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Pflanzenmargarine
Pflanzenmargarine

Pflanzenmargarine

Margarine ist eine Form des Pflanzenfetts und Streichfetts. Die Margerine hat ihren Namen von der griechischen Bezeichnung Margon erhalten. Margon bedeutet so viel wie Perle und wurde bereits im Jahr 1869 vom französischen Chemiker Megé-Mouriés entwickelt. Das Streichfett wurde damals im Auftrag von Napoleon dem dritten entwickelt und sollte als billiger Ersatz für das kostbare Butterschmalz dienen. Zu dieser Zeit wurde die Margarine noch mit Rindertalg, sowie auch mit Magermilch hergestellt. Die Margarine war schon damals sehr lang haltbar und konnte Napoleon zum Sieg über die Preußen verhelfen.

Wann heißt die Margarine Pflanzenmargarine

Der Siegeszug der Margarine wurde jedoch erst im Jahr 1902 eingeleitet, da der Geschmack zuvor noch nicht ausgereift war. Der Siegeszug begann, da der Wissenschaftler Dr. Normann entdeckte, dass mit der Hilfe von Wasserstoff flüssiges Öl gehärtet werden kann. Im Gegensatz zu früher darf sich eine Pflanzenmargarine nur dann Pflanzenmargarine nennen, wenn mindestens 97% des Produkts aus pflanzlichen Fetten bestehen. Darüber hinaus ist für die Margarineherstellung heute von einer hohen Bedeutung, dass mehr als 50 Prozent der Fettsäuren, welche zum Herstellungsvorgang verwendet werden, in ihrer natürlichen Form enthalten sind. Auch ein bestimmter Anteil von essentiellen Linolsäuren ist heute für die Herstellung bestimmt. Der Anteil bei den essentiellen Linolsäuren muss heute mindestens 15% ausmachen.

Welche Inhaltsstoffe sind in Pflanzenmargarine

Heute wird die Margarine aus pflanzlichen Bestandteilen gewonnen. Für die Margarineherstellung wird heute unter anderem Baumwollsaatöl, Erdnussöl, Rapsöl, sowie auch Sonnenblumenkernöl verwendet. In geringem Umfang werden manchmal auch Kokosfett und Palmfett verwendet. Die Margarine ist eine Emulsion aus verschiedenen Stoffen, welche sich in der Regel nicht mischen lassen. Daran beteiligt sind in der Regel Wasser und Fett, sowie auch fettlösliche Vitamine und Carotien. Auch finden sich bei der Herstellung einer Emulsion auch Emulgatoren, wie zum Beispiel Lecithin. Bei der Herstellung von Margarine können noch mehrere Zutaten verwendet werden. So können zum Beispiel auch Magermilch, Salz oder auch Stärke Verwendung finden. Auch kann man Milch hinzugeben. Durch die Zugabe von Milch und Sauermilchbakterien kann man bei der Herstellung der Margarine einen butterähnlichen Geschmack erzielen.

Pflanzenmargarine zum Kochen und Backen

Durch die unterschiedlichen Produktionsverfahren und die unterschiedlichen Zutaten werden Margarinen heute in mehreren Variationen angeboten. Margarine eignet sich sowohl als Brotaufstrich, als auch zum Kochen sowie auch zum Braten. Die Pflanzenmargarine ist sehr hitzebeständig und kann daher ideal zum Braten verwendet werden. Auch zum Backen ist die Margarine aufgrund der sehr guten Eigenschaften ideal geeignet. Für ernährungsbewusste Personen ist die Pflanzenmargarine der ideale Ersatz zur Butter, welche vor allem tierische Fette beinhaltet. Auch der Preis für Margarine liegt zumeist deutlich unter dem Butterpreis und macht die Pflanzenmargarine daher zum idealen Ersatz für Personen die Geld sparen möchten.

 

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