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    Birne
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    Birne

    Ein auf der ganzen Welt und in Deutschland besonders beliebtes Obst, ist die Birne. Die Birnenpflanze gehört zu den Kernobstgewächsen. Es existieren mehrere tausend Sorten. Man ordnet sie der Familie der Rosengewächse zu. Verbreitet ist die Birne in Nordafrika, in West- und Ostasien und in Teilen Europas, wobei Nordeuropa ausgenommen ist.

    Eigenschaften: Birne

    Birnen sind reich an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Wie beim Apfel, enthalten auch Birnen viel Pektin, das gut für den Darm ist.

    Herkunft: Birne

    Ursprünglich kommt die Birne aus dem eurasischen Gebiet. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden vor allem in Frankreich und Belgien Birnen erfolgreich gezüchtet. Heute gibt es an die 2.500 Birnensorten. Aus Deutschland kommen die bekannten Sorten Williams Christ, Conference und Alexander Lucas.

    Verwendung: Birne

    Birnen finden in der Küche vielseitige Verwendung. Sei es als rohes Obst, Trockenobst, beim Kochen und Backen oder beim Entsaften.

    Lagerung: Birne

    Birnen lassen sich am besten an einem kühlen Ort oder im Kühlschrank lagern. Einige Sorten wie Alexander Lucas und Conference können sogar zwei Monate gelagert werden, andere nur für kurze Zeit.

    Gesundheit Birne

    Birnen sind Lieferant vieler wichtiger Vitamine und Mineralstoffe. Erwähnenswert sind Eisen, Kalium, Kupfer, Magnesium, Phosphat, Jod und Zink. Birnen helfen außerdem unterstützend bei Nieren- und Blasenleiden.

    Saison der Birne :

    Die Hauptsaison der Birnenernte reicht von August bis November. In der Nebensaison von Dezember bis März werden Birnen ebenfalls angeboten.

    Birne Geschmack: süß-fruchtig

     

    Was sind klimakterische Früchte

    Die Birnen zählt man zu den klimakterischen Früchten. Die meisten Birnenarten haben Früchte, die man entweder roh als Obst essen, oder deren Saft man trinken kann. Üblicherweise werden die Birnenfrüchte kurz vor ihrer Reife geerntet, um so eine bessere Qualität zu gewährleisten, denn Birnen, die vollreif sind, können kaum ohne Druckstellen gepflückt werden. Die Erntezeit der Birnen beginnt dann etwa im August und endet im Oktober. Im Handel werden sie kalt gelagert und reifen dann nach dem Verkauf im Privathaushalt nach.

    Welche Besonderheiten hat die Birne

    Im Handel verzichtet man auf Wildbirnen, da sie recht anfällig gegenüber Fäulnis sind. Charakteristisch für Birnen ist, dass sie recht säurearm sind, jedoch ebenso viel Zucker enthalten wie anderes Obst, z.B. Äpfel. Ihr Geschmack ist daher sehr süß und sie eignen sich auch als Obst für Menschen, die auf Säure empfindlich reagieren. In Deutschland nutzt man Birnen auch in der Konditorei, um frischen Obstkuchen herzustellen. Beliebt sind Birnen auch in der Produktion von Schnaps, z.B. mit der Sorte Williams Christ.

    Welche Birnenarten werden angebaut

    In Deutschland sind die Sorten Alexander Lucas, Conference und Forellenbirne sehr beliebt. Ein klassisches Dessert ist die Birne Helene. Heutzutage versteht man unter dem Dessert Birne Helene nur noch eine gekochte oder in Dosen konservierte Birne, die man anschließend mit kalter oder warmer Schokoladensauce übergießt.

    Birnenbäume baut man demnach an, um sie für den Obstanbau zu nutzen. Weiterhin werden gerne die Blüten und Früchte als Zierde genutzt. In Europa pflanzt man Varietäten der sog. Pyrus communis, während in Asien eher die Sorten der sog. Pyrus pyrifolia angepflanzt werden. Außerdem sind Birnenbäume recht empfindlich gegen Trockenheit und Frost. Daher muss, insbesondere im Sommer, auf eine ausreichende Bewässerung geachtet werden. Ebenfalls im Sommer sollte man auf zeitiges Ausdünnen achten, um eine richtige Entwicklung der Früchte zu gewährleisten.

     

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