Wählen Sie hier ein Produkt aus
Menü
    Mirabellen
    Mirabellen

    Mirabellen

    Die Mirabelle, auch gelbe Zwetschge genannt, ist eine in Kleinasien kultivierte Steinfrucht. Seit 1490 wird sie im größten Anbaugebiet, in der französischen Region Lothringen, bewirtschaftet. Dort werden jährlich 18.000 Tonnen und somit 80% der Weltproduktion dieser süßen Frucht geerntet. Weitere Anbaugebiete findet man in Mittel- und Südeuropa sowie auch in Nordafrika.

    Eigenschaften: Mirabellen

    Die Mirabelle ist eine Unterart der Pflaume und wird auch als gelbe Zwetschge bezeichnet. Ihre Frucht ist ungefähr 3 cm groß, kugelförmig, gelb oder grün. Das süße Fruchtfleisch enthält einen Steinkern, der sich gut lösen lässt.

    Herkunft: Mirabellen

    Ursprünglich kommt die Mirabelle aus Kleinasien und Nordpersien. Sie entstand wahrscheinlich bei einer Kreuzung von Pflaume und Kirschpflaume oder Pflaume und Schlehdorn, so wird vermutet. Heute wächst die Mirabelle in Mittel- und Südeuropa und wird sogar in Nordafrika geerntet. Ein Großteil der Ernte kommt allerdings aus Lothringen, einer Gegend im Nordosten von Frankreich.

    Verwendung: Mirabellen

    Mirabellen schmecken pur als Obst köstlich süß. Sie eignen sich aber auch ideal zur Herstellung von Marmelade, Kompott oder Saft. Des Weiteren werden Mirabellen in Kuchen und Torten, Desserts, Smoothies und als Trockenobst verwendet. Bekannt ist die Mirabelle auch als Obstbrand.

    Lagerung: Mirabellen

    Mirabellen lassen sich gekühlt am besten lagern. Im Kühlschrank halten sie sich bis zu drei Tagen. Da Mirabellen empfindliche Früchte sind, sollten sie möglichst schnell frisch verzehrt werden. Außerdem können die Früchte eingefroren werden.

    Gesundheit Mirabellen

    Mirabellen enthalten besonders viel Kalium, nämlich 230 mg pro 100 g. Kalium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff. Er ist an der Regulierung des Blutdrucks beteiligt ist, so dass das Schlaganfallrisiko sinkt. Wer also regelmäßig Mirabellen isst, kann Herz und Nerven stärken und natürlich vorbeugen.

    Saison der Mirabellen:

    Die Erntezeit von Mirabellen ist im Spätsommer und reicht von Juli bis September. Allerdings findet man ein erstes Angebot auch schon ab Mai in den Geschäften.

    Mirabellen Geschmack: süß-säuerlich

     

    Die Mirabelle von Nancy

    Es gibt viele verschiedene Sorten von Mirabellen. Die Bekannteste ist die Mirabelle von Nancy, die ebenfalls in Lothringen angebaut wird. Sie zeichnet sich durch Größe, satte Farbe und durch ihr vollmundiges Aroma aus.

    Wissenswertes über die Mirabellen

    Um ihr volles Aroma zu enfalten, benötigt der Mirabellenbaum mehr Sonne als Pflaumen oder Zwetschgen, auch die Art des Bodens ist sehr wichtig. So wächst der Baum am besten auf warmen Sandböden, die nicht austrocknen dürfen. Im Frühjahr erstrahlt der dornenlose Mirabellenbaum in einem weißen Blütenmeer. Je nach Klima ist von Juli bis September Reife- und Erntezeit der kleinen orange-gelben Kugeln. Traditonell werden die Früchte durch Schütteln des Baumes geerntet. Ein unter dem Baum gespanntes Netz fängt die Früchte auf, damit sie keine Druckstellen bekommen.

    Wie sehen Mirabellen aus

    Mirabellen haben einen Durchmesser von 2-3 cm und sind etwa kirschgroß. An der Sonnenseite der Früchte lässt sich oft eine leichte rote Färbung oder rötliche Punkte erkennen. Die Mirabelle besitzt ein festes Fruchtfleisch und schmeckt süßlich, bis süß-säuerlich. Der eiförmige, kleine Kern lässt sich leicht aus der Frucht lösen.

    Wie sollte man Mirabellen aufbewahren

    Mirabellen gehören zu den leicht verderblichen Obstsorten und sollten daher kühl und mit hoher Luftfeuchtigkeit aufbewahrt werden. Im Kühlschrank, eingepackt in einen Folienbeutel, lassen sie sich 2-3 Tage gut lagern. Zum Einfrieren empfiehlt es sich, den Kern zu entfernen und die Früchte zu halbieren. In einem Folienbeutel oder einer Dose eingefroren halten sie sich nun 8-10 Monate.

    Tipps für Mirabellen

    Reife Mirabellen sind nicht nur zum rohen Sofortverzehr geeignet, sondern bieten auch eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Weiterverwendung. Zum Likör verarbeitet, entfaltet sich das süßliche Mirabellenaroma besonders gut, hierfür eignet sich besonders die Mirabelle von Nancy. Aber auch beim Einkochen, z.B. zu Marmelade, im Kuchen oder als Dörrfrucht macht die Mirabelle eine gute Figur. Als Dörrfrucht empfiehlt sich die Mirabelle von Metz, eine sehr alte Sorte mit duftendem Fruchtfleisch und zuckersüßem Geschmack.

     

    Weitere Bilder von Mirabellen

    Weitere Produkte

    Interessant

    © Lebensmittel-Warenkunde.de - Wir lieben gesunde Ernährung