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Weizen Mehl Typ 550
Weizen Mehl Typ 550

Weizen Mehl Typ 550

Das Weizenmehl Typ 550 ist ein im Vergleich zum Typ 405 weniger geläufiges Mehl und leider auch nicht überall im Handel erhältlich. Das am meisten verwendete ist das klassische, reinweiße Haushaltsmehl Type 405. Es ist das feinste Weizenmehl, das für alle Backwaren außer dunklem Brot gut geeignet ist, zudem dient es durch seine Feinheit auch als Soßenbinder.

Eigenschaften: Weizen Mehl Typ 550

Mehl ist das Pulver, das durch das feine Mahlen von Getreidekörnern entsteht. Die älteste Verwendung ist das Backen von Brot. Man bezeichnet Mehle aus Weizen, Dinkel und Roggen als Brotgetreide. Die Typenzahl sagt aus, wie viel Milligramm Mineralstoffe pro 100 g enthalten sind. Je höher die Typenzahl, desto höher der Anteil der Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium, Eisen und Fluorid. Bei Typ 550 sind es 550 mg auf 100 g. Je mehr vom Korn verarbeitet wird, desto höher der Anteil.

Herkunft: Weizen Mehl Typ 550

Weizen und Weizenmehl ist eines der ältesten Lebensmittel. Älteste Funde, hauptsächlich aus dem Gebiet Mesopotamien, werden auf ca. 7.800 Jahre vor Christus datiert. Das Wort Mehl ist im altdeutschen melo, das aus der Wortfamilie von mahlen abgeleitet ist. Es bezeichnet also das Mahlen des Korns. In modernen Mühlen finden beim Mahlen eine Siebung statt, um die verschiedenen Partikelgrößen zu trennen. Historisch wurden Mahlsteine verwendet.

Die heutigen Sorten entstanden aus Kreuzungen vorderasiatischer Wildpflanzen (wilde Gerste, Wildeinkorn, Wildemmer), welche die Vorläufer der heutigen Sorten wie Hirse, Gerste, Roggen, Hafer und Weizen sind.

 

Verwendung: Weizen Mehl Typ 550

Weizenmehl ist vielseitig verwendbar und Grundlage vieler Gerichte, wie Brot, Nudeln, Fladen, usw.

Für experimentierfreudige Hobbybäcker lohnt es sich auch, um gesündere Backwaren zu erhalten, die Mehlsorten der Typen 405 und 550 miteinander zu vermischen. Der wahre Kenner greift, wie schon erwähnt, sowieso eher zum Weizenmehl Type 550 für selbstgemachte Nudelteige, Strudelteige, Hefegebäck sowie für hellere Brot- und Brötchensorten und hat weniger Probleme mit dem ‚launischen’ Hefeteig. Der einzige „Nachteil“ des Weizenmehls Type 550 ist optischer Natur: die Teige sehen naturgemäß dunkler aus als welche mit der Type 405.

Lagerung: Weizen Mehl Typ 550

Mehl ist anfällig für Feuchtigkeit, es sollte daher dunkel, trocken und kühl gelagert werden, idealerweise unter 20 Grad. Es ist fast unbegrenzt haltbar. Wird es zu dem noch luftdicht gelagert, ist es sogar noch länger haltbar. Vollkornmehl kann aufgrund der enthaltenen Fette ranzig werden. Bei Weizenmehl trifft das nicht zu. Das Lebensmittel selbst ist unempfindlich. Es kann jedoch durch Lebensmittelungeziefer (Lebensmittelmotten oder Mehlkäfer) befallen werden.

Gesundheit Weizen Mehl Typ 550

Weizenmehl Typ 550 enthält reichlich Kohlenhydrate und das Klebereiweiß Gluten. Für Personen mit Zöliakie ist das enthaltene Gluten unverträglich. Außerdem sind relativ wenig Ballaststoffe und Vitamine enthalten, dafür aber wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium und Eisen. Wenn Weizenmehl mit hoher Typenzahl mit Gemüse und Obst kombiniert wird, ist die Kombination wesentlich gesünder und reichhaltiger.

Ernährung: Weizen Mehl Typ 550

Weizenmehl ist besser als sein Ruf, er gilt als Dickmacher. Aber Schuld daran ist sicher nicht das Mehl, sondern die Art der Verwendung. Bei einer wenig abwechslungsreichen Kost, ausschließlich aus Weizenmehl ist es schon ungesund.

Saison der Weizen Mehl Typ 550:

Aufgrund der guten Lagerbarkeit ist Weizenmehl ganzjährig verfügbar. Weizen selbst wird in Deutschland meist im Juli geerntet, wenn Wassergehalt (unter 14,5%) und Kornreife ideal sind.

Weizen Mehl Typ 550 Geschmack: neutraler Geschmack

 

Was sagen die einzelnen Typbezeichnungen aus

Weniger bekannt ist, dass mit Weizenmehl Typ 550 viele Backwaren wesentlich besser gelingen, besonders die beliebten Hefeteige, Brötchen und helle Brote. Durch seine höhere Griffigkeit nimmt es beim Aufgehen des Teiges die Flüssigkeit langsamer auf und der Teig bleibt somit stabiler.

Mit der Typenbezeichnung wird der Ausmahlungsgrad des Mehls angegeben. Die Abstufungen in der Typenbezeichnung zeigen an, wie viele Schalenbestandteile des Korns noch im Mehl enthalten sind. Dabei misst man den Mineralstoffgehalt (in den Schalenresten enthalten) des Mehls in g pro 10 kg. So kommen wir bei Type 1050 auf einen Mineralstoffgehalt zwischen 0,91 g und 1,20 g pro 100 g und bei Mehl Type 550 auf durchschnittlich 0,55 g pro 100 g. Bei Vollkornmehl hingegen fehlt die Typenbezeichnung, da das ganze Korn darin enthalten ist.

Spezielle Verwendung der verschiedenen Mehlsorten

Natürlich wäre das reine Vollkornmehl aus ernährungsphysiologischer Sicht durch seinen absoluten Gehalt an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen das gesündeste Mehl, es eignet sich aber leider nicht für alle Backwaren. Es mangelt ihm an Bindefähigkeit auch "Klebereigenschaft" genannt. So kommt es, dass das feinste Mehl Type 405 das häufigst verwendetste ist, da es die höchste Bindefähigkeit aufweist. Was der normale Verbraucher nicht unbedingt weiß: das Weizenmehl Type 550 steht dem feinsten in der Bindefähigkeit gar nicht so sehr nach, viele Obstkuchen und feine Gebäcke gelingen mit ihm auch erstaunlich gut, schmecken durch den höheren Schalenanteil besser und sättigen zudem noch mehr.

Alter Mühlstein
shutterstock.com, Autor: KajzrPhotography

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shutterstock.com, Autor: Gilmanshin 

 

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