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Steinobst
Steinobst

Steinobst

Der Begriff Steinobst bezeichnet eine Gruppe von Pflanzen, deren Früchte über einen robusten, verholzten Kern verfügen. Dabei unterscheiden sich diese Früchte rein optisch meist deutlich.

Eigenschaften: Steinobst

Viele der Steinobstvarianten sind äußerst vitaminreich. Die Kirsche beispielsweise ist für ihr Vitamin C, Folsäure sowie mehrere Vitamin B-Varianten bekannt.

Herkunft: Steinobst

Während Kirschbäume und Pflaumenbäume sich auch in Deutschland relativ wohl fühlen, gibt es einige Steinobstvarianten, die eher im mediterranen Raum florieren. Aprikosenbäume sind zwar zuweilen auch im wärmeren Süden Deutschlands aufzufinden, doch eigentlich sind sie vor allem am Mittelmeer verbreitet. Dort und in der Türkei gelten sie als typische Gewächse. Noch exotischer präsentiert sich das Anbaugebiet der Pistanzie, die vor allem im Iran, Syrien aber auch in Kalifornien, Griechenland und der Türkei ideale Bedingungen vorfindet. Doch von einigen dieser Obst- und Fruchtsorten gibt es verschiedene Varianten – alleine bei der Kirsche gehören dazu die Süßkirsche, die Sauerkische, die Japanische Blütenkirsche sowie die Gewöhnliche Traubenkirsche. Die Japanische Blütenkirsche beispielsweise – bekannt unter dem Namen Prunus serrulata - wächst vor allem in Japan, China und Korea. Die Sauerkirsche hingegen wird in weiten Teilen auf der Nordhalbkugel kultiviert, auch die Süßkirsche ist innerhalb Deutschlands nicht untypisch. Die Pflaumenproduktion kommt vor allem aus China: 2018 wurden dort 6,7 Millionen Tonnen produziert, als nächste Länder folgen Rumänien und Serbien mit je mehr als 800.000 Tonnen. Spitzenreiter bei der Aprikosenproduktion ist die Türkei (985.000 Tonnen im Jahr 2017).

Verwendung: Steinobst

Viele der Steinobstvarianten werden unmittelbar als frisch gewaschenes Obst verzehrt. So gehören Aprikosen, Kirschen und Pflaumen zu den klassischen Obstsorten, die pur gegessen werden. Auch Kokosnuss, Pistazie und Mandeln eignen sich für jene ohne Allergien hervorragend als Nahrung für Zwischendurch. Dennoch haben diese Steinobstvarianten auch großen Einfluss auf die Rezepte in den Küchen der Welt. Ein Klassiker ist der Kuchen – so gibt es neben Kirschkuchen auch Aprikosentorten, Pflaumenkuchen oder Kokosnussgebäck. Beliebt ist Kokosnuss auch als Zutat in Schokoladen – oder als Topping von Süßspeisen. Kirschen werden auch gerne als Kirschgrütze verarbeitet, die sich gut mit Pfannkuchen oder anderen Backwaren kombinieren lassen. Auch in Muffins und vergleichbaren Minitörtchen ist Steinobst zuweilen gerne gesehen. Marmeladen sind ebenfalls eine verbreitete Verwendungsform: ob als Kirsch-, Aprikosen oder Pflaumenmarmelade. Und Mandeln wie Pistanzien finden sich zuweilen in verschiedenen Nusssortimenten oder im Studentenfutter wieder. Daneben findet Steinobst auch in Getränken Verwendung – ob als Obstsaft oder Smoothie. Beliebt ist daneben auch das Mangochutney. Steinobst funktioniert auch als fruchtige Zutat für das morgendliche Müsli.

Lagerung: Steinobst

Anders als viele Gemüsearten oder Pilze sollten die meisten Sorten Steinobst nicht im Kühlfach gelagert werden. Zwar könnten sie sich so unter Umständen länger halten, verlieren jedoch auch ihr Aroma. So empfiehlt sich meist – ob bei Kirschen, Pflaumen oder Mangos – die Lagerung zwischen kühlerer bis Zimmertemperatur. Zimmertemperatur gilt insbesondere für exotische Früchte, die sich in wärmeren Ländern wohlfühlen. Das heißt für viele Früchte allerdings auch, sie nicht in extrem warmen Behältern zu bewahren. Gleichzeitig führt eine offene Lagerung vieler Steinfrüchte meist zu Fruchtfliegenbefall, weshalb eine geschützte Lagerung zu empfehlen ist. Dabei verhalten sich die Obstsorten untereinander unterschiedlich, was die Reifung angeht. So können Mangos beispielsweise nachreifen, während dies bei der Kirsche nicht der Fall ist.

Gesundheit Steinobst

Viele der Steinobstvarianten sind äußerst vitaminreich. Die Kirsche beispielsweise ist für ihr Vitamin C, Folsäure sowie mehrere Vitamin B-Varianten bekannt. Dazu kommen Inhaltstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und co.. Auch Aprikosen enthalten Vitamin C, Folsäure aber auch Kalzium, Eisen und ähnliches. Damit gehören solche Obstsorten zu den vergleichsweise gesunden Mahlzeiten für Zwischendurch. Auch Mandeln und Pistanzien enthalten viele gesunde Nährstoffe, bei Letzteren sollte jedoch darauf geachtet werden, dass sie nicht mit zu viel Salz verzehrt werden. Auch haben sie hohe Fettwerte, weshalb man mit diesen Nüssen eher zunehmen kann, als mit kalorienarmen Kirschen oder Aprikosen. Ähnlich verhält es sich mit der Kokosnuss, die zwar viele Nährstoffe hat und antibakterielle Wirkungen haben kann, jedoch etwa 350 Kalorien je 100 Gramm in sich trägt.

Saison der Steinobst:

Als Beispiele seien hier beliebte Steinobstvarianten wie Kirschen, Aprikosen und Pflaumen herangezogen. Typischerweise mögen diese Steinobstvarianten warmes Klima. So reifen die Süßkirschen normalerweise im Juli, bei den Aprikosen sind es Juli und August, bei den Pflaumen Juli, August und September. Hier gibt es demnach durchaus Ähnlichkeiten bei den verschiedenen Steinobstvarianten. Während der kalte Winter diesen Sorten nicht zuträglich ist, fühlen sie sich in den warmen Monaten wohl.

 

Den Steinfrüchten zugehörig sind beispielsweise Mangos, Aprikosen, Pflaumen, Kirschen, Nektarinen und co.. Tatsächlich gehören aber auch Kokosnuss-, Mandel- und Pistanziengewächse zu den Steinobstsorten. Als Sonderform der Steinfrucht gilt die Sammelsteinfrucht, denen die Brombeere und die Himbeere zuzuordnen sind. Zu unterscheiden ist das Steinobst vom Kernobst (Apfel, Birne, Quitte und co.), das üblicherweise über kleinere Kerne verfügt. Typischerweise gibt es hier auch eine Unterscheidung bei der Bestäubung der Blüten: So braucht eine Vollernte des Steinobstes etwa 25 % bestäubter Blüten, während dies beim Kernobst nur 5 % sind. Obwohl es exotische Varianten des Steinobstes gibt, werden viele dieser Fruchtarten innerhalb Europas angebaut.

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