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    Aprikosen
    Aprikosen

    Aprikosen

    Das äußerst beliebte Obst Aprikose, das in Österreich, Südtirol und Teilen Bayerns auch Marille genannt wird, ist die Frucht des Aprikosenbaums. Dieser gehört zur Familie der Rosengewächse. Bei der Aprikose handelt es sich um eine Frucht mit Stein.

    Eigenschaften: Aprikosen

    Aprikosen enthalten Vitamin C, die Vitamine B1 und B2 sowie Kalzium und Phosphor. Sie sind zudem reich an Mineralstoffen wie Kalium, Eisen und Carotin. Das in Vitamin A umgewandelte Carotin ist gut für Haut und Augen.

    Herkunft: Aprikosen

    Der eigentliche Ursprung der Aprikose liegt wohl in China oder Indien, obwohl die Aprikose schon sehr lange in Armenien angebaut und kultiviert wurde. Die ungarische Tiefebene ist auch sehr bekannt als Anbaugebiet. Heute kommt ein Großteil der Aprikosen aus Spanien, Italien und der Türkei.

    Anbaugebiete

    Die Aprikose ist im reifen Zustand gelb bis orange gefärbt und weist auf ihrer, der Sonne zugewandten, Seite häufig auch eine leicht rote Färbung auf. Die Schale der Aprikose ist glatt und fast haarlos, was sie deutlich von anderem Obst, wie z.B. der Nektarine unterscheidet. Obwohl mittlerweile auf der ganzen Welt zu finden, kommt die Aprikose ursprünglich aus dem Nord-Osten Chinas, aus einem Gebiet nahe der russischen Grenze. Mittlerweile sind aber auch die ungarischen Tiefebenen ein traditionelles Anbaugebiet, das für seine besonders saftigen Aprikosen bekannt ist.

    Verwendung: Aprikosen

    Frische Aprikosen lassen sich am besten roh verzehren, eignen sich aber auch gut zum Backen, zu Desserts oder für Aprikosenkonfitüre.

    Lagerung: Aprikosen

    Aprikosen sollten möglichst frisch verzehrt werden. Eine kurze Lagerung sollte wenn möglich in einer Papiertüte im Frischefach des Kühlschranks erfolgen.

    Gesundheit Aprikosen

    Aprikosen sind reich an Vitamin A und somit gut für Haut und Augen. Wer also seine Sehkraft stärken und eine schöne Haut haben möchte, sollte täglich Aprikosen verzehren.

    Saison der Aprikosen:

    Die Erntezeit ist von Juni bis März.

    Aprikosen Geschmack: süß-aromatisch

     

     

    Wann werden Aprikosen geerntet

    Mit der Ernte der Aprikosen kann bereits relativ früh im Jahr begonnen werden. Aus natürlichem Anbau sind deutsche Aprikosen etwa im Zeitraum Mitte Juli bis Ende August erhältlich. Im sonnenverwöhnten Mittelmeerraum jedoch ist eine Ernte teilweise schon ab Ende Mai möglich. Die Hauptsaison endet dann auch erst im September, wodurch eine sehr lange Erntezeit gegeben ist. In der Zeit zwischen Dezember und März ist in Europa keine Ernte des süßen Obstes möglich. In dieser Zeit wird der Handel hauptsächlich mit eingeflogenen Aprikosen aus Übersee versorgt.

    Vielfalt der Aprikose

    Die Aprikose findet als Frucht vielfältige Verwendung. In der japanischen Küche legt man Aprikosen ein, sodass sie über einen längeren Zeitraum hinweg haltbar sind. Sehr beliebt ist auch die Marillenmarmelade, die aus dem Fruchtfleisch der Marille gewonnen wird. Diese Marillenmarmelade nutzt man, um Sachertorte herzustellen oder Faschingskrapfen zu füllen. In der österreichischen Küche kennt man zudem die sog. Wiener Wäschermädeln, eine Mehlspeise, deren Hauptzutat Marillen sind.

    Aber nicht nur für Speisen, auch für Getränke eignet sich die Frucht der Aprikose. Die Ernte wird nämlich auch zur Herstellung von Marillenschnaps genutzt. Weiterhin findet der im Aprikosenstein befindliche Samen der Frucht aufgrund seines bitteren Geschmacks und seines recht starken Marzipanaromas auch Verwendung in der Amaretto-Herstellung.

     

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