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Kupfer - Ernährungslexikon

Kupfer gehört zu den Edelmetallen und wird wegen seiner guten Verarbeitungsfähigkeit schon seit vielen Tausend Jahren von der Menschheit verwendet. Das Symbol für Kupfer in der Alchemie ist das Venussymbol, das die Weiblichkeit symbolisiert. Kupfer ist genau wie Silber ein sehr bakterizides Metall, das heißt, Keime und Bakterien können sich nicht daran festklammern.

Bedeutung von Kupfer in der Geschichte

Kupfer und Silber wurden deshalb im Altertum, von den Leuten, die es sich leisten konnten, für Wundauflagen verwendet. Auch für Essgeschirr galt diese antiseptische Eigenschaft. Deswegen wurden Messer und Gabel und später auch die Teller aus Kupfer hergestellt und die Reicheren konnten sich dies aus Silber leisten. Die ersten Spiegel bestanden aus polierten Kupferscheiben. Kupfer kommt in der Natur selten in reinem Zustand vor, meist ist es mit anderen Metallen legiert. Kupfer wird mit Zinn und Blei zu Bronze verarbeitet, oder nur mit Zinn, dann entsteht Messing.

Funktionsweise von Kupfer

Für niedere Organismen ist Kupfer stark giftig, für Wirbeltiere und den Menschen jedoch erst in sehr hoher Konzentration. Der Mensch kann täglich bis zu 0,04 Gramm Kupfer zu sich nehmen, ohne Schaden zu erleiden. Der tägliche Bedarf an Kupfer ist etwa 1 bis 1,5 Milligramm. Kupfer wird in der Leber gespeichert. Dort kann sich bis zu 40 mg Kupfer ablagern. Kupfer in der Nahrung befindet sich in Leber, Nüssen und Getreide aber auch in Schokolade.

Kupfermangel

Kupfermangel kommt nur vor, wenn eine Durchfallerkrankung lang anhält, eine Unterernährung vorliegt oder bei einigen anderen Krankheiten. Möglicherweise geht die Alzheimer-Erkrankung mit Kupfermangel einher. Bei sportlichen Betätigungen besteht ein erhöhter Kupferbedarf. Da der Körper das Kupfer speichern kann, ist es nicht wichtig, ständig genug Kupfer zu sich zu nehmen. Besteht ein Kupfermangel, äußert sich dies in einem akuten körperlichen Leistungsabfall, da die Kupferverarbeitung eng mit dem Eisenhaushalt verbunden ist. Bekommt der Darm nicht genug Kupfer, kann dieser das Eisen nicht verarbeiten und es kommt auch zu einem Eisenmangel. Dies kann mit geringen oralen Kupfergaben ausgeglichen werden.

Übersicht der Spurenelemente

Chrom
Eisen
Fluor
Iod
Kupfer
Mangan
Selen
Zink

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