Fast Food gilt nicht gerade als Musterbeispiel für eine gesunde Ernährungsweise. Auch bei den hartnäckigsten Gesund-Essern wird jedoch beim Vorbeigehen an einer Bratwurst- oder Pizzabude die Lust auf Fritten & Co. geweckt. Sich gesund zu ernähren ist ja gut und schön – aber muss man sich deshalb alles verkneifen?
Fast Food/Junkfood
Bei Fast Food handelt es sich streng genommen nur um Essen aus schneller Zubereitung. Bei deftigen und fettigen Speisen handelt es sich tatsächlich um Junk Food. Der Name Junk Food steht im Amerikanischen für Speisen, die sehr fett-, salz- und zuckerhaltig sind und allgemein als Dickmacher gelten. Hierzu zählen beispielsweise diverse Fertiggerichte, Hamburger und Limonaden.
Gesund essen und dabei nicht auf Fast Food verzichten?
Dass Junk Food als ausschließliche und tägliche Nahrung nicht empfehlenswert ist, steht außer Frage. Auch Leute, die sich durchaus bewusst ernähren, möchten jedoch nicht vollständig auf eine deftige Bratwurst, einen saftigen Burger oder eine lecker belegte Pizza verzichten. Nur Körner und Salat zu knabbern macht auf Dauer einfach keinen Spaß. Viele Ernährungsweisheiten erweisen sich bei näherer Betrachtung zudem als Mythos: Grüner Salat enthält beispielsweise kaum Vitamine.
Tipp: Junk Food-Klassiker bewusst und selten genießen. Man kann Fast Food auch kalorienreduziert aus guten Zutaten selbst machen. Zum Beispiel:
- Pommes oder Wedges aus frischen Kartoffeln schneiden, mit einem EL Öl und Gewürzen in einer Schüssel mischen und im Backofen garen
- Burger mit Bio-Rinderhack zubereiten
- Ketchup aus passierten Tomaten, Tomatenmark, etwas Essig und Gewürzen selbst mischen
- Grillfleisch mit wenig Öl selbst marinieren, hochwertiges Fleisch wie argentinische Steaks verwenden