Das ursprünglich aus der Himalaja-Region stammende Gemüse-Rhabarber gehört gattungstechnisch zur Familie der Knöterichgewächse und wird an sich erst seit dem 18. Jahrhundert auch in Europa angebaut. Vor seiner Entdeckung als Speisegemüse in den europäischen Breiten wurde der Rharbarber vor allem im arabischen Raum als Medizinpflanze genutzt. Geschmacklich besitzt der Rhabarber eine sehr fruchtig-säuerliche Note und erinnert stark an eine Mischung aus Apfel und Zitrone. Obwohl dieser geschmacklich so sehr an Obst erinnert, handelt es sich beim Rhabarber dennoch um ein Gemüse. Der Rhabarber wächst in rötlich-grünlichen Stauden von etwa 30 bis maximal 70 Zentimeter Länge. Grundsätzlich gilt: je rötlicher die Farbe des Rhabarbers, desto süßlicher in der Regel auch sein Geschmack. Saison hat der Rhabarber hierzulande vor allem in den Monaten März bis Ende Juni, in denen dieser zum einen großlandwirtschaftlich und zum anderen auch in privaten Gärten angebaut wird. Die häufigsten Verwendungsformen des Rhabarbers sind dessen Verarbeitung zu Konfitüre oder Saft, darüber hinaus wird dieser aber auch gern zum Backen von Kuchen verwendet.