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    Feige
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    Feige

    Die Feige gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. In allen antiken Hochkulturen des Mittelmeerraumes war die Frucht seit tausenden von Jahren bekannt und wurde auch als Nahrungsmittel genutzt. 700 v. Chr. in Griechenland eingeführt, verbreitete sie sich im gesamten Mittelmeerraum.

    Eigenschaften: Feige

    Ob frische oder getrocknete Feigen, sie gelten als besonders energiereich und zugleich gesundheitsfördernd. Gerade die frischen Feigen enthalten immunstärkende Inhaltsstoffe, wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Frische Feigen haben nur 63 Kilokalorien, getrocknete Feigen besitzen allerdings 247 Kilokalorien je 100 g.

    Herkunft: Feige

    Die Feige ist wahrscheinlich ursprünglich in Kleinasien beheimatet, war allerdings schon im Altertum am Mittelmeer bekannt. Heute kommt ein Großteil der Feigen aus diesen Regionen: Spanien, Portugal, Italien, Türkei, Algerien und Griechenland.

    Verwendung: Feige

    Die Feige eignet sich gut als frische oder getrocknete Frucht für Zwischendurch, im Obstsalat, Müsli, Dessert oder mit Joghurt.

    Lagerung: Feige

    Die Lagerung von frischen Feigen erfolgt am besten im Kühlschrank, doch sollte man auch hier auf einen zeitnahen Verzehr achten. Die getrockneten Feigen sind ganzjährig verfügbar und halten abgepackt mehrere Monate. Ein weißer Belag auf den getrockneten Feigen ist kein Mangel, sondern stammt vom auskristallisierten Zucker der Früchte.

    Gesundheit Feige

    Die Feige ist eine gesunde Powerfrucht, denn sie enthält nicht nur viele Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch reichlich Ballaststoffe. Dadurch gilt sie als besonders verdauungsfördernd. Bekannt ist zudem auch ihre blutreinigende Wirkung.

    Saison der Feige:

    Feigen werden von Juli bis November geerntet.

    Feige Geschmack: süß-aromatisch

     

    Wissenswertes über die Feige

    Die Echte Feige, ein mittelgroßer Strauch oder Baum, gehört zur Gattung der Feigen und erreicht eine Wuchshöhe von maximal acht Metern. Um die Pflege und Ernte zu erleichtern, sind die kultivierten Feigenbäume in der Regel aber niedriger. Die botanische Bezeichnung für die Gattung lautet ficus. Die Feige zählt zu den am längsten bekannten Nutzpflanzen der Menschheit. Sie wird vor allem im Mittelmeergebiet angebaut.

    Welche Feigensorten gibt es

    Je nach Anbaugebiet sind unterschiedliche Sorten auf dem Markt. Die Feigen aus der Türkei sind eher dünnschalig, die aus Griechenland eher dickschalig. Die Früchte mit den kleinen Kernen sind kugelig bis birnenförmig und je nach Sorte grün bis dunkelviolett. Feigen, die für den Frischeverzehr bestimmt sind, werden von Hand vor der Vollreife geerntet, um noch fest genug für den Transport zu sein und auf dem Markt einen optimalen Reifegrad zu haben. Frische Früchte werden hauptsächlich direkt in den Anbauländern verzehrt, da sie relativ schnell in Gärung übergehen.

    Wie kommen die getrockneten Feigen zu uns

    Für das Trocknen werden Feigen vollreif geerntet. Der Wassergehalt der Früchte sinkt am Baum bereits um 30 bis 50%. Feigen werden entweder von Hand geerntet, maschinell geerntet oder von den Bäumen geschlagen. Fast alle Feigen werden an der Sonne oder in einem Heißluftofen getrocknet. Dabei wird der Wassergehalt auf 18 bis 33% abgesenkt, wobei der Zuckergehalt auf etwa 60% steigt. Wenn die getrockneten Früchte unter heißem Wasserdampf gepresst werden, entstehen die handelsüblichen Rollen. Die Früchte werden in unseren Breiten hauptsächlich in dieser Form als Trockenobst verwendet.

    In welchen Produkten findet man Feigen

    In den Erzeugerländern ist die Feige ein wichtiges Nahrungsmittel. Sie wird dort auch zu Feigenbrot, kandierten Früchten, Kompotten, Sirup, Pasten und Konserven verarbeitet. Der Saft reifer Feigen lässt sich zu Dessertwein verarbeiten. In Spanien wird aus reifen Früchten, Mandeln, Pistazien, Hasel und Zirbelnüssen sowie Gewürzen sogenannter Feigenkäse hergestellt. Geröstete und kleingeschnittene Früchte dienen auch zur Herstellung von Feigenkaffee. Seit langem ist eine verdauungsfördernde Wirkung der Früchte bekannt, die auch über einen hohen Gehalt an Fruchtzucker und blutbildenden Mineralien verfügen.

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