Ursprünglich kommt die hierzulande eher noch unbekannte Rambutan-Frucht aus dem südostasiatischen Malaysia, mittlerweile ist die exotische Frucht aber auch in Costa Rica, Sri Lanka sowie in weiteren Teilen der Welt beheimatet. Die kastaniengroßen Früchte weisen eine rotfarbige Fruchtschale mit einer ledrigen Haut auf, die in mehrere, kleinere Felder unterteilt ist. Markant ist die Rambutan vor allem noch wegen ihrer gelblich-rötlichen, jedoch sehr weichen Stacheln, die diese komplett umgeben. Das Fruchtfleisch selbst ist von geleeartiger Konsistenz und erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Litschi und Weintrauben. Gegessen werden kann die Rambutan entweder roh oder auch verarbeitet zu Desserts oder als Aperitif, schwimmend in Sekt oder Schaumwein. Um an das süßliche Fruchtfleisch heranzukommen, muss die stachelige Außenhaut zunächst mit einem Messer eingeritzt werden, bevor sich der Kern leicht entfernen lässt und das leckere Fruchtfleisch freigibt. Die leichtverdaulichen Früchte sind gespickt mit wertvollen Mikronährstoffen und liefern überdies auch reichlich Makronährstoffe.