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Weizenkleie
Weizenkleie

Weizenkleie

Weizenkleie, oder oft auch einfach Kleie genannt, ist sozusagen ein "Abfallprodukt". Denn bei der feinen Kleie handelt es sich um Rückstände, die bei der Verarbeitung des Mehles entstehen. Somit besteht Weizenkleie aus sehr feinen Getreideschalenstücken.

Eigenschaften: Weizenkleie

Kleie ist ein sogenanntes Mühlennachprodukt, ein Stoff also, der bei der Herstellung von Mehl anfällt. Als vermeintlich überflüssiges Abfallerzeugnis haben die Menschen der Weizenkleie lange Zeit kaum Bedeutung beigemessen. Allenfalls als Viehfutter wurde sie verwendet. Weizenkleie ist der Teil des Weizenkorns, der zurückbleibt, wenn das Mehl ausgesiebt ist. Das sind größtenteils die Randschichten des Korns, aber auch Keimlinge. Je nach Getreideart gibt es neben der Weizen- auch die Hafer-, Gerste- oder Dinkelkleie.

Obwohl Weizenkleie aus der Schale des Korns besteht, kann sie aus hygienischer Sicht bedenkenlos verzehrt werden, denn moderne Getreidemühlen reinigen in zwei Schritten (Schwarz- und Weißreinigung) die Körner gründlich von sämtlichen Schmutzpartikeln und Mikroorganismen. Nur bei der Erzeugung von feinem Mehl entsteht Weizenkleie. Bei Vollkornmehlen fallen keine Rückstände an, denn dabei wird das gesamte Getreidekorn gemahlen und verarbeitet. Dies ist der Grund, warum echte Vollkornprodukte so gesund sind: Weizenkleie steckt nämlich voller Nähr- und Ballaststoffe.

Verwendung: Weizenkleie

Viele Menschen schätzen an Weizenkleie ihren hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen sowie die verdauungsfördernde Wirkung. Daher wird die Kleie gerne in die tägliche Ernährung eingebaut. Dabei ist allerdings zu beachten, dass gleichzeitig reichlich Flüssigkeit aufgenommen werden muss, da die Ballaststoffe sie zum Quellen benötigen. Die Faustregel lautet: Pro Esslöffel Kleie ein Glas Wasser trinken.

Lagerung: Weizenkleie

Weizenkleie sollte trocken, kühl und lichtgeschützt aufbewahrt werden. So gelagert hält sie sich mehrere Monate. Wenn sie einen ranzigen Geschmack annimmt, sollte sie nicht mehr verwendet werden.

Gesundheit Weizenkleie

Mit dem wachsenden Bewusstsein für vollwertige Ernährung haben die Menschen die Weizenkleie als gesundes Nahrungsmittel entdeckt, denn die Randschichten des Korns stecken voller Ballast- und Nährstoffe. Weizenkleie wirkt hervorragend zur Förderung der Verdauung, da sie reich ist an Ballaststoffen. Der Gehalt ist etwa 45 Gramm pro 100 Gramm Kleie. Ballaststoffe sind unlöslich, sie werden im Verdauungstrakt nicht aufgenommen und quellen in Flüssigkeit auf. So erzeugen sie Druck auf die Darmwand und regen die Darmbewegungen (Peristaltik) an. Der Nahrungsbrei wird viel müheloser durch den Verdauungstrakt transportiert. Durch eine einfachere Stuhlentleerung können Hämorrhoidalleiden oder Reizdarm gelindert werden.

Auch beim Abnehmen hilft Weizenkleie. Durch das Quellen nimmt der Nahrungsbrei an Volumen zu und breitet sich im Magen aus. Dank dieser Ausdehnung setzt rascher eine Sättigung ein. Die ist zudem sehr nachhaltig, da Ballaststoffe als schwer verdauliche Nahrung aus einfachen Kohlenhydraten länger im Magen verweilen. Die Kleie bildet bei der Verdauung einen starken Schleim und hilft so bei der Abführung. Generell ist zu beobachten, dass Menschen, die sich ballaststoffreich ernähren, ein geringeres Körpergewicht aufweisen.

Außerdem wird Kleie oft auch als Nahrungsergänzung für an Diabetes des Typs 2 Erkrankte empfohlen. Grund sind schon erwähnten Bestandteile der Weizenkleie. Diese sorgen während des Verdauungsvorgangs nicht nur für ein starkes Aufquellen der Nahrung, sondern auch für eine Verzögerung des Blutzuckeranstiegs.

Saison der Weizenkleie:

Auch wenn Weizen nur im Spätsommer geerntet wird, ist Weizenkleie ganzjährig im Handel erhältlich.

 

Weizenkleie: Das unterschätzte Nährstoffwunder

Weizenkleie ist aber keinesfalls ein minderwertiges Produkt. Früher wurde es zwar vorwiegend als Futter für Vieh und Gefieder verwendet, heute hingegen ist man sich der wichtigen Bedeutung von Kleie für die Ernährung bewusst, denn sie macht nicht nur sehr schnell satt, sondern kann noch viel mehr.

Weizenkleie als wertvolle Ernährungsergänzung

Die besondere Bedeutung für die Ernährung wurde erst gegen Mitte des 19. Jahrhunderts wirklich bekannt. Zur Zeit der damaligen Vollwerternährung konnten die zahlreichen Ballaststoffe der Weizenkleie nachgewiesen werden. Aus diesem Grund gewann die Weizenkleie schließlich zunehmend an Bedeutung. Schnell waren die feinen Schalenstückchen aus keinem Müsli und keinem Knäckebrot mehr wegzudenken.

Heute findet Weizenkleie auch zunehmend in der Naturheilkunde Verwendung. Denn es hat sich in der Vergangenheit besonders bei Magen- und Darmbeschwerden, unter anderem bei Verstopfung, als natürliche Hilfe erwiesen: Die Kleie bildet bei der Verdauung einen starken Schleim und hilft so bei der Abführung.

Außerdem wird Kleie oft auch als Nahrungsergänzung für, an Diabetes des Typs 2, Erkrankten empfohlen. Grund sind dieselben Bestandteile der Weizenkleie. Diese sorgen während dem Verdauungsvorgang nicht nur für eine starke Quellung der Nahrung, sondern auch für eine Verzögerung des Blutzuckeranstiegs.

Nachteile und Vorteile – Kleie als Kohlenhydratbinder

Allerdings befinden sich in Weizenkleie neben zahlreichen wertvollen Mineralstoffen auch weniger wünschenswerte Stoffe wieder. Zum Beispiel der Abwehrstoff Phytin. Dieser bindet die zugefügten Mineralstoffe im Darm und hindert den Körper dadurch an einer vollen Verwertung dieser Stoffe.

Doch auch diese Eigenschaft kann sich unter Umständen positiv in der Ernährung auswirken: Beispielsweise bei Diäten. Denn einer die am häufigsten eingebundenen Mineralstoffe sind Kohlenhydrate. Diese werden in Verbindung mit Phytin nur zu sehr kleinen Teilen vom Körper verwertet und fast unverbraucht wieder ausgeschieden. Daher ist Weizenkleie heute nicht nur beliebter Bestandteil von vielen Diät-Rezepten, sondern auch von diversen speziellen Diätshakes.

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