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Mangan - Ernährungslexikon

Mangan ist ein im menschlichen Körper vorhandendes Spurenelement, es können bis zu 20 mg im Körper vorhanden sein. Es ist ein Metall welches sehr häufig in der Erdkruste vorkommt, Grundwasser, welches über dieses Gestein fliesst, nimmt das Mangan auf.

Zufuhr von Mangan

Die tägliche Zufuhr sollte zwischen 2 - 5 mg liegen, der unbedingt erforderliche Bedarf liegt allerdings bei unter 1 mg pro Tag. Im Gegensatz zu den Vitaminen liefern Spurenelemente keine Energie sondern sind z.B. für den Knochenaufbau, den Aufbau von Zähne, Hormone und Blutzellen verantwortlich.

Funktionsweise von Mangan

Dieses Spurenelement ist also in unserem Fall für die Bildung von Hormonen zuständig, sei es für die Schilddrüse oder dem Sexualtrieb, außerdem für den Knochenaufbau und das Wachstum. Weiterhin ist es wichtig für die Bildung von Insulin und Glukose, letzteres ist unter anderem für die Körperentgiftung durch die Leber wichtig. Sollte Magan nicht ausreichend im Körper vorhanden sein, kann es zu Appetit- und Gewichtsverlust führen, es kann zu Störungen der Geschlechtsorgane kommen, aber es können auch psychische Defizite wie Demenz, Depressionen oder Persönlichkeiststörungen auftreten.

Mangan in Lebensmitteln

Mangan ist in verschiedenen Lebensmittel vorhanden, wir finden es in Zwiebeln, Tee, Getreide, Hülsenfrüchten oder aber auch, wenn auch nur in sehr geringen Mengen, in Fleisch, Fisch und allen Milchprodukten. Zugeführt wird dem Körper sehr viel mehr, aber es wird nicht alles von ihm aufgenommen. Selbst bei einer stark erhöhten Zufuhr von Mangan kommt es nicht zu einer Überdosierungserscheinung. Im Großen und Ganzen kann man sagen, durch eine ausgewogene Ernährung ist die tägliche Zufuhr an Mangan gedeckt.

Gesundheitsschädlich kann hingegen der Manganstaub werden, den wir durch die Nase einatmen. Bei stahlverarbeiten Betrieben, sowie bei der Herstellung von Trockenbatterien und Feuerwerkskörper tritt dieser in erhöhten Mengen auf. Eine über Jahre hinweg zusätzliche Belastung kann zu Atemwegserkrankungen, bis hin zur Lungenentzündung führen. Aber auch neurologische Schädigungen wie zum Beispiel Parkinson kann eine Folge dieser Überversorgung sein. Bei Tierversuchen gab es auch krebserregendes oder genveränderndes Potential.

Übersicht der Spurenelemente

Chrom
Eisen
Fluor
Iod
Kupfer
Mangan
Selen
Zink

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