Die ursprünglich aus Südchina stammenden Litschis werden seit über 2.000 Jahren vom Menschen angebaut und gelten aufgrund ihrer Form und Farbgebung auch als „Liebesfrucht“. Obwohl die Litschi mittlerweile auch in den USA, in Australien sowie in Brasilien kultiviert wurde, entstammt der Großteil der jährlichen Weltproduktion noch immer aus Asien. Botanisch gesehen reifen die rund 2,5 bis 4 Zentimeter langen Litschi-Früchte an Rispen auf dem Litschibaum. Dieser trägt charakteristischen, rund 10 bis 25 Zentimeter langen Laubblätter und liefert bis zu 150 Kilogramm der wohlschmeckenden Früchte pro Jahr. An den Rispen selbst hängen insgesamt bis zu 30 Litschi-Früchte zusammen. Die Litschi besteht aus verschiedenen Segmenten, die nicht alle genießbar sind. Nicht essbar sind die schuppige Schale sowie der braune Samenkern. Das darum liegende Fruchtfleisch schmeckt aromatisch, leicht süß-säuerlich und duftet nach Rosen. Da Litschis in der Äquatorregion gedeihen, ist deren Ernte praktisch ganzjährig möglich. Litschis entstammen in den europäischen Wintermonaten daher meist aus Asien, währenddessen von Juli bis in den September hinein vermehrt Litschis aus dem Nahen Osten geliefert werden.