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    Pflaumenmus
    Pflaumenmus

    Pflaumenmus

    Beim Pflaumenmus handelt es sich um einen dicken und zähflüssigen Brei, der durch das Zerkochen von Pflaumen (oftmals auch Zwetschgen genannt) entsteht. Die nötige Garzeit beträgt dabei in jedem Fall mehrere Stunden, da die Backofentemperatur während des Einkochens der Pflaumen möglichst gering gehalten werden muss.

    Eigenschaften: Pflaumenmus

    Pflaumenmus besteht meistens aus den Zutaten Pflaumen, Zucker und Gewürzen. Das Mus sollte fruchtig schmecken, eine cremige Konsistenz haben und nicht zu süß sein. Auf jeden Fall sollte durch das lange Einkochen der intensive Geschmack nach Pflaume zu schmecken sein.

    Herkunft: Pflaumenmus

    Ursprünglich kommt die Pflaume aus der Gegend zwischen Kaukasus und Altai-Gebirge. Von dort gelangten die Früchte über Damaskus auch nach Europa.

    Verwendung: Pflaumenmus

    Pflaumenmus kann als süßer Brotaufstrich oder als Backzutat zu Mehl- oder Süßspeisen verwendet werden. Geeignet ist er aber auch zu Quark oder Joghurt.

    Lagerung: Pflaumenmus

    Pflaumenmus im Glas oder Dose ist lange haltbar. Nach dem Öffnen sollte es allerdings im Kühlschrank gelagert und zügig verbraucht werden.

    Gesundheit Pflaumenmus

    Pflaumen enthalten viele Vitalstoffe, sind verdauungsfördernd und mineralstoffreich. Besonders der Gehalt von B-Vitaminen sei erwähnt, die Stress abbauen und leistungssteigernd wirken. Die Spurenelemente Kupfer und Zink unterstützen bei nervöser Unruhe.

    Saison der Pflaumenmus:

    Pflaumenmus ist das ganze Jahr über erhältlich. Die Pflaumen dafür haben in Deutschland von Juli bis September Saison. Einige späte Sorten werden auch erst Anfang Oktober geerntet. Das restliche Jahr über kommen die Pflaumen aus Italien, Frankreich, Rumänien, Kroatien und Afrika.

    Pflaumenmus Geschmack: süß-fruchtig

     

    Pflaumenmus - Bekannte Rezepturen und Zubereitung

    Bei der Zubereitung von normalem Pflaumenmus werden die Zwetschgen erst entkernt, je nach Wunsch mehr oder weniger ausgiebig zerkleinert und mit Zucker vermengt. Die verwendete Zuckermenge beträgt dabei meistens ein Viertel des Gewichts der verwendeten Zwetschgenmenge. Je nach Rezept werden anschließend verschiedene Gewürze - zum Beispiel Zimt oder Nelken - hinzugefügt und die Pflaumenmasse für einen Tag zum Ruhen an einem dunklen Ort gelagert.

    Pflaumenmus mit viel eigenem Fruchtzucker

    Besonders aromatisches Pflaumenmus kann übrigens aus sehr reifen Pflaumen gewonnen werden. Zudem verringert sich so die nötige Zuckermenge, da reife Pflaumen sehr viel eigenen Fruchtzucker mitbringen. Verwendung findet Pflaumenmus meistens als Brotaufstrich, als Füllung von Backwaren oder als Zutat von diesen.

    Welche Pflaumenmus Sorten gibt es

    Spricht man umgangssprachlich vom Pflaumenmus, gibt es deutschlandweit verschiedene Zubereitungsverfahren und Rezepte. Beim herkömmlichen Pflaumenmus werden beispielsweise während des Einkochens Zucker und verschiedene, rezeptabhängige Gewürze hinzugefügt. Eine andere sehr beliebte Variante ist aber das pure Pflaumenmus. Hier werden bei der Herstellung keine gesonderten Gewürze hinzugefügt, sondern nur die übliche Zuckermenge. Dieses Pflaumenmus-Rezept findet sich überwiegend in Mecklenburg-Vorpommern. Daher wird es Mecklenburger Pflaumenmus genannt.

    Pflaumenmus - Lagerung, Verzehr und Haltbarkeit

    Bei der Lagerung von Pflaumenmus gibt es nicht allzu viel zu beachten. Denn durch den starken Wasserentzug bei der Zubereitung und den sehr hohen Zuckeranteil, ist Pflaumenmus problemlos über mehrere Jahre und ohne Kühlung haltbar.

    Normalerweise kann man das Pflaumenmus direkt nach der Zubereitung verzehren. Allerdings wird sich sein Geschmack mit der Zeit noch verfeinern und verstärken. Deshalb raten viele Köche dazu, das Mus erst eine Weile an einem dunklen und kühlen Ort zu lagern, etwa in der Abstellkammer oder im Speisekeller.

    Vorsicht ist einzig bei der traditionellen Lagerung in Steintöpfen geboten. Da diese Luft zulassen, kann sich eventuell Schimmel bilden. Aus diesem Grund sollte die Oberfläche des Pflaumenmuses mit einem Tuch aus Cellophan abgedeckt werden - bestenfalls sollte dieses Tuch auch in hochprozentigem Rum getränkt sein.

     

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