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Eier
Eier

Eier

Alles was im Einzelhandel unter dem Begriff Eier verkauft wird, sind ausschließlich Hühnereier. Die Varianten der Eier reichen von weißen, über braune bis hin zu gelben Eiern in den Handelsgrößen S, M, L und XL. Die Gewichtsklassen reichen von weniger als 53 g bei der Größe S bis hin zu einem Gewicht von mehr als 73 g bei Eiern der Größe XL.


Eigenschaften: Eier

Eier besitzen sehr wertvolle Inhaltsstoffe und stellen ein wichtiges Lebensmittel dar. Sie verfügen über eine sehr hohe Verwertbarkeit und haben insgesamt eine hohe biologische Wertigkeit. Hühnereier weisen pro 100 Gramm Produkt nur durchschnittlich 155 Kalorien auf, die sich makronährstofftechnisch auf etwa 13 Gramm Proteine, 1 Gramm Kohlenhydrate sowie 11 Gramm Fette (davon etwa 3 Gramm gesättigte Fettsäuren, 1,5 Gramm einfach ungesättigte Fettsäuren und 4 Gramm mehrfach ungesättigte Fettsäuren) aufteilen. Neben der reichhaltigen Makronährstoffkonzentration pro Ei verfügen diese aber auch über ein breites Spektrum an Vital- und Mineralstoffen. Beispielsweise stecken in 100 Gramm Hühnereiern im Schnitt rund 126 Milligramm Kalium, etwa 50 Milligramm Kalzium sowie 1,2 Milligramm Eisen. Vitalstofftechnisch bieten Hühnereier zudem geringe Mengen an Vitamin A, B6 sowie Vitamin B12 und runden das positive Nährstoffprofil der Hühnereier damit bestens ab. Die Mineralstoffe Natrium, Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Zink, Phosphor, Schwefel, Jod, Mangan) sowie die Vitamine A, D, E, K, B2, B6, Biotin, Folsäure, B12, sowie diverse Aminosäuren . Die Inhaltsstoffe von braunen und weißen Eiern sind identisch. Die unterschiedlichen Schalenfarben rühren lediglich von unterschiedlichen Hühnerrassen her.

Herkunft: Eier

Bereits vor gut 8.000 Jahren wurden Hühner in Asien domestiziert. Ursprünglich nicht als Nahrungsquelle, sondern für rituelle Handlungen. Das heutige Haushuhn stammt vom südostasiatischen Wildhuhn ab. Über Asien gelangte es in den Nahen Osten von wo aus es sich über Europa verbreitete.

Vor etwa 2.300 Jahren wurde im östlichen Mittelmeerraum begonnen, Hühner wegen ihres Fleisches und der Eier zu züchten. Hühner boten sich zur Domestizierung an, da diese wenig Wasser benötigten und leicht zu halten und zu transportieren waren.


Geschichtliche Überlieferungen zeigen, dass Hühnereier in China bereits vor über 8.000 Jahren verspeist wurden. Zunächst galten diese nur als Quelle für rituelle Handlungen – später aber auch als Nahrungsquelle. Das heutige Hühnerei, welches vom Haushuhn gewonnen wird, stammt demnach vom südostasiatischen Wildhuhn ab. Dieses gelangte dann später über den Nahen Osten auch nach Europa, wo sich dieses rasant verbreitete. Die aktive Züchtung von Haushühnern begann aber erst vor rund 2.300 Jahren, als diese im östlichen Mittelmeerraum zunehmend als Nutztiere gehalten wurden. Erst die professionelle Legehennenhaltung im aufkommenden 19. und 20. Jahrhundert machten das Ei jedoch zum Massenprodukt und damit für weitere Teile der Bevölkerung zum Grundnahrungsmittel.

Heute werden Eier nahezu überall auf der Welt in großflächigen Zuchtbetrieben für Legehennen gewonnen. Rund 25 Millionen Tonnen Eier werden pro Jahr weltweit produziert, beziehungsweise konsumiert. Beim Hühnerei handelt es sich daher um kein saisonales Produkt. Hühnereier sind daher ganzjährig im Einzelhandel erhältlich. Sie können entweder direkt frisch in Eierform, in flüssiger Form oder in Pulverform gekauft werden. In Deutschland werden Hühnereier überdies als Größe „S“ eingestuft, wenn diese weniger als 53 Gramm wiegen, als „M“ bei einem Gewicht zwischen 53 und 73 Gramm und alles über 73 Gramm als „XL“ eingestuft.

Verwendung: Eier

Die Verwendung des Lebensmittels Ei ist von recht vielseitiger Natur. Vielerorts werden Hühnereier beispielsweise roh verzehrt oder dienen im rohen Zustand als Zutat zur Zubereitung verschiedenster Gerichte. Ebenfalls weit verbreitet ist die Verwendung des Lebensmittels Ei als Frühstücksmahlzeit – zum Beispiel in Form von Rührei, Spiegelei oder gekochtes Ei. Darüber hinaus werden Eier oder Erzeugnisse aus Ei gerne zu herzhaften, als auch zu süßen Hauptgerichten gereicht. Ebenfalls ist die Verwendung von gekochten Hühnereiern in herzhaften Salaten beliebt. Vor der Verwendung sollten Eier idealerweise erhitzt werden, um potenziellen Salmonellenbelastungen entgegenzuwirken. Eier können demnach auch gekocht, gebraten, gegrillt, gedünstet oder gebacken verspeist werden.

Lagerung: Eier

Die Haltbarkeit von Eiern beträgt höchstens 28 Tage ab Legedatum. Sie sollten am besten im Kühlschrank gelagert werden.

Gesundheit Eier

Eier sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und essentiellen Aminosäuren. Auch wenn sie wertvoll für den Körper sind, sollten Eier in Maßen konsumiert werden. Eier bieten insgesamt eine Fülle an nahrhaften Makro- und Mikronährstoffen und können damit insgesamt als ein energiereiches und gesundes Grundnahrungsmittel eingestuft werden. Sie enthalten vor allem hochwertige Proteine und Fette, die für den Muskelaufbau sowie zur Unterstützung des körpereigenen Immunsystems benötigt werden. Die im Ei enthaltenen Vitalstoffe sorgen zudem für eine gesunde Verdauung und Hormonbildung. Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten aufgrund des vergleichsweise hohen Cholesteringehalts ihren Eierkonsum entsprechend einschränken. Ebenfalls ist die vorherige Erhitzung von rohen Hühnereiern (auch von allen anderen Eiersorten) unbedingt zu empfehlen.  

Saison der Eier:

Eier sind ein ganzjährig verfügbares Produkt.

Eier Geschmack: neutral

 

Das Lebensmittel Ei beschreibt ein Naturprodukt, welches vom Menschen bereits seit Jahrtausenden verspeist wird und von Säugetieren abstammt. Das Ei an sich beschreibt dabei das frühe Entwicklungsstadium eines Tieres, welches Eier legt. Eier bestehen aus einer weiblichen Keimzelle, einer Vielzahl an Nährstoffen sowie einer schützenden Schale. Wegen des hohen Nährwerts und des guten Geschmacks stellen Eier verschiedener Tierarten ein beliebtes Nahrungsmittel dar. Vorrangig als Nahrungsmittel werden jedoch Hühnereier genutzt, die das Ei des Haushuhns beschreiben und auch als Hühnerei bezeichnet werden. Darüber hinaus werden die Eier von folgenden Nutztieren ebenso als Lebensmittel verwendet:

  • Wachteleier
  • Straußeneier
  • Enteneier
  • Störeier
  • Kiebitzeier
  • Schildkröteneier
  • Emu-Eier


Ebenso werden aber auch die Eier von wildlebenden Tieren für Nahrungszwecke verwendet. In Europa ist aber vorrangig die Verwendung des Hühnereis als Zutat zur Zubereitung weiterer Speisen, als Hauptgericht oder als Nahrungsmittelrohstoff gängig. Ei stellt in vielen Gerichten eine Grundzutat dar und wird daher von nahezu allen Kulturen der Industriestaaten umfangreich in deren Lebensmittelindustrie genutzt. Zu nennen sind hier vorrangig Eipulver sowie Eiklar und flüssiges Vollei. Da es sich beim Ei um ein hochempfindliches Lebensmittel handelt, unterliegt dieses teilweise strengen Transportverordnungen und Lagerbedingungen. Eier als Lebensmittel sind zudem sehr leicht verderblich und bergen das Risiko einer bakteriellen Vorinfektion. Geschmacklich weisen Hühnereier beispielsweise ein ausgesprochen vollmundiges Aroma auf.

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