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    Heidelbeeren
    Heidelbeeren

    Heidelbeeren

    Heidelbeeren zählen zu den Heidekrautgewächsen und der Volksname lautet Bickbeere, Griffelbeere, Blaubeere und Krähenauge. Auch die Begriffe Taubeere, Worbel, Haselbeeri und Wehlen waren für die Heidelbeeren geläufig, wobei der lateinische Name Vaccinium Myrtillus L. dem Volksmund wohl weniger bekannt sein dürfte. Die Früchte schmecken sehr gut, sind nahrhaft und wurden und werden in der Volksmedizin auch zu Heilungszwecken genutzt.

    Eigenschaften: Heidelbeeren

    Die Heidelbeere gehört zur Familie der Heidekrautgewächse und wird auch unter anderem Blaubeere, Wildbeere oder Schwarzbeere genannt. Man unterscheidet die echten Heidelbeeren und die Kulturheidelbeeren, die aus Nordamerika stammen. Die echte Heidelbeere enthält die färbenden Anthocyane sowohl in der Schale als auch im Fruchtfleisch. Bei der Kulturheidelbeere ist der blaue Farbstoff nur in der Schale enthalten, das Fruchtfleisch bleibt hingegen hell. Außerdem sind die Kulturheidelbeeren durch ihre Züchtung größer als ihre wilden Verwandten.

    Herkunft: Heidelbeeren

    Die ursprünglichen Heidelbeeren haben ihre Heimat in Nordeuropa und Asien. Die Kulturheidelbeeren sind dagegen in Nordamerika beheimatet und kommen aus den USA und Kanada. Diese Sorten werden auch in Australien, Neuseeland sowie in Mitteleuropa angebaut.  

    Verwendung: Heidelbeeren

    Frische Heidelbeeren können pur, in Obstsalat, Müsli oder Joghurt verwendet werden. Zum Backen sind die blauen Früchte auch sehr gut geeignet, sei es als Heidelbeerkuchen oder Heidelbeertorte. Lecker und gesund sind sie auch in selbstgemachten Smoothies. Eine gute Alternative zu gefrorenen Heidelbeeren sind gefriergetrocknete Beeren. Weitere Verwendungsmöglichkeiten sind Konfitüre, Gelee und Kompott aus Heidelbeeren.

    Lagerung: Heidelbeeren

    Heidelbeeren sind nicht kälteempfindlich, daher können frische Heidelbeeren im Obstfach des Kühlschranks bis zu einer Woche gelagert werden, dann sollten sie baldmöglichst verzehrt werden. Heidelbeeren gehören zu den nachreifenden Früchten. Eingefrorene Heidelbeeren können auch eine gute Wahl zu den frischen Früchten sein. Sie sind jederzeit in der Küche einsetzbar.

    Gesundheit Heidelbeeren

    Heidelbeeren sind sehr gesund, da sie viele wichtige Vitamine enthalten, wie Vitamin A, C und E. Außerdem enthalten sie Anthocyane, die Zellschädigungen entgegenwirken. Im getrockneten Zustand können die Beeren bei Durchfallerkrankungen eingesetzt werden.

    Saison der Heidelbeeren:

    Frische Heidelbeeren haben in den Sommermonaten Juni, Juli, August und September Saison. In diesen Monaten sind sie erntereif.

    Heidelbeeren Geschmack: süß-säuerlich

     

    Beschreibung der Heidelbeeren

    Viele der positiven Wirkstoffe der Heidelbeere werden vom BGA (Bundesgesundheitsamt) bestätigt. Der Halbstrauch wird ca. einen halben Meter groß, die Blätter zeichnen sich durch eine ovale Form aus und sind am Rande leicht gezackt. Die roten Blüten werden im Sommer zu den leckeren Heidelbeeren. Die Pflanze blüht von Mai bis Juni und wächst in schattigen Wäldern, Heiden und Torfmooren.

    Heidelbeeren und ihre Verarbeitung

    Die reifen Heidelbeeren werden gepflückt und an einem trockenen Ort verwahrt, bei ca. 40-50 Grad, während die Blätter von den Zweigen abgestreift und im Schatten getrocknet werden.

    Bestandteile der Heidelbeeren

    Der wichtigste arzneilicht bedeutsame Bestandteil der Heidelbeeren ist der Gerbstoff. Aber auch die Mineralstoffe, Vitamine, Flavonoide sind wichtige Wirkstoffe, welche die Pflanze besitzt. Neuerdings ist auch der blaue Farbstoff der Heidelbeeren ganz interessant geworden, da einige Wissenschaftler zu der Ansicht gekommen sind, dass dieser Farbstoff das Wachstum vieler Bakterien hemmt. R.F. Weiß sieht Gemeinsamkeiten im Farbstoff des Rotweins, der Blutwurz ebenso wie den der roten Beete. Auch der hohe Gehalt an Chrom und Mangan ist nicht minder beachtenswert.

    Wie wirken die Heidelbeeren auf den Organismus

    In getrocknetem Zustand wirken die Früchte recht anregend auf die Verdauung und sind besonders bei kleinen Kindern gut zu gebrauchen. Während man die Heidelbeeren in natürlichem Zustand reichen kann, wirkt sich eine konzentrierte Abkochung der Früchte noch bekömmlicher auf den Organismus aus, denn die Heidelbeer-Kerne können einem empfindlichen Magen durchaus ein wenig reizen. Bei Abkochung werden diese Reizstoffe aber neutralisiert. Weiterhin helfen die Heidelbeeren bei Blasenschwäche, Husten und Magenbeschwerden. Ebenfalls wirkt sich die Pflanze sehr positiv bei Schuppenflechte und anderen Krankheiten der Haut aus. Äußerlich verwendet man die Heidelbeeren noch bei entzündeten Augen und bei Brandwunden. In diesem Fall werden entsprechende Umschläge auf die kranken Körperstellen gelegt.

     

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