Erfrischend, exotische Optik und seit Menschengedenken auch als das „Brot der trockenen Gegenden“ bezeichnet: die Rede ist von der Kaktusfeige, die in der Region Mexiko sowie in weiten Teilen Südamerikas beheimatet ist. Hierbei handelt es sich um eine leuchtend rote, essbare Beerenfrucht, die auf den Sprossen der in der ariden Klimazone beheimateten Kaktusart namens Feigenkaktus (lateinischer Name: Opuntia ficus-indica) wächst. Der Kaktus selbst erreicht Wuchshöhen zwischen 4 und 6 Metern und besitzt wenig bis gar teilweise sogar gar keine Dornen. Die Früchte selbst tragen jedoch viele, kleine Dornen, die Widerhaken aufweisen. In ihrem Inneren verbirgt sich ein zartes, saftig schmeckendes Fruchtfleisch, deren Geschmack erfrischen und süß-säuerlich ist. Farblich ist das Fruchtfleisch gelb-orange bis rot und weist überdies viele, schwarze Kerne auf, die bedenkenlos mitgegessen werden können. Die eigentlich aus Südamerika stammende Frucht wird mittlerweile auch vielerorts im Süden Europas sowie in Australien und in Südafrika angebaut. Aufgrund moderner Anbaumethoden und effizienter Transportwege ist die Kaktusfeige auch hierzulande mittlerweile fast ganzjährig im Regal zu finden.