Weizenkeimöl

Weizenkeimöl
Weizenkeimöl

Weizenkeimöl ist ein pflanzliches Speiseöl und wird aus den Keimen des Weizenkorns gewonnen. Bei der Verarbeitung des Weizens werden diese Keime zu Mehl entfernt, weil das darin enthaltene Öl auf eine schnelle Art und Weise ranzig werden kann und somit dieses Mehl verderben würde. Für einen Liter Weizenkeimöl benötigt man bei der Gewinnung annähernd eine ganze Tonne Weizenkeime. Die Keimlinge der Weizenkörner sind sehr reich an Nährstoffen und die Gewinnung basiert auf einer schonenden Kaltpressung.

 
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Hauptanbauländer

Dabei kommt es lediglich zu einer handwarmen Erwärmung, wodurch diese hochwertigen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Hinsichtlich seiner Herkunft vermutet man, dass der Weizen ursprünglich aus dem vorderasiatischen Raum stammt. Heute wird er weltweit angebaut; die Hauptanbauländer sind hier Deutschland, England, Frankreich, Russland und die Türkei. Das sehr gehaltvolle, erlesene Weizenkeimöl hat eine dunkelgelbe Farbe, schmeckt sowie riecht kräftig nach Getreide und gehört zudem mit zu den teuersten Pflanzenölen überhaupt.

Haltbarkeit und Lagerung von Weizenkeimöl

Weizenkeimöl hält sich in noch ungeöffneten Flaschen bis zu einem Jahr. Einmal geöffnete, aber wieder gut verschlossene Flaschen sollten allerdings in einer Zeitspanne von etwa sechs bis acht Wochen aufgebraucht sein. Während dieser Zeit sollten sie zudem im Kühlschrank gelagert werden. Da das Weizenkeimöl vom Grund her als sehr empfindlich gilt, sollte es stets lichtgeschützt und zudem kühl gelagert werden.

Weizenkeimöl - Verwendung in Lebensmitteln

Das Weizenkeimöl eignet sich quasi lediglich für die so genannte kalte Küche, denn im Falle einer Zufuhr anhand von Hitze gehen die meisten hochwertigen Inhaltstoffe, wie zum Beispiel der hohe Gehalt von natürlichem Vitamin E, verloren. Demnach sollte es möglichst nicht erhitzt werden. Weizenkeimöl verleiht jedem Salat (Blatt- oder Gemüsesalat) sowie jedem Dressing einen unverwechselbaren Geschmack. Auch bei Rohkostgerichten oder Dipps wird es verwendet, wodurch die Lebensmittel eine würzige Note bekommen. Auch kann das Weizenkeimöl diversen Soßen und Suppen beigefügt werden, um diese zu verfeinern. Ein Träufeln dieses delikaten Öls auf noch warme Gemüsegerichte ist ebenfalls möglich und gibt diesen Gerichten einen individuellen, besonderen Geschmack. Besonders aber lassen sich Gerichte mit Reis, Nudeln oder Kartoffeln mit dem Weizenkeimöl schmackhaft zubereiten und zudem ernährungsphysiologisch aufwerten. Auch für Diät- und Vollkost verwendet man das Weizenkeimöl gut und gerne!

Weizenkeimöl - Inhaltsstoffe und Verträglichkeit

Hinsichtlich der Inhaltsstoffe sind das Vitamin E, die Provitamine A, B und D sowie zweifach ungesättigte Omega 6-Fettsauren die Hauptbestandteile des Weizenkeimöls. Die Substanzen, welche in dem Weizenkeimöl enthalten sind, gelten als sehr gesundheitsfördernd. Aus diesem Grunde wird das Öl heutzutage immer häufiger in diverse Diätprogramme integriert. Bei einem regelmäßigen Verzehr von Lebensmitteln, welche mithilfe von Weizenkeimöl zubereitet werden, kann dieses aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe dazu beitragen bzw. helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. Außerdem ist es ernährungswissenschaftlich bewiesen, dass die Zufuhr von Weizenkeimöl das Immunsystem stärkt und Herz- sowie Kreislauferkrankungen prophylaktisch vorbeugen kann. Und nicht nur das: Wer seine Mahlzeiten regelmäßig in Form von darin enthaltenem Weizenkeimöl zu sich nimmt, der erhöht seine allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit und wirkt zudem einer vorzeitigen Hautalterung positiv entgegen. Und die in dem Öl enthaltenen Vitamine B und E stärken die Bandscheiben sowie das Bindegewebe, wodurch sogar auch Rückenbeschwerden gelindert werden können, was ein weiterer positiver Aspekt ist!

 

Nährwert
(auf 100g Weizenkeimöl)
kcal: 900 KJ
KJ: 3766 KJ
Kohlenhydrate: 0 g
Proteine: 0 g
Fett: 100 g
Wasser: 0 g
Cholesterin: 3 mg
Vitamine
(auf 100g Weizenkeimöl)
Niacin: mg
Vitamin A: µg
Vitamin B1: mg
Vitamin B2: mg
Vitamin B6: mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 185 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Weizenkeimöl)
Calcium: 1 mg
Eisen: 0,1 mg
Kalium: 1 mg
Magnesium: 1 mg
Natrium: 1 mg
Phosphor: 1 mg

Pflanzliche Fette und Öle

Pflanzliche Fette und Öle

Wir alle benötigen in unserer Nahrung unbedingt auch Fette, u.a. Pflanzliche Fette und Öle, diese sind für unseren Körper lebenswichtig, wenn auch immer wieder vor zu viel Fett gewarnt wird, wobei es sich hierbei hauptsächlich um die tierischen Fette handelt.

Baumwollsamenöl

Baumwollsamenöl

Das Baumwollsamenöl, auch als Cottonöl bezeichnet, ist ursprünglich ein Nebenprodukt der Baumwollproduktion. Die Baumwollpflanze ist eine äußerst vielseitige Pflanze. Aus den Samenhaaren gewinnt die Textilindustrie die Baumwollfasern. Die eigentlichen Samen werden dann nicht mehr benötigt. Aus ihnen wird das Baumwollsamenöl ausgepresst.

Erdnussöl

Erdnussöl

Erdnüsse haben mittlerweile auch im europäischen Speiseplan einen festen Platz eingenommen. Sie werden in vielen Formen angeboten und zählen mit zu den beliebtesten Nüssen. Im Pflanzenreich allerdings zählt die Erdnuss zur Familie der Hülsenfrüchtler, somit wird auch schnell deutlich dass es sich bei der Erdnuss botanisch nicht um eine Nuss handelt. Die Erdnuss ist nämlich eine Hülsenfrucht und somit nahe verwandt mit Erbsen und Bohnen. Allerdings weisen die Inhaltstoffe - nämlich viele pflanzliche Fette und ungesättigte Fettsäuren - eher auf eine Nuss hin, was ja auch namentlich auf diese Frucht zutrifft.

Kokosfett

Kokosfett

Kokosfett, auch Kokosöl genannt, ist ein klares, reines Öl mit einem milden, leicht aromatischen Geschmack. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und galt damit gemeinhin lange Zeit als ungesund. Die jedoch ebenfalls enthaltene Laurinsäure wirkt sich positiv auf das körperliche Befinden des Menschen aus, was diesen Nachteil wieder ausgleicht. Kokosfett ist ein sehr hochwertiges Pflanzenfett, welches mittlerweile sein negatives Image ablegen konnte und bei der Nahrungsmittelzubereitung inzwischen eine große Rolle spielt.

Olivenöl

Olivenöl

Olivenöl ist ein pflanzliches Öl aus dem Mittelmeerraum. Durch den gesundheitlichen Aspekt findet es auch in Deutschland immer beliebter. Spanien ist der Hauptlieferant dieser pflanzlichen Öle, danach folgen Italien und Portugal. Das aus dem Kern und Fruchtfleisch gepresste Pflanzenöl nennt man Olivenöl. Es ist vielseitig verwendbar. Ob Olivenöl für Salat, zum Marinieren oder Braten von Fleisch und Fisch benutzt wird - es ist geschmacklich sehr intensiv. Olivenöle gibt es mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Palmöl

Palmöl

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalmen - Frucht gewonnen. Die Früchte werden sterilisiert und anschließend gepresst. Dadurch entsteht rohes Palmöl. Aufgrund des hohen Carotin - Gehaltes hat das rohe Palmöl eine orangerote Farbe, welche durch raffinieren wieder eine klare und helle Farbe erhält. Der Duft von hochwertigem frischen Palmöl erinnert an Veilchen und hat einen süsslichen, vollmundigen Geschmack.

Rapsöl

Rapsöl

Sicher haben Sie schon einmal im Frühjahr die herrlichen, gelb blühenden Rapsfelder gesehen. Die Rapspflanze ist eine Nutzpflanze, die wegen ihrer Ölhaltigkeit geschätzt wird. Aus den Samen der Rapspflanze wird das Rapsöl gewonnen. Rapsöl ist ein einheimisches Lebensmittel. Ein Teil des Rohstoffes wird importiert, beispielsweise von osteuropäischen Anbauern, und von deutschen Betrieben weiterverarbeitet. Wer zu diesem Öl greift, stärkt die hiesigen Erzeuger und hilft, die Umwelt von Transporten über weite Strecken zu verschonen.

Distelöl

Distelöl

Distelöl , auch Safloröl genannt, ist ein pflanzliches Öl. Es wird aus den Samen der Färberdistel (carthamus) gewonnen. Diese gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihre Hauptbestandteile sind 10% ungesättigte Fettsäuren, 12% einfach ungesättigte Fettsäure und zu 78% zweifach ungesättigte Fettsäure (niedrigviskos).

Sojaöl

Sojaöl

Das Sojaöl ist ein raffiniertes, vielfach verwendbares Pflanzenöl und wird aus dem Samen der Sojabohne (Glycine max) gewonnen. Die Sojabohne ist eine Nutzpflanze und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler wie z.B. die Gartenbohne und hat einen für Bohnen ungewöhnlich hohen Ölgehalt. Das Sojaöl zählt zu den pflanzlichen Fetten. Es wird, oft auch versteckt, bei harten Brat- und Backfetten beigemengt oder zur Herstellung von Margarinen verwendet. Auch in Linoleum, Seifen, Back- und Süßwaren oder als Zusatz bei anderen Ölen verwendet.

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse sind sehr gesund und sollten regelmäßig verzehrt werden. In den letzten Jahren wird vermehrt darauf hingewiesen, dass Samen und Nüsse durch die ungesättigten Fettsäuren gesund sind und der Körper regelmäßig damit versorgt werden sollte. Einig darüber sind sich die Wissenschaftler erst seit einigen Jahren, nachdem verschiedene Studien zum Verzehr von Samen und Nüsse gemacht wurden.

Steirisches Kürbiskernöl

Steirisches Kürbiskernöl

Österreich ist für viele Dinge bekannt; nicht alle Menschen kennen aber das nussige Kürbiskernöl der Region Steiermark. Dabei sichert es die Existenz vieler österreichischer Bauern. Doch beim Kauf des Öls sind einige Hinweise zu beachten – nicht immer ist das drin, was versprochen wird.

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