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Couscous
Couscous

Couscous

Das Nahrungsmittel aus Nordafrika heißt Couscous, Kuskus oder Cous Cous, was den französischen Einfluss auf die Sprache widerspiegeln mag. Hartweizen, Hirse oder Gerste bilden hierbei die Basis, die zunächst befeuchtet und sodann zu winzigen Kügelchen zerrieben wird, bis sich ein feiner Grieß daraus ergibt. In Deutschland gibt es am häufigsten Couscous aus Hartweizengrieß zu kaufen.

Eigenschaften: Couscous

Couscous als Hartweizenprodukt ähnelt von den Nährstoffen her den Nudeln und enthält darüber hinaus einen relativ hohen Anteil an Kalium.

 

Herkunft: Couscous

In der orientalischen Küche ist Couscous ein Grundnahrungsmittel, in Marokko sogar Nationalgericht. Das hat auch seine Berechtigung, denn der zerriebene Grieß enthält viele gesunde Inhaltsstoffe, die Sättigung hält lange an und Couscous ist mit fast allen anderen Nahrungsmitteln gut kombinierbar.

Verwendung: Couscous

Der im Handel erhältliche Couscous ist i.d.R. vorgegart und muss nur noch mit heißem Wasser aufgequollen werden. Es eignet sich hervorragend als Beilage zu unterschiedlichen Speisen.

Lagerung: Couscous

Aufbewahrt werden sollte die angebrochene Packung Couscous gut verschlossen, zum Beispiel in einer Dose mit verschraubbarem Deckel. Die kühle und trockene Lagerung sollte aber nicht länger als sechs Monate dauern.

Gesundheit Couscous

Es ist für Weizengerichte typisch, dass sie viele Ballaststoffe und zugleich nur wenig Fett enthalten, dafür nimmt man aber viel Eiweiß und Kohlenhydrate zu sich. Auch die darin enthaltenen pflanzlichen Öle sind gesund. Darüber hinaus enthält Couscous Mineralstoffe, Vitamin E und mehrere B-Vitamine, was ebenso für andere Getreideprodukte gilt. Hervorzuheben ist hier aber der Gehalt an Magnesium, Eisen und Zink.

Ernährung: Couscous

Couscous ist von Eiweißreich, Fettarm, enthält 7,6g Ballaststoffe auf 100g. Der Einweiß Anteil ist sogar 5x höher als der von Kartoffeln. Couscous muss nicht zwangsläufig aus Hartweizengries bestehen, es kann auch aus Hirse hergestellt werden, welche einen höheren Anteil an Eisen und Ballaststoffen enthält.

Wichtiger Hinweis: Wer unter einer Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie leidet, sollte dieses glutenhaltige Getreideprodukt meiden. Eine Glutenunverträglichkeit äußert sich meistens durch diverse chronische Beschwerden, deren Ursachen zunächst nicht auszumachen sind und häufig nichtssagend als "vegetative Dystonie" abgetan werden.

Saison der Couscous:

Couscous ist ganzjährig erhältlich.

Couscous Geschmack: mild

 

Herkunft und Herstellung

Der Rohstoff entstammt oftmals dem konventionellen Weizenanbau, wobei die hellen Sorten in der Regel mit Natronlauge gebleicht wurden. Reformhäuser und Bioläden bieten dagegen ungebleichten Couscous aus ökologischem Anbau an.

Couscous wird zuweilen mit Bulgur verwechselt. Auch dies ist ein Weizenprodukt, das sich geschmacklich nicht sehr von Couscous unterscheidet und im Nahen Osten vielseitige Verwendung findet, aber es ist eben kein Grieß, sondern es handelt sich um eine Weizengrütze.

Die ursprüngliche, traditionelle Art und Weise der Herstellung von Couscous ist handwerklich ziemlich aufwendig und daher auch zeitintensiv. Zunächst werden die Getreidekörner zermahlen, danach angefeuchtet, um schließlich zu kleinen Kügelchen zerrieben zu werden. Dieser letzte Produktionsschritt könnte die Namensgebung bewirkt haben, da das arabische Wort "kuskusu" in etwa "zerstoßen oder zerreiben" bedeutet. Heute wird Couscous maschinell, sehr schnell und in riesigen Mengen hergestellt, sodass dieses meistens vorgegarte Instantprodukt auf der ganzen Welt erhältlich ist und nur noch einige Minuten in heißem Wasser quellen braucht.


Wissenswertes über Couscous


Die traditionelle Zubereitungsart ist nicht Kochen, sondern Dämpfen über kochendem Wasser oder über einem köchelnden Gericht. Der moderne Instant-Couscous wird dagegen lediglich mit kochendem Wasser übergossen und wenige Minuten lang quellen gelassen. Wegen des hohen Gehalts an Kohlenhydraten macht das Weizengericht lange satt, eignet sich also gut als Mittagsmahlzeit. Da es sich für den Magen eher schon um schwere Kost handelt, ist Couscous am späteren Abend nicht so zu empfehlen. Besonders gut eignet sich Couscous als Beilage für Lamm, Huhn, Fisch oder mageres Rindfleisch.

Als Beilage für einen Gemüse-Auflauf oder für einen Salat mit Sellerie und Tomaten sowie zum Bratling geformt oder eine Suppe bereichernd ist Couscous ebenfalls sehr zu empfehlen. Der arabische Taboulé-Salat wird zwar meistens mit Bulgur zubereitet, aber er schmeckt natürlich auch mit Couscous. Mit einem Spritzer Limetten- oder Zitronensaft erhalten die Gerichte eine angenehme, gesunde Säure. Um Kalorien zu sparen, empfiehlt es sich, statt Butter eher einige Tropfen Olivenöl zu verwenden.


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Bildlizenz: 110181299 / Jiri Hera

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