Sesamöl

Sesamöl
Sesamöl

Ungesättigte Fettsäuren, über 40 % Linolsäuren, Omega 3 und 6 und etwa 50 mg Vitamin E auf 100 ml, machen Sesamöl zu einem der wertvollsten kalten Öle in der Küche, in der der Kosmetik und in der Medizin. Die Sesampflanze Sesamum indicum stammt aus dem Orient und ist wohl die weltälteste Ölsaat. In Indien und China wird die einjährige Pflanze seit vielen tausend Jahren angebaut.

 
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Sesamöl - Herkunft

Sie wird etwa 1,50 m hoch. Oben an der Pflanze bilden sich behaarte, glockenförmige Blüten. Die Blüte öffnet sich morgens und welkt im Sonnenlicht. Die Samen benötigen etwa 3 Wochen zum ausreifen und werden in Handarbeit geerntet. Dies ist einer der Faktoren, die Sesamöl so wertvoll machen. Die Pflanzen werden nun zum Nachtrocknen aufgestellt, wobei die Samen von selbst herausfallen. Durch Samenpressung wird nun das Öl gewonnen, welches schließlich noch raffiniert wird. Es ist hocherhitzbar, zum Beispiel im Wok; hierbei werden jedoch die wertvollen Bestandteile zerstört. Es hat einen leicht nussigen, orientalischen Geschmack und wird oft für asiatische Gerichte bevorzugt. Auch bei der Margarineherstellung und in Medizin findet es Anwendung. Sesamöl ist etwa 12 Monate haltbar, wenn es dunkel und kühl gelagert wird. Die Pflanze benötigt etwa 20-25 Grad und wächst nicht in Europa. Indien, China, Ägypten, Sudan und Mexico haben den größten Exportanteil.

Wirkung von Sesamöl

Erwähnenswert ist auch die nervenstärkende, beruhigende und entgiftende Wirkung von Sesamöl. Dies gilt für Mensch und Tier. Man kann Tierfutter mit dem Öl anreichend. Sesamöl ist eines der Basisöle im Ayurveda, der Wissenschaft vom langen Leben. Im Ayurveda wird das Sesamöl hierzu erhitzt, danach in eine dunkle Flasche gefüllt und bei Zimmertemperatur aufbewahrt. Es kann als Körperöl, Duschöl, Massageöl und Sonnenöl benutzt werden. Von Natur aus hat Sesamöl Lichtschutzfaktor 2. In Indien wird es seit Jahrhunderten als Hautpflegemittel verwendet, da es die Haut regeneriert. Durch Lecithin, Sesamin und Linolsäure werden die Lipide in der Haut angeregt. Um eine Kurwirkung zu erhalten, sollte das Öl 4 Wochen lang angewendet werden, das entspricht der Länge eines Zellzyklus. Die Anti-Age Wirkung ist sichtbar, insbesondere bei trockener Haut. Sesamöl wird schnell von der Haut aufgenommen und hinterläßt ein samtiges, nicht öliges Gefühl. In Indien benutzt man ausschließlich Sesamöl zur Babymassage.

Durchblutungsfördernden Eigenschaften

Sportler greifen ebenfalls zu Sesamöl wegen der durchblutungsfördernden Eigenschaften. Sesamöl entspannt die Muskulatur, strafft die Haut und kurbelt gleichzeitig wird das Immunsystem an. Auch Leber und Gehirn leben auf. In der Ayurverda Medizin werden Bluthochdruckpatienten, Nervenerkrankungen und Tumore mit Sesamöl behandelt. Die alten Perser nannten Sesam "Pflanze des Öls" und auf einer Tontafel aus dem Jahre 2000 v. Chr. ist in babylonischer Keilschrift geschrieben "Mit Sesam würzen die Götter".

 

Nährwert
(auf 100g Sesamöl)
kcal: 900 KJ
KJ: 3766 KJ
Kohlenhydrate: 0 g
Proteine: 0 g
Fett: 100 g
Wasser: g
Cholesterin: 1 mg
Vitamine
(auf 100g Sesamöl)
Niacin: 0,1 mg
Vitamin A: µg
Vitamin B1: 0,01 mg
Vitamin B2: 0,07 mg
Vitamin B6: mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 28,3 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Sesamöl)
Calcium: 10 mg
Eisen: 0,1 mg
Kalium: 20 mg
Magnesium: mg
Natrium: 2 mg
Phosphor: mg

Pflanzliche Fette und Öle

Pflanzliche Fette und Öle

Wir alle benötigen in unserer Nahrung unbedingt auch Fette, u.a. Pflanzliche Fette und Öle, diese sind für unseren Körper lebenswichtig, wenn auch immer wieder vor zu viel Fett gewarnt wird, wobei es sich hierbei hauptsächlich um die tierischen Fette handelt.

Baumwollsamenöl

Baumwollsamenöl

Das Baumwollsamenöl, auch als Cottonöl bezeichnet, ist ursprünglich ein Nebenprodukt der Baumwollproduktion. Die Baumwollpflanze ist eine äußerst vielseitige Pflanze. Aus den Samenhaaren gewinnt die Textilindustrie die Baumwollfasern. Die eigentlichen Samen werden dann nicht mehr benötigt. Aus ihnen wird das Baumwollsamenöl ausgepresst.

Erdnussöl

Erdnussöl

Erdnüsse haben mittlerweile auch im europäischen Speiseplan einen festen Platz eingenommen. Sie werden in vielen Formen angeboten und zählen mit zu den beliebtesten Nüssen. Im Pflanzenreich allerdings zählt die Erdnuss zur Familie der Hülsenfrüchtler, somit wird auch schnell deutlich dass es sich bei der Erdnuss botanisch nicht um eine Nuss handelt. Die Erdnuss ist nämlich eine Hülsenfrucht und somit nahe verwandt mit Erbsen und Bohnen. Allerdings weisen die Inhaltstoffe - nämlich viele pflanzliche Fette und ungesättigte Fettsäuren - eher auf eine Nuss hin, was ja auch namentlich auf diese Frucht zutrifft.

Kokosfett

Kokosfett

Kokosfett, auch Kokosöl genannt, ist ein klares, reines Öl mit einem milden, leicht aromatischen Geschmack. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und galt damit gemeinhin lange Zeit als ungesund. Die jedoch ebenfalls enthaltene Laurinsäure wirkt sich positiv auf das körperliche Befinden des Menschen aus, was diesen Nachteil wieder ausgleicht. Kokosfett ist ein sehr hochwertiges Pflanzenfett, welches mittlerweile sein negatives Image ablegen konnte und bei der Nahrungsmittelzubereitung inzwischen eine große Rolle spielt.

Olivenöl

Olivenöl

Olivenöl ist ein pflanzliches Öl aus dem Mittelmeerraum. Durch den gesundheitlichen Aspekt findet es auch in Deutschland immer beliebter. Spanien ist der Hauptlieferant dieser pflanzlichen Öle, danach folgen Italien und Portugal. Das aus dem Kern und Fruchtfleisch gepresste Pflanzenöl nennt man Olivenöl. Es ist vielseitig verwendbar. Ob Olivenöl für Salat, zum Marinieren oder Braten von Fleisch und Fisch benutzt wird - es ist geschmacklich sehr intensiv. Olivenöle gibt es mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Palmöl

Palmöl

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalmen - Frucht gewonnen. Die Früchte werden sterilisiert und anschließend gepresst. Dadurch entsteht rohes Palmöl. Aufgrund des hohen Carotin - Gehaltes hat das rohe Palmöl eine orangerote Farbe, welche durch raffinieren wieder eine klare und helle Farbe erhält. Der Duft von hochwertigem frischen Palmöl erinnert an Veilchen und hat einen süsslichen, vollmundigen Geschmack.

Rapsöl

Rapsöl

Sicher haben Sie schon einmal im Frühjahr die herrlichen, gelb blühenden Rapsfelder gesehen. Die Rapspflanze ist eine Nutzpflanze, die wegen ihrer Ölhaltigkeit geschätzt wird. Aus den Samen der Rapspflanze wird das Rapsöl gewonnen. Rapsöl ist ein einheimisches Lebensmittel. Ein Teil des Rohstoffes wird importiert, beispielsweise von osteuropäischen Anbauern, und von deutschen Betrieben weiterverarbeitet. Wer zu diesem Öl greift, stärkt die hiesigen Erzeuger und hilft, die Umwelt von Transporten über weite Strecken zu verschonen.

Distelöl

Distelöl

Distelöl , auch Safloröl genannt, ist ein pflanzliches Öl. Es wird aus den Samen der Färberdistel (carthamus) gewonnen. Diese gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihre Hauptbestandteile sind 10% ungesättigte Fettsäuren, 12% einfach ungesättigte Fettsäure und zu 78% zweifach ungesättigte Fettsäure (niedrigviskos).

Sojaöl

Sojaöl

Das Sojaöl ist ein raffiniertes, vielfach verwendbares Pflanzenöl und wird aus dem Samen der Sojabohne (Glycine max) gewonnen. Die Sojabohne ist eine Nutzpflanze und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler wie z.B. die Gartenbohne und hat einen für Bohnen ungewöhnlich hohen Ölgehalt. Das Sojaöl zählt zu den pflanzlichen Fetten. Es wird, oft auch versteckt, bei harten Brat- und Backfetten beigemengt oder zur Herstellung von Margarinen verwendet. Auch in Linoleum, Seifen, Back- und Süßwaren oder als Zusatz bei anderen Ölen verwendet.

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse sind sehr gesund und sollten regelmäßig verzehrt werden. In den letzten Jahren wird vermehrt darauf hingewiesen, dass Samen und Nüsse durch die ungesättigten Fettsäuren gesund sind und der Körper regelmäßig damit versorgt werden sollte. Einig darüber sind sich die Wissenschaftler erst seit einigen Jahren, nachdem verschiedene Studien zum Verzehr von Samen und Nüsse gemacht wurden.

Steirisches Kürbiskernöl

Steirisches Kürbiskernöl

Österreich ist für viele Dinge bekannt; nicht alle Menschen kennen aber das nussige Kürbiskernöl der Region Steiermark. Dabei sichert es die Existenz vieler österreichischer Bauern. Doch beim Kauf des Öls sind einige Hinweise zu beachten – nicht immer ist das drin, was versprochen wird.

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