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    Mispel
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    Mispel

    Die Mispel ist ein ansehnlicher Baum mit vielseitig verwendbaren, gut schmeckenden Früchten. Diese werden hauptsächlich für Gelees und Marmeladen verwendet. Es gibt aber auch viele Leute, die die Mispel gerne roh essen.

    Eigenschaften: Mispel

    Die Mispel gehört zur Familie der Rosengewächse. Die Frucht wächst auf eher kleinen Bäumen. Ihre Blüte ist weiß bis rosafarben und ist von Mai bis Juni. Ende Oktober sind die ersten Früchte zur Ernte reif. Charakteristisch sind die zurückgebliebenen Kelchblätter, die wie kleine Kronen aussehen.

    Herkunft: Mispel

    Die Mispel kommt ursprünglich aus Asien. Später kam sie auch nach Europa und wurde dort kultiviert. Die Nachfrage ist heute nicht mehr so stark. Die Früchte, die zu uns kommen, stammen überwiegend aus Südostasien.

    Verwendung: Mispel

    Die Mispeln können roh verzehrt werden. Sie eignen sich aber auch hervorragend zur Zubereitung von Marmelade, Kompott oder Fruchtmus. Eine Delikatesse sind übrigens in Essig und Zucker eingelegte Mispeln. Eine andere Variante ist Mehl. Es wird aus getrockneten Mispeln gewonnen und enthält viel Stärke.

    Lagerung: Mispel

    Die Mispeln müssen eine zeitlang gelagert werden. Reif ist die Frucht dann, wenn ihr Fruchtfleisch teigig geworden ist. Dann schmecken sie süß-aromatisch.

    Gesundheit Mispel

    Die zuckerreichen Mispeln enthalten reichlich Vitamine und Mineralstoffe. Sie gelten als sehr gesund. Die vorhandenen Gerbstoffe können bei Störungen des Verdauungsapparates eingesetzt werden. Auch Ballaststoffe enthält die Mispel in hohem Maße.

    Saison der Mispel:

    Die Saison zur Ernte der Mispel geht ab Ende Oktober los. Die Frucht wird vorallem in Südostasien geerntet.

    Mispel Geschmack: leicht säuerlich-aromatisch

     

    Wissenswertes über die Mispel

    Die Mispel gehört zu den Rosengewächsen. Sie liebt feuchte, lehmige Böden. Die Mispel wird im Durchschnitt 4,5 Meter hoch und hat einen ausladenden Wuchs. Ihre länglichen, filzigen Blätter sind an der Oberseite dunkelgrün, an der Unterseite heller und werden im Herbst rötlichbraun. Die jungen Zweige sind ebenfalls behaart und werden teilweise schwarz. Die Rinde an den Stämmen und Ästen der Mispel löst sich gerne ab. Die einzelstehenden, weißen oder rosigen Blüten werden bis zu 4 Zentimeter breit. Die runden Früchte der Mispel haben eine rötlichnraune Haut, die etwas ledrig und rauh ist.

    Wann sind Mispeln reif zum Essen

    Die Früchte der Mispel sind roh erst dann genießbar, wenn ihr Fleisch teigig geworden ist. Man pflückt sie im Oktober/November, möglichst nach einem Frost und lagert sie einschichtig, mit dem "Auge" nach unten. Als Lagerplatz kommt z.B. ein Regal in einem kühlen Keller in Frage, am besten sind sie allerdings auf einer Schicht Quarzsand aufgehoben, wo die Früchte der Mispel völlig reif und genießbar werden können. Dies dauert etwa zwei bis drei Wochen.

    Tipp zum Lagern von Mispeln

    Im allgemeinen ist der Baum der Mispel nicht von Krankheiten und Schädlingen befallen. Allerdings sind die gelagerten Früchte etwas anfällig für eine Schimmelkrankheit, die am Stängel beginnt. Wenn man vor dem Lagern die Stängel in eine Tasse mit Wasser taucht, in der zwei Eßlöffel Salz aufgelöst wurden, schützt das jedoch meist vor Befall. Die meist empfohlenste Sorte ist die sogenannte "Holländische Riesenmispel", eine extrem großfruchtige Art.

    Über den Mispelbaum

    Die Wuchsform des Mispelbaumes erscheint auf den ersten Blick verwirrend üppig und speziell im Winter geradezu unordentlich und überladen. Man sollte nicht versuchen, diese für den Mispelbaum ganz charakteristische Form durch einen allzu scharfen Rückschnitt zu bändigen. Nur einige Seitentriebe, die den Baum überfüllen, müssen von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dieser Rückschnitt sollte zwischen November und März erfolgen.

    Köstlichkeiten mit der Mispel

    Gelee aus der Mispel hat eine prächtige Farbe und schmeckt ausgezeichnet. In einigen Rezepten empfiehlt man die Früchte frisch vom Baum und noch fest. In älteren Rezepten werden vollreife Früchte vorgeschlagen, die besonders in Verbindung mit Äpfeln ein köstliches Gelee ergeben.

     

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