Großer Teil der Bevölkerung ist unterversorgt
Die DGE stellt in ihrer Stellungnahme unter http://www.dge.de/pdf/ws/DGE-Stellungnahme-VitD-111220.pdf heraus, dass die Sonneneinstrahlung in Deutschland - im Durchschnitt - nicht ausreichend ist, um nach einem kurzen Aufenthalt im Freien wieder ausreichend mit Vitamin D versorgt zu sein. Eine Studie des Robert-Koch-Instituts, auf die sich die Stellungnahme beruft, zeigt, dass fast zwanzig Prozent der erwachsenen Bevölkerung und fast sechzig Prozent der Kinder mit Vitamin D im Durchschnitt unterversorgt sind. Das Max-Rubner-Institut untersuchte 2008 den Anteil von Vitamin D über die Ernährung. Dabei konnte festgestellt werden, dass die größte Menge an Vitamin D über den Verzehr von Fisch gedecht wird (ca. 33 %). Weitere Fischerzeugnisse lieferten ca. 15 % der Menge. Und 10 Prozent der Vitamin-D-Zufuhr kommen aus Eiern, Fetten, Milch und Käse.