Halbfettmargarine

Halbfettmargarine
Halbfettmargarine

Unter einer Halbfettmargarine versteht man ein Streichfett, welches nur halb so viel Fett enthält wie eine normale Margarine. Anstelle des restlichen Fettes, wird bei der Halbfettmargarine Wasser verwendet. Nach der EG-Streichfettverordnung ist Halbfettmargarine ein aus pflanzlichen oder tierischen Fetten gewonnenes Erzeugnis mit einem Fettgehalt von mindestens 39 Prozent aber höchstens 41 Prozent Fett.

 
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Ursprung der Halbfettmargarine

Die Margarine wurde zum ersten mal in Frankreich im Jahr 1866 hergestellt, 1897 erließ Kaiser Wilhelm der II. ein Gesetz mit dem Sinn Butter und Margarine zu unterscheiden. Nach mehreren Weiterentwicklungen wurde die Margarine 1970 als eigenständiges Lebensmittel akzeptiert.

Beschreibung Halbfettmargarine

Die Art und Zusammensetzung der Fette ist nicht vorgeschrieben, bei den meisten Margarinenarten werden aber bis zu 90 Prozent Pflanzliche Fette wie Erdnussöl,Palmöl,Weizenkeimöl oder Sojaöl verwendet. Die restlichen Sorten der Halbfettmargarine werden mit tierischen Fetten produziert, als Beispiele sind hier Rindertalg, Fischöle oder Milchfett zu nennen. In den seltensten Fällen kommen auch Fette zum Einsatz, welche durch synthetisches Hydrieren chemisch-physikalisch gehärtet wurden, hierbei ist der Anteil von Transfettsäuren höher als der Anteil an natürlichen Fetten. Wenn die Halbfettmargarine als Pflanzliche Margarine ausgezeichnet wird, ist es gesetzlich vorgeschrieben, das der Fettanteil auch wirklich aus bis zu 97 Prozent Fett bestehen muss. Desweiteren müssen darin mindestens 15 Prozent Linolsäure vorkommen.

Sollte die Halbfettmargarine die Zusatzbezeichnung reich an mehrfach ungesätigten Säuren haben, ist es zwingend notwendig das 30 Prozent des Inhaltes aus Linolsäure bestehen. Bei einer pflanzlichen Margarine ist die Zusammensetzung des Fettes meistens in etwa gleichbleibend, 40 Prozent gesättigte Fette zu 45 Prozent einfach ungesättigte zu 15 Prozent mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Halbfettmargarine enthält pro 100 Gramm in etwas 362 Kalorien, dies ist in etwa die Hälfte als bei einer normalen Margarine. Auch bei einer Halbfettmargarine wird immer noch relativ viel Energie dem Körper zugeführt, bei 100 Gramm sind es 40 Gramm reines Fett. Das im Vergleich zur Margarine fehlende Fett wird durch Wasser ersetzt. Die Wasserbindung und Härtung des Fettes wird durch Emulgatoren oder den Einsatz von Verdickungsmitteln wie Gelatine, Milcheiweiße oder Pektine angeregt. Die Härtung des Fettes wird bei einer chemischem Umesterung bei bis zu 200 Grad durchgeführt, die dadurch zerstörten chemische Fette und Vitamine , werden der Halbfettmargarine später wieder eingesetzt.

Anwendungsgebiete der Halbfettmargarine

Halbfettmargarine kann zum Backen, Kochen und Braten angewendet werden. Wobei es für das Kochen und Braten sicher geschmacklich bessere Zubereitungsmöglichkeiten , wie zum Beispiel Butter gibt. Vor allem wird die Halbfettmargarine von Menschen verwendet, welche eine Diät halten wollen oder müssen, wie zum Beispiel Leute mit einer Diabetes Erkrankung. Aber auch Leute die sich Kalorienreduzierend ernähren wollen, greifen auf die Halbfettmargarine zurück.

 

Nährwert
(auf 100g Halbfettmargarine)
kcal: 368 KJ
KJ: 1540 KJ
Kohlenhydrate: 0,4 g
Proteine: 1,6 g
Fett: 40 g
Wasser: 57,9 g
Cholesterin: 4 mg
Vitamine
(auf 100g Halbfettmargarine)
Niacin: mg
Vitamin A: 500 µg
Vitamin B1: mg
Vitamin B2: 0,03 mg
Vitamin B6: mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 6 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Halbfettmargarine)
Calcium: 12 mg
Eisen: 0,1 mg
Kalium: 7 mg
Magnesium: 0,5 mg
Natrium: 390 mg
Phosphor: 8 mg

Pflanzliche Fette und Öle

Pflanzliche Fette und Öle

Wir alle benötigen in unserer Nahrung unbedingt auch Fette, u.a. Pflanzliche Fette und Öle, diese sind für unseren Körper lebenswichtig, wenn auch immer wieder vor zu viel Fett gewarnt wird, wobei es sich hierbei hauptsächlich um die tierischen Fette handelt.

Baumwollsamenöl

Baumwollsamenöl

Das Baumwollsamenöl, auch als Cottonöl bezeichnet, ist ursprünglich ein Nebenprodukt der Baumwollproduktion. Die Baumwollpflanze ist eine äußerst vielseitige Pflanze. Aus den Samenhaaren gewinnt die Textilindustrie die Baumwollfasern. Die eigentlichen Samen werden dann nicht mehr benötigt. Aus ihnen wird das Baumwollsamenöl ausgepresst.

Erdnussöl

Erdnussöl

Erdnüsse haben mittlerweile auch im europäischen Speiseplan einen festen Platz eingenommen. Sie werden in vielen Formen angeboten und zählen mit zu den beliebtesten Nüssen. Im Pflanzenreich allerdings zählt die Erdnuss zur Familie der Hülsenfrüchtler, somit wird auch schnell deutlich dass es sich bei der Erdnuss botanisch nicht um eine Nuss handelt. Die Erdnuss ist nämlich eine Hülsenfrucht und somit nahe verwandt mit Erbsen und Bohnen. Allerdings weisen die Inhaltstoffe - nämlich viele pflanzliche Fette und ungesättigte Fettsäuren - eher auf eine Nuss hin, was ja auch namentlich auf diese Frucht zutrifft.

Kokosfett

Kokosfett

Kokosfett, auch Kokosöl genannt, ist ein klares, reines Öl mit einem milden, leicht aromatischen Geschmack. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und galt damit gemeinhin lange Zeit als ungesund. Die jedoch ebenfalls enthaltene Laurinsäure wirkt sich positiv auf das körperliche Befinden des Menschen aus, was diesen Nachteil wieder ausgleicht. Kokosfett ist ein sehr hochwertiges Pflanzenfett, welches mittlerweile sein negatives Image ablegen konnte und bei der Nahrungsmittelzubereitung inzwischen eine große Rolle spielt.

Olivenöl

Olivenöl

Olivenöl ist ein pflanzliches Öl aus dem Mittelmeerraum. Durch den gesundheitlichen Aspekt findet es auch in Deutschland immer beliebter. Spanien ist der Hauptlieferant dieser pflanzlichen Öle, danach folgen Italien und Portugal. Das aus dem Kern und Fruchtfleisch gepresste Pflanzenöl nennt man Olivenöl. Es ist vielseitig verwendbar. Ob Olivenöl für Salat, zum Marinieren oder Braten von Fleisch und Fisch benutzt wird - es ist geschmacklich sehr intensiv. Olivenöle gibt es mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Palmöl

Palmöl

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalmen - Frucht gewonnen. Die Früchte werden sterilisiert und anschließend gepresst. Dadurch entsteht rohes Palmöl. Aufgrund des hohen Carotin - Gehaltes hat das rohe Palmöl eine orangerote Farbe, welche durch raffinieren wieder eine klare und helle Farbe erhält. Der Duft von hochwertigem frischen Palmöl erinnert an Veilchen und hat einen süsslichen, vollmundigen Geschmack.

Rapsöl

Rapsöl

Sicher haben Sie schon einmal im Frühjahr die herrlichen, gelb blühenden Rapsfelder gesehen. Die Rapspflanze ist eine Nutzpflanze, die wegen ihrer Ölhaltigkeit geschätzt wird. Aus den Samen der Rapspflanze wird das Rapsöl gewonnen. Rapsöl ist ein einheimisches Lebensmittel. Ein Teil des Rohstoffes wird importiert, beispielsweise von osteuropäischen Anbauern, und von deutschen Betrieben weiterverarbeitet. Wer zu diesem Öl greift, stärkt die hiesigen Erzeuger und hilft, die Umwelt von Transporten über weite Strecken zu verschonen.

Distelöl

Distelöl

Distelöl , auch Safloröl genannt, ist ein pflanzliches Öl. Es wird aus den Samen der Färberdistel (carthamus) gewonnen. Diese gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihre Hauptbestandteile sind 10% ungesättigte Fettsäuren, 12% einfach ungesättigte Fettsäure und zu 78% zweifach ungesättigte Fettsäure (niedrigviskos).

Sojaöl

Sojaöl

Das Sojaöl ist ein raffiniertes, vielfach verwendbares Pflanzenöl und wird aus dem Samen der Sojabohne (Glycine max) gewonnen. Die Sojabohne ist eine Nutzpflanze und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler wie z.B. die Gartenbohne und hat einen für Bohnen ungewöhnlich hohen Ölgehalt. Das Sojaöl zählt zu den pflanzlichen Fetten. Es wird, oft auch versteckt, bei harten Brat- und Backfetten beigemengt oder zur Herstellung von Margarinen verwendet. Auch in Linoleum, Seifen, Back- und Süßwaren oder als Zusatz bei anderen Ölen verwendet.

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse sind sehr gesund und sollten regelmäßig verzehrt werden. In den letzten Jahren wird vermehrt darauf hingewiesen, dass Samen und Nüsse durch die ungesättigten Fettsäuren gesund sind und der Körper regelmäßig damit versorgt werden sollte. Einig darüber sind sich die Wissenschaftler erst seit einigen Jahren, nachdem verschiedene Studien zum Verzehr von Samen und Nüsse gemacht wurden.

Steirisches Kürbiskernöl

Steirisches Kürbiskernöl

Österreich ist für viele Dinge bekannt; nicht alle Menschen kennen aber das nussige Kürbiskernöl der Region Steiermark. Dabei sichert es die Existenz vieler österreichischer Bauern. Doch beim Kauf des Öls sind einige Hinweise zu beachten – nicht immer ist das drin, was versprochen wird.

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