Mayonnaise, 50%

Mayonnaise, 50%
Mayonnaise, 50%

Die Mayonnaise gehört zur Gattung kalt hergestellter dickflüssiger Saucen, welche in klassischer Form mit einem Mindestfettgehalt von 50%, in Deutschland oft in der Feinkostindustrie oder für Salate verwendet wird. Ferner stellt ihre Basis die Grundlage für eine Vielzahl von pikanten Abwandlungen dar.

 
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Herstellung von Mayonnaise, 50%

Grundlage für die klassische Mayonnaise ist ein Gemisch aus Wasser und Öl. Unter normalen Umständen würden sich diese beiden Zutaten nicht miteinander vermischen. Um dies möglich zu machen, wird Eigelb als Emulgator verwendet, welches den Stoff Lecithin enthält. Das Eigelb ist ebenfalls für die Farbe der Mayonnaise verantwortlich. Neben den genannten Zutaten, werden zur Herstellung von Mayonnaise noch Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Zucker, Essig und scharfer Senf hinzugefügt. Während des Prozesses der Herstellung ist es wichtig, dass das Öl nur in kleinen Schüben der Masse beigemischt wird, um die Emulsion der Zutaten nicht zu gefährden. Als weitere Methode wird der Austausch der frischen Eier durch einfache Milch vorgeschlagen. Allerdings soll in diesem Zusammenhang ein Stabmixer zum Vermischen verwendet werden. Mit dieser Methode sollen Salmonellenvergiftungen vermieden werden. In der Industrie werden in den meisten Fällen noch Konservierungsstoffe zur Erhöhung der Haltbarkeit hinzugefügt.

Lagerbedingungen und Haltbarkeit von Mayonnaise, 50%

In Bezug auf die Haltbarkeit von Mayonnaise (50%) ist grundsätzlich zwischen industriell hergestellter und frischer Mayonnaise zu unterscheiden. Frische Mayonnaise sollte nicht auf Vorrat zubereitet werden, wenn frische Eier zum Einsatz kommen. Die Mayonnaise verdirbt sehr schnell und die Gefahr einer Salmonellenvergiftung ist sehr hoch. Möchte man nicht auf eigene Herstellung verzichten, können alternativ auch hart gekochte Eier verwendet werden, da die Salmonellen durch das Kochen schnell abgetötet sind und auch das hart gekochte Ei noch die emulgierenden Eigenschaften enthält.

Greift man auf industrielle Mayonnaise, 50% zurück, gilt natürlich zunächst das Mindesthaltbarkeitsdatum. Sollte dies aus irgendwelchen Gründen nicht mehr zu erkennen sein, gilt für Mayonnaise, 50% aus der Tube eine Haltbarkeit von 2-3 Monaten nach Öffnung. Voraussetzung ist allerdings eine permanente Kühlung. Mayonnaise, welche ohne Konservierungsstoffe hergestellt wurde, sollte spätestens nach 8 Wochen im Kühlschrank aufgebraucht sein. Grundsätzlich sollten jegliche Formen von Hitze oder Verunreinigung durch andere Lebensmittel vermieden werden. Sind Farbe oder Geschmack verändert, sollte die Mayonnaise, 50% sofort entsorgt werden. Das Einfrieren von Mayonnaise wird grundsätzlich nicht empfohlen, da sich im Gefrierfach Geschmack und Konsistenz nachteilig verändern.

Verwendung von Mayonnaise, 50%

Mayonnaise, 50% wird vor allem zur Verfeinerung von Salaten, Reis, Wurst, Pommes Frites oder Nudeln verwendet. Zum Kochen eignet sich Mayonnaise, 50% allerdings nicht, da das Fett bei hoher Hitze gerinnt und somit die Speisen in Farbe und Geschmack beeinträchtigt.

 

Nährwert
(auf 100g Mayonnaise, 50%)
kcal: 490 KJ
KJ: 2050 KJ
Kohlenhydrate: 5 g
Proteine: 0,5 g
Fett: 52 g
Wasser: 38,9 g
Cholesterin: 52 mg
Vitamine
(auf 100g Mayonnaise, 50%)
Niacin: mg
Vitamin A: 30 µg
Vitamin B1: 0,01 mg
Vitamin B2: 0,02 mg
Vitamin B6: mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: 5 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Mayonnaise, 50%)
Calcium: 10 mg
Eisen: 0,3 mg
Kalium: 9 mg
Magnesium: 2 mg
Natrium: 750 mg
Phosphor: 30 mg

Pflanzliche Fette und Öle

Pflanzliche Fette und Öle

Wir alle benötigen in unserer Nahrung unbedingt auch Fette, u.a. Pflanzliche Fette und Öle, diese sind für unseren Körper lebenswichtig, wenn auch immer wieder vor zu viel Fett gewarnt wird, wobei es sich hierbei hauptsächlich um die tierischen Fette handelt.

Baumwollsamenöl

Baumwollsamenöl

Das Baumwollsamenöl, auch als Cottonöl bezeichnet, ist ursprünglich ein Nebenprodukt der Baumwollproduktion. Die Baumwollpflanze ist eine äußerst vielseitige Pflanze. Aus den Samenhaaren gewinnt die Textilindustrie die Baumwollfasern. Die eigentlichen Samen werden dann nicht mehr benötigt. Aus ihnen wird das Baumwollsamenöl ausgepresst.

Erdnussöl

Erdnussöl

Erdnüsse haben mittlerweile auch im europäischen Speiseplan einen festen Platz eingenommen. Sie werden in vielen Formen angeboten und zählen mit zu den beliebtesten Nüssen. Im Pflanzenreich allerdings zählt die Erdnuss zur Familie der Hülsenfrüchtler, somit wird auch schnell deutlich dass es sich bei der Erdnuss botanisch nicht um eine Nuss handelt. Die Erdnuss ist nämlich eine Hülsenfrucht und somit nahe verwandt mit Erbsen und Bohnen. Allerdings weisen die Inhaltstoffe - nämlich viele pflanzliche Fette und ungesättigte Fettsäuren - eher auf eine Nuss hin, was ja auch namentlich auf diese Frucht zutrifft.

Kokosfett

Kokosfett

Kokosfett, auch Kokosöl genannt, ist ein klares, reines Öl mit einem milden, leicht aromatischen Geschmack. Es ist reich an gesättigten Fettsäuren und galt damit gemeinhin lange Zeit als ungesund. Die jedoch ebenfalls enthaltene Laurinsäure wirkt sich positiv auf das körperliche Befinden des Menschen aus, was diesen Nachteil wieder ausgleicht. Kokosfett ist ein sehr hochwertiges Pflanzenfett, welches mittlerweile sein negatives Image ablegen konnte und bei der Nahrungsmittelzubereitung inzwischen eine große Rolle spielt.

Olivenöl

Olivenöl

Olivenöl ist ein pflanzliches Öl aus dem Mittelmeerraum. Durch den gesundheitlichen Aspekt findet es auch in Deutschland immer beliebter. Spanien ist der Hauptlieferant dieser pflanzlichen Öle, danach folgen Italien und Portugal. Das aus dem Kern und Fruchtfleisch gepresste Pflanzenöl nennt man Olivenöl. Es ist vielseitig verwendbar. Ob Olivenöl für Salat, zum Marinieren oder Braten von Fleisch und Fisch benutzt wird - es ist geschmacklich sehr intensiv. Olivenöle gibt es mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Palmöl

Palmöl

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalmen - Frucht gewonnen. Die Früchte werden sterilisiert und anschließend gepresst. Dadurch entsteht rohes Palmöl. Aufgrund des hohen Carotin - Gehaltes hat das rohe Palmöl eine orangerote Farbe, welche durch raffinieren wieder eine klare und helle Farbe erhält. Der Duft von hochwertigem frischen Palmöl erinnert an Veilchen und hat einen süsslichen, vollmundigen Geschmack.

Rapsöl

Rapsöl

Sicher haben Sie schon einmal im Frühjahr die herrlichen, gelb blühenden Rapsfelder gesehen. Die Rapspflanze ist eine Nutzpflanze, die wegen ihrer Ölhaltigkeit geschätzt wird. Aus den Samen der Rapspflanze wird das Rapsöl gewonnen. Rapsöl ist ein einheimisches Lebensmittel. Ein Teil des Rohstoffes wird importiert, beispielsweise von osteuropäischen Anbauern, und von deutschen Betrieben weiterverarbeitet. Wer zu diesem Öl greift, stärkt die hiesigen Erzeuger und hilft, die Umwelt von Transporten über weite Strecken zu verschonen.

Distelöl

Distelöl

Distelöl , auch Safloröl genannt, ist ein pflanzliches Öl. Es wird aus den Samen der Färberdistel (carthamus) gewonnen. Diese gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihre Hauptbestandteile sind 10% ungesättigte Fettsäuren, 12% einfach ungesättigte Fettsäure und zu 78% zweifach ungesättigte Fettsäure (niedrigviskos).

Sojaöl

Sojaöl

Das Sojaöl ist ein raffiniertes, vielfach verwendbares Pflanzenöl und wird aus dem Samen der Sojabohne (Glycine max) gewonnen. Die Sojabohne ist eine Nutzpflanze und gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler wie z.B. die Gartenbohne und hat einen für Bohnen ungewöhnlich hohen Ölgehalt. Das Sojaöl zählt zu den pflanzlichen Fetten. Es wird, oft auch versteckt, bei harten Brat- und Backfetten beigemengt oder zur Herstellung von Margarinen verwendet. Auch in Linoleum, Seifen, Back- und Süßwaren oder als Zusatz bei anderen Ölen verwendet.

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse

Samen und Nüsse sind sehr gesund und sollten regelmäßig verzehrt werden. In den letzten Jahren wird vermehrt darauf hingewiesen, dass Samen und Nüsse durch die ungesättigten Fettsäuren gesund sind und der Körper regelmäßig damit versorgt werden sollte. Einig darüber sind sich die Wissenschaftler erst seit einigen Jahren, nachdem verschiedene Studien zum Verzehr von Samen und Nüsse gemacht wurden.

Steirisches Kürbiskernöl

Steirisches Kürbiskernöl

Österreich ist für viele Dinge bekannt; nicht alle Menschen kennen aber das nussige Kürbiskernöl der Region Steiermark. Dabei sichert es die Existenz vieler österreichischer Bauern. Doch beim Kauf des Öls sind einige Hinweise zu beachten – nicht immer ist das drin, was versprochen wird.

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