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Sonnenblumenöl
Sonnenblumenöl

Sonnenblumenöl

Im Sommer, wenn die Sonnenblumenfelder blühen, ist dieser Anblick ein wahrer Augenschmaus. Die Sonnenblume, botanischer Name, Helianthus annuus L., gehört zu der Pflanzenfamilie der Korbblütler. Ihre Blüte orientiert sich nach dem Sonnenlicht. Zur Herstellung des Sonnenblumenöls werden die Kerne genommen. Bis zu 2000 Kerne enthält die Sonnenblume nach der Blüte. Etwa vor 3000 bis 4000 Jahren wurde in Nordamerika die Sonnenblume von den Indianern als Nutzpflanze entdeckt. Sie nutzten die Kerne dieser Pflanze zur Gewinnung von Sonnenblumenkernöl und für Fladenbrote.

Herkunft von Sonnenblumenöl

Vermutlich brachten die Spanier die Sonnenblume Anfang des 16. Jahrhunderts mit nach Europa. Ein russischer Bauer Bokarew aus der Ukraine, baute etwa um 1830 die Sonnenblume zur Ölgewinnung an. Mit der Zeit wurden Sonnenblumen in ganz Russland angepflanzt. Damals wurde das Sonnenblumenöl in Russland auch Fastenöl genannt, da es in der russisch-orthodoxen Fastenzeit das tierische Öl ersetzte. In Deutschland etablierte sich die Sonnenblume erst nach dem zweiten Weltkrieg durch die damalige Nahrungsknappheit. Heute werden Sonnenblumen in Frankreich, Südeuropa und Russland für die Ölgewinnung angebaut.

Gewinnung von Sonnenblumenöl

Das pflanzliche Fett wird durch Kaltpressung oder Raffination gewonnen. Es enthält viele ungesättigte Fettsäuren, ist reich an essentielle Linolsäure und hat einen hohen Anteil an Lezithin. Ebenso ist der Gehalt an Vitamin E hoch. Die Haltbarkeit des Sonnenblumenöls liegt bei kühler trockener Lagerung etwa 12 Monate, raffiniertes Öl ist etwas länger haltbarer. Der Geschmack des nativen Öles ist leicht nussig und die Farbe hell bis dunkelgelb. Raffiniertes Öl ist vom Geschmack eher neutral. Wegen der gelben Farbe wird das Sonnenblumenöl gerne zur Herstellung von Margarine verwendet.

In den meisten Küchen hat das Sonnenblumenöl einen festen Platz eingenommen. Native Öle eignen sich wunderbar für Salate, kalte Gerichte und leicht garende Gemüsegerichte. Raffiniertes Öl kann auch zum Backen, Braten und Frittieren genommen werden. Mittlerweile gibt es auf dem Markt auch Bio - Öle, die zum Erhitzen geeignet sind. Aber das pflanzliche Fett ist nicht nur in der Küche einsetzbar, sondern auch unterstützend in der Heilkunde.

Ölziehkur & Sonnenblumenöl

Für die Ölziehkur, ursprünglich aus Russland kommend, wird das Sonnenblumenöl benutzt. Das Ziel ist es, mit Hilfe der Ölziehkur soll der Körper entgiftet und entschlackt werden.
Regelmäßige Anwendung von Sonnenblumenöl unterstützt die Therapie bei Diabetes mellitus, Herzerkrankungen und senkt den Cholesterinspiegel. Das Öl hilft bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit, da es schleimlösend wirkt. Auch bei Darmträgheit kann es eingenommen werden. Für Massagen und Einreibung ist das pflanzliche Fett wunderbar geeignet, vor allem bei trockener Haut. Das Sonnenblumenöl ist vielseitig anwendbares sowie gesundes pflanzliches Öl, ob in der Küche, zur Unterstützung der Heilung oder für die Körperpflege.

 

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