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Scheibletten
Scheibletten

Scheibletten

Scheibletten ist der Namer eine Marke des Lebensmittelherstellers Mondelez und nicht, wie man meinen könnte, die Bezeichnung für eine Käsesorte. Genau genommen sind Scheibletten eine Art Schmelzkäse. Nach deutschem Recht ist vorgeschrieben, dass ein solches Käseerzeugnis zu mindestens 50 Prozent, bezogen auf die Trockenmasse des Erzeugnisses, aus Käse bestehen muss, egal wie viele andere Zutaten zur Herstellung nötig sind.

Scheibletten - Geschichte

Scheibletten findet man in jedem Lebensmittelmarkt. Sie werden meist als kleine, in Folie verpackte, rechteckige Scheiben verkauft, die bequem verwendet und gegessen werden können. Angeboten wird der Käse in verschiedenen Käse Geschmacksrichtungen und je nach Geschmacksrichtung nimmt der Käse eine leichte bis kräftige gelbe Farbe an. Das erste Mal, dass Schmelzkäse produziert wurde, war im Jahr 1911 von dem Geschäftsführer der Firma Gerberkäse AG, Walter Gerber. Im Jahre 1956 kam dann der erste Scheibletten Käse von der Firma Kraft auf den deutschen Markt und ist bis heute in jedem Supermarkt zu finden. Verwendet wurde und wird der Käse vor allem in Hamburgern und zum Überbacken von Gerichten.

Herstellung der Scheibletten

Zur Herstellung von Scheibletten spielen sogenannte Schmelzsalze eine große Rolle. Diese verbessern das Emulgieren von Eiweiß und sorgen unter anderem dafür, dass sich das Eiweiß mit dem Fett so gut bindet, dass sich im Endprodukt kein Fett oder auch Wasser mehr absetzten oder austreten kann. In Deutschland sind lediglich Calcium-, Kalium- und Natrium-Salze, hergestellt aus Milchsäure und Zitronen sowie Phosphorsäure in der Lebensmittelverarbeitung zugelassen.

Um nun Scheibletten herzustellen, wird zunächst Käse fein gerieben. Der geriebene Käse wird dann als Nächstes mit Wasser und den Schmelzsalzen vermischt. Natürlich werden in diesem Schritt auch noch andere Aromen und Gewürze zugefügt, damit die Scheibletten nachher ihren charakteristischen Geschmack bekommen. Die Masse wird anschließend so lange erhitzt, bis sie anfängt, sich zu verflüssigen. Ist dies geschehen, dann wird die flüssige Scheibletten Masse in Formen gefüllt und dort so lange wieder abgekühlt, bis sie sich wieder verfestigt. Das Endprodukt kann nun aus der Form gelöst und verpackt werden. Auf diese Art und Weise wird jede Scheiblette hergestellt.

Scheibletten - Sorten

Scheibletten gibt es in vielen verschiedenen Sorten. Es gibt zum Beispiel Scheibletten, die einen Sortennamen haben, wie Edamer oder Gouda. Diese sind nur aus einer Käsesorte hergestellt und dürfen damit, auch deren Namen tragen. Die Scheibletten, die solch eine Bezeichnung nicht haben, sind meist aus verschiedenen Käsesorten entstanden und somit nicht sortenrein. Auch sehr beliebt sind Scheibletten, die ein Raucharoma haben und wo der Käse angeräuchert wurde. Weitere Sorten sind mit Schinkenstückchen, mit Chili und mit Kräutern. Zudem sind vielen weiteren Varianten auf dem Markt zu haben.

Schmelzsalze

Die in Scheibletten enthaltenen Schmelzsalze sind vor ein paar Jahren als gefährlich und ungesund deklariert worden, da gerade die Phosphorsäure in großen Mengen für den Körper ungesund sein soll. In Scheibletten sind allerdings nur geringe Mengen enthalten, die bei einer gesunden Ernährung und in normalen Mengen absolut nicht gesundheitsschädlich sind. Scheibletten sollten nicht in großen Mengen von kleinen Kindern und Dialyse Patienten gegessen werden, da die Schmelzsalze bei ihnen negativ auf die Darmflora wirken könnten. Wer sich allerdings gesund ernährt und in Maßen genießt, der kann ohne Bedenken Scheibletten essen.

 

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