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Zitrusfrüchte
Zitrusfrüchte

Zitrusfrüchte

Zitrusfrüchte sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Rautengewächse. Es gibt ungefähr 1.600 Arten, deren bekannteste Vertreter Grapefruit, Mandarine, Zitrone, Limette und Orange sind.

Eigenschaften: Zitrusfrüchte

Es gibt allein 400 Sorten Orangen, von denen sich für den Anbau ca. 15 Sorten durchgesetzt haben. Ähnlich wie andere Zitrusfrüchte werden Orangen nach Fruchtfleisch, Färbung, Geschmack und Inhaltsstoffe unterschieden. Zitrusfrüchte lassen sich in tropischen und subtropischen Regionen anbauen. Fast alle Sorten haben gemeinsam, dass das innere Fruchtfleisch essbar und meist saftig ist, auch ist es reich an ätherischen Ölen, Mineralstoffen und Vitaminen.

Kalorientechnisch bieten reife Zitrusfrüchte in der Regel zwischen 20 und 50 Kalorien pro 100 Gramm Lebensmittel und gelten daher als ausgesprochen kalorienarm. Makronährstofftechnisch teilen sich diese auf etwa 1 bis 2 Gramm Proteine pro 100 Gramm, etwa 5 bis 10 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm (davon allein rund 3 Gramm Ballaststoffe) sowie zwischen 0,2 und 0,4 Gramm Fett auf. Trotz ihrer vergleichsweise wenigen Kalorien bieten reife Zitrusfrüchte daher einen hohen Energiegehalt, der aus Kohlenhydraten gespeist wird. Ebenfalls in großen Mengen enthalten sind vor allem verschiedene Vitalstoffe wie beispielsweise Vitamin C, welches mit im Schnitt zwischen 20 und 70 Milligramm pro 100 Gramm Lebensmittel in Zitrusfrüchten vertreten ist. Darüber hinaus stecken noch zahlreiche Mineralstoffe in Zitrusfrüchten, die das vorteilhafte Nährstoffprofil entsprechend abrunden. Zu nennen sind hierbei vor allem große Mengen an Kalium (rund 100 bis 150 Milligramm pro 100 Gramm) sowie Kalzium (zwischen 10 und 30 Milligramm pro 100 Gramm). Reife Zitrusfrüchte liefern daher vor allem Energie und eine Vielzahl an Vitaminen.

 

Herkunft: Zitrusfrüchte

Zitrusfrüchte stammen aus dem Südosten Asiens. Sie wachsen auf immergrünen Bäumen und Sträuchern. Ihre Wuchshöhen variieren von 5 - 25 m . Die Geschichte der Zitrusfrüchte beginnt in China vor rund 4.000 Jahren. Etwa um diese Zeit begann die erste, gezielte Kultivierung von Zitrusfrüchten, die bis dahin nur als Sammelobst galten. Vor dort aus gelangten die Zitrusfrüchte über die Seidenstraße allmählich auch in den Mittelmeerraum und nach Afrika, wo sich diese rasch ausbreiteten. Bei den Römern galten Zitrusfrüchte als beliebte Zutat zur Zubereitung von Getränken oder Fruchtsalaten. Seit dem 14. Jahrhundert werden Zitrusfrüchte auch im Mittelmeerraum gezielt angebaut. Durch die Entdeckung Amerikas gelangten diese im 15. sowie 16. Jahrhundert auch nach Amerika, wo diese heute ebenfalls umfassend angebaut werden.

Prinzipiell fühlen sich Zitrusfrüchte im subtropischen sowie tropischen Raum zu Hause. Sie benötigen ein heißes und trockenes Klima zum Gedeihen. Als Hauptanbauländer gelten in Europa heute Portugal, Spanien, Italien und Griechenland. In Asien dominieren hingegen die Länder Türkei, China und Thailand beim Anbau von Zitrusfrüchten. Auf den amerikanischen Kontinenten werden Zitrusfrüchte hingegen vor allem in Mexiko sowie in Brasilien angebaut. Aktuell werden weltweit rund 20 Millionen Tonnen Zitrusfrüchte pro Jahr geerntet – Tendenz weiterhin steigend. Da es sich bei den Zitrusfrüchten entsprechend um wärmeliebende Früchte handelt, werden diese vorrangig innerhalb der Sommermonate geerntet.

Das Angebot an frischen Zitrusfrüchten ist daher innerhalb der Sommermonate am höchsten. Aber auch in der Herbst- und Winterzeit steht eine große Auswahl an Zitrusfrüchten im Einzelhandel zur Verfügung – hierbei handelt es sich dann jedoch um auf der Südhalbkugel geerntete Exemplare. Nach der Ernte gelangen die noch nicht ganz reifen Zitrusfrüchte zum Nachreifen entweder direkt in den Einzelhandel oder werden zu weiteren Lebensmitteln wie beispielsweise Saft oder Marmeladen weiterverarbeitet.

Verwendung: Zitrusfrüchte

Kleine und schwere Früchte sind saftiger. Der Saft einer Zitrone deckt ca. 50 % des täglichen Vitamin C-Bedarfs. Die Orange ist eine der beliebtesten Zitrusfrüchte überhaupt, welche nicht nur frisch köstlich schmeckt, sondern auch zu leckeren Produkten weiterverarbeitet werden kann. Die süßeste Zitrusfrucht ist die Mandarine. Ob vitaminreiche Smoothies, Salatdressings, Desserts, Marmelade oder Fruchtgetränke - die Vielfalt an Produkten aus Zitrusfrüchten ist riesig.

Zitrusfrüchte gelten weltweit als eine der beliebtesten Snacks für zwischendurch. Zitrusfrüchte können demnach roh oder zu weiteren Lebensmitteln weiterverarbeitet verspeist werden. Daher werden Zitrusfrüchte auch gern zur Zubereitung von Fruchtsalaten verwendet. Ebenfalls sehr beliebt ist die Verwendung von reifen Zitrusfrüchten aber auch zur Herstellung von Fruchtsäften wie beispielsweise Orangensaft, Zitronensaft oder Limettensaft. Ferner harmonieren Zitrusfrüchte auch ideal mit herzhaften Gerichten und werden entsprechend gern zum Säuern dieser verwendet – in Kombination mit Fischspeisen wird beispielsweise Zitrone zum Säuern genutzt.

Lagerung: Zitrusfrüchte

Zitrusfrüchte dürfen auf keinen Fall im Kühlschrank aufbewahrt werden, da sie kälteempfindlich sind. Optimal ist ein luftiger und nicht zu warmer Platz.

Gesundheit Zitrusfrüchte

Alle Zitrusfrüchte sind sehr reich an Vitamin C.

Ernährung: Zitrusfrüchte

Bei Zitrusfrüchten handelt es sich um eines der gesündesten Lebensmittel überhaupt. Sie liefern vor allem große Mengen an Vitamin C, welches das körpereigene Immunsystem unterstützt. Vor allem innerhalb der Wintermonate wird daher der regelmäßige Verzehr von Zitrusfrüchten angeraten. Weiterhin stecken auch zahlreiche Mineralstoffe in reifen Zitrusfrüchten, die diese insgesamt basisch machen und vor allem Sportlern aufgrund des hohen Magnesiumgehalts zweckdienlich sind. Zitrusfrüchte können entweder direkt roh oder in Form von frisch gepressten Säften konsumiert werden, um von deren vielseitigen Vorteilen zu profitieren. Aufgrund des vergleichsweise hohen Fruchtzuckergehalts sollte jedoch nicht mehr als eine Handvoll Zitrusfrüchte pro Tag konsumiert werden, da sich dies sonst negativ auf die Leber auswirkt.

Saison der Zitrusfrüchte:

Zitrusfrüchte wachsen ganzjährig und es lassen sich Saft und Fruchtkonserven herstellen, die in verarbeiteter Form haltbar und dadurch ganzjährig verfügbar sind. In der Regel werden Zitrusbäume komplett abgeerntet, wie z.B. Orangen und Grapefruit. Nach der Ernte reifen die stärkearmen Früchte nicht nach, wie man es z.B. von Bananen kennt.

 

Das Lebensmittel Zitrusfrüchte umfasst eine Gruppe aus über 60 verschiedenen Arten. Allesamt zählen zur Pflanzengattung der Rautengewächse und sind heute vor allem im subtropischen und tropischen Raum beheimatet. Charakteristisch an Zitrusfrüchten sind vor allem die dicke und in den meisten Fällen ungenießbare Schale sowie deren vergleichsweise saurer Geschmack. Die Schale weist zudem häufig recht auffällige Farben wie beispielsweise gelb, orange oder grün auf. Viele Zitrusfrüchte stellen zudem Sonderformen dar und sind eher mit den Beeren verwandt – jene werden entsprechend in die Gattung Citrus eingeteilt. Zitrusfrüchte kommen in ihrer natürlichen Form heute vor allem im Mittelmeerbereich sowie in Südostasien vor. In beiden Regionen gelten Zitrusfrüchte bereits seit Jahrtausenden als beliebtes Lebensmittel zum roh verzehren oder als Zutat zum Kochen und Backen. Einige der bekanntesten Vertreter der Lebensmittelkategorie der Zitrusfrüchte sind die folgenden:

  • Zitrone
  • Orange
  • Mandarine
  • Clementine
  • Pampelmuse
  • Limette
  • Kumquat
  • Grapefruit


Zitrusfrüchte markieren heute eine der beliebtesten Fruchtsorten überhaupt und werden entsprechend weltweit angebaut. Reife Zitrusfrüchte stecken zudem voller, nahrhafter Inhaltsstoffe, die einen hohen Gesundheitsmehrwert bieten. Geschmacklich besitzen Zitrusfrüchte in der Regel ein eher saures Aroma. Gleichzeitig schmecken Zitrusfrüchte auch sehr erfrischend und harmonieren daher perfekt mit Süßspeisen, aber auch mit herzhaften Gerichten.

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