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Reismehl
Reismehl

Reismehl

Reismehl ist ein Mehl, dass durch das sehr feine Zermahlen von Reiskörnern gewonnen wird. Von den im Handel erhältlichen Reissorten Langkornreis, Mittelkornreis und Rundkornreis sind insbesondere die Langkornreis-Sorten gut dafür geeignet aus ihnen Reismehl herzustellen.

Eigenschaften: Reismehl

Die Eigenschaft von Reismehl ist stark abhängig von der verwendeten Reissorte. Gebräuchlich ist weißes Reismehl, es gibt allderings auch braunes Reismehl. Generell ist Reismehl feiner als herkömmliches Mehl aus Getreide.

Reismehl ist glutenfrei

Herkunft: Reismehl

Reis als Kulturpflanze wird seit mindestens 7000 Jahren kultiviert. China gilt als Ursprungsland von dort aus wurde die Reispflanze in andere asiatische Länder verbreitet. Nach archäologischen Funden wurde Reisanbau vor 7000 Jahren in China nachgewiesen, und ein Anbau auch in Indien vor ca. 6000 Jahren.

Verwendung: Reismehl

Reismehl kann zum Backen verwendet werden. Ein bekanntes Rezept ist bspw. Mochi als Reisklebkuchen bekannt. Beim Kochen kann es ähnlich wie Stärkemehl als Bindemittel verwendet werden. Beim Backen ist es eine Alternative zu Stärkemehl als Weizen oder Kartoffeln. Allerdings fehlt im Reismehl der Kleber und ist daher nicht zum Brotbacken geeignet. In der asiatischen Küche werden aus Reismehl Nudeln hergestehlt.

Lagerung: Reismehl

Reismehl sollte luftdicht, trocken an einem dunklen Ort aufbewahrt werden. Idealerweise in einem verschließbaren Gefäß. Idealerweise unter 20 °C.

Ernährung: Reismehl

Reis, Reisstärke und Reismehl ist grundsätzlich leicht verdaulich, reich an Eisen, Magnesium und Vitamin B6

 

Wo kann Reismehl eingesetzt werden

Reismehl stammt ursprünglich aus der äußerst vielseitigen asiatischen Küche, wo es häufig als Bindemittel für viele verschiedene Arten von Speisen genutzt wird. Insbesondere in der Küche Thailands kommt fein gemahlenes Reismahl in zahlreichen Gerichten zum Einsatz. Weit verbreitet ist zum Beispiel der Einsatz als Bindemittel in Saucen, aber auch die Verwendung als Grundlage für Ausbackteige ist möglich. Bei der Herstellung von Süßspeisen eignet sich das Mehl vor allem sehr gut als Bindemittel für Pudding.

Zum Backen ist Reismehl allerdings auf Grund seines Mangels an Gluten (Klebereiweiß) nur sehr bedingt zu verwenden. Unter dem Begriff Gluten ist eine Mischung aus Proteinen, Lipiden und Kohlehydraten zu verstehen. Dieses Gemisch weist unter Zugabe von Wasser besondere elastische Eigenschaften auf und ermöglicht eine gute Struktur des entstehenden Teiges. Viele Getreidemehle enthalten Gluten und weisen dadurch auch wesentlich bessere Backeigenschaften auf.

Reismehl ist glutenfrei

Allerdings gibt es eine nicht zu vernachlässigende Zahl von Menschen, die gegen Gluten allergisch sind (ungefähr einer von circa 1.300 Menschen). Die durch diese Glutenunverträglichkeit verursachte schwere Krankheit, die Zöliakie, kann bis heute nur schwer behandelt werden. Am besten hilft hier eine Diät, die völlig frei von Gluten ist. Reismehl kann auf Grund seiner völligen Glutenfreiheit hier ein sinnvoller Getreideersatz sein. Aber auch ein Ersetzen von Maismehl oder Kartoffelstärke durch verschiedene Sorten Reismehl ist sehr gut denkbar.

Wo ist Reismehl in Deutschland erhältlich

Auf dem deutschen Markt ist Reismehl am besten in einer der zahlreichen asiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich, aber auch in türkischen Lebensmittelläden kann der Kunde fündig werden, denn in der türkischen Küche gibt es ebenfalls einige interessante Rezepte für Süßspeisen mit Reismehl. Wer selbst im Besitz einer kleinen Getreidemühle für den Hausgebrauch ist, kann mit etwas Aufwand sogar selbst Reismehl aus den Körnern von Langkornreis herstellen. Entscheidend ist hier allerdings einen ausreichend feinen Mahlgrad zu erreichen.

 

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