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Natrium - Ernährungslexikon

Natrium oder Natriumchlorid, im Sprachgebrauch auch Kochsalz genannt, ist im Körper immer in flüssiger Form vorhanden. Natrium ist für den Körper überlebenswichtig, denn es spielt eine essenzielle Rolle in der Regulierung des Wasserhaushaltes.

Natriumhaushalt im Körper

Einerseits dürfen die Organe nicht austrocknen, andererseits aber auch nicht überschwemmt werden. Wenn das Natriumchlorid im Körper gut verteilt ist, dann ist auch die optimale Wasserverteilung gewährleistet. Natrium wird über die Nahrung aufgenommen und wir brauchen davon etwa 8 bis 15 Gramm täglich. Eine zu hohe Menge an Natrium ist schädlich und möglicherweise auch verantwortlich für einige Krankheiten wie z. B. Bluthochdruck.

Der Natriumhaushalt sollte ziemlich stabil sein und auch bleiben. Eine Schwankung von mehr als plus / minus 4% verursacht schon erhebliche Beeinträchtigungen. Bei starkem Schwitzen verlieren wir sehr viele Salze, da muss eine extra Zufuhr erfolgen. Gerade in den tropischen Ländern haben wir als Mitteleuropäer da manchmal Schwierigkeiten, da der Salzhaushalt dort schneller durcheinander kommen kann als in einem gemäßigten Klima.

Natrium Versorgung

Aber auch eine zu starke Flüssigkeitszufuhr kann einen Natriummangel zur Folge haben. Es ist dann zwar genug Salz im Körper, es ist aber zu stark verdünnt und somit kommt es zu einem Mangel. Dann wird eine gewisse Lethargie und Verwirrung festgestellt. Später kommt es dann zu Kopfschmerzen und Erbrechen bis hin zum Koma.

Natrium Mangel

Anders herum kann eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr einen erhöhten Natriumspiegel zur Folge haben, es ist zwar nicht mehr Natrium im Körper als sollte, es ist aber zu konzentriert und somit zu hoch. Bei einem gesunden Menschen tritt diese Störung eher selten auf, weil der Körper sich erst mal wehrt, man bekommt viel Durst und kann den Mangel dann ausgleichen. Oder aber die Nieren werden angehalten mehr Wasser auszuscheiden, und so den Natriumspiegel wieder herzustellen. Geht dies jedoch weiter, kommen Verwirrtheit und Krämpfe hinzu, auch hier kann es zum Koma kommen. Für den weiteren Verlauf ist ebenfalls wichtig, wie schnell die Veränderung im Natriumspiegel auftritt. Je langsamer, um so besser kann der Körper kompensieren und Gegenmaßnahmen einleiten.

Übersicht der Mineralstoffe

Calcium
Chlor
Kalium
Magnesium
Schwefel
Natrium
Phosphor

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