine Erdnussmasse, die als solche schon kalorienreich genug ist (2646 KJ pro 100g), die aber nicht mit Zusätzen von Zucker noch weiter belastet oder mit andern Dickungsmitteln, Fetten oder Ergänzungsstoffen gemischt wird.

Haselnuss

Haselnuss

Die Haselnuss ist eine Schalenfrucht die an einem Haselnussstrauch wächst, der auch in Deutschland beheimatet ist. Hauptanbaugebiet sind allerdings die Mittelmeerländer mit ihrem feuchten und warmen Klima. Der Fruchtkern der Haselnuss ist von einer sehr harten Schale umgeben, die geknackt werden muss damit die Haselnuss gegessen werden kann.

Mohnsamen

Mohnsamen

Bekannt und beliebt sind Mohnkuchen und Mohnbrötchen, doch dass die verwendeten Mohnsamen reich an Calcium und ungesättigten Fettsäuren sind ist weniger bekannt. Viel zu oft werden nur auf die Mythen rund um den Mohn geachtet, so dass manche bereits den Verzehr von Mohn für gefährlich halten. Wahr ist dagegen, dass Mohnsamen Morphine und Codeine in so geringen Mengen enthalten, dass der Verzehr in verarbeiteter Form selbst für Kinder unbedenklich ist. Entsprechende Veröffentlichungen sind auch im Rahmen der Lebensmittelsicherheit erschienen und können dort auch online eingesehen werden.

Walnuss

Walnuss

Die Walnuss gedeiht auf dem Walnussbaum, der auch in Deutschland gute Wachstumsbedingungen vorfindet und in vielen Gärten zu finden ist. Leider trägt dieser erst sehr spät die ersten Früchte. Nach dem Anpflanzen können gern bis zu zehn Jahre bis zur ersten Walnussernte vergehen. Die optimale Erntezeit für Walnüsse beginnt etwa Ende August und geht bis Mitte September, dann sind die Walnüsse noch von einer grünen und sehr harten Schutzhülle umgeben. Diese Schutzhülle platzt auf, wenn die reifen Walnüsse auf den Boden fallen. Die reifen Walnüsse müssen nun nur noch aufgesammelt werden.

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