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Rosmarin
Rosmarin

Rosmarin

Entweder als ganze Blätter oder getrocknet und in kleine Rosmarin-Schnipsel zerhackt: Rosmarin gilt als eines der beliebtesten, mediterranen Kräutergewürze der Deutschen und ist besonders für sein würzig-herbes und ideal zu italienischen, spanischen sowie auch provenzalisch Gerichten schmeckendes Aroma bekannt. Rosmarin als Gewürz kann im Einzelhandel daher in Form von ganzen Blättern oder auch feingemahlen in kleinen Gläschen oder Gewürzdosen sowie –beuteln gekauft werden. Rosmarin wächst an immergrünen Halbsträuchern und besitzt eine dunkelgrüne Farbe sowie kleine, charakteristische Blätter, die von einem bräunlich-ockerfarbenen Stiel abzweigen.

Beim Rosmarin handelt es sich um ein mediterranes Gewürz, welches sich von den lateinischen Namen „Ros“ für Tau und „Marinus“ für Meer ableitet – Rosmarin bedeutet ins Deutsche übersetzt also so viel wie „Meertau“. Seinen Namen erhielt der Rosmarin vor allem aufgrund dessen, dass dieser bevorzugt an den Küsten der Mittelmeerländer wächst. In der Küche wird dieser gern zum Würzen von herzhaften, leichten Speisen wie z.B. mediterranen Gemüse- und Fischgerichten genutzt. Bekannt ist der Rosmarin als Gewürz bereits seit der Antike. Genutzt wird dieser dabei jedoch nicht nur als Gewürzpflanze, sondern auch als Heilpflanze, weshalb der so beliebte Rosmarin innerhalb eines kurzen Artikels einmal vorgestellt werden soll.


Systematik des Rosmarins


Der Rosmarin – oder lateinisch auch „Rosmarinus officinalis“ – ist eine Pflanze der lippenblütlerartigen Ordnung. Damit gehört dieser auch zur Pflanzenfamilie der Lippenblütler, die sich wiederrum in die Unterfamilie der Nepetoideae unterteilt. Die Pflanzenart Rosmarin wird folglich auch der Pflanzengattung Rosmarinus zugeteilt. Weitere Unterarten des Rosmarins sind z.B. der im südlichen Spanien vorkommende Rosmarinus officinalis subsp. valentinus sowie der auf den Balearen-Inseln beheimatete Rosmarinus officinalis subsp. palaui.


Eine kurze Charakteristik des Rosmarins


Der Rosmarin-Halbstrauch, wie dieser an den Mittelmeerküsten heimisch ist, erreicht Wuchshöhen zwischen 0,5 und 2 Metern. Die braunen, kleinen Ästchen tragen die zwischen 1 und 4 Zentimetern langen Blätter, die als Grundlage für das Gewürz Rosmarin dienen. Die Blätter sind dabei gegenständig zueinander sitzend und sind von schmaler Form. Farblich sind diese an ihrer Oberseite dunkelgrün, an der Unterseite hingegen weiß-gräulich. Von der Warte Gewürzsymptomatik aus betrachtet weist der Rosmarin einen herb-bitteren Geschmack auf, der einen weihrauch- sowie kampferähnlichen Duft aufweist.


Die Historie des Rosmarins als Gewürz und als Heilkraut


Bereits zur Zeit der Antike im alten Griechenland und bei den Römern galt der Rosmarin als Würz- und als Heilkraut. Die alten Griechen widmeten des Rosmarins vor allem spirituellen Handlungen, indem dieser hier als wohltuende Räucherware eingesetzt wurde. Im alten Rom hingegen wurde Rosmarin vor allem zur Herstellung von Kräuterkränzen genutzt. Erst im späteren Mittelalter gelang der Rosmarin über Frankreich weiter in Richtung Mitteleuropa, wo dieser dann als beliebte Zutat für aromatische Gerichte genutzt wurde.

Die Herkunft des Rosmarins


Der Rosmarin als mediterranes Gewürz wird heute vorrangig in Spanien, Frankreich sowie in Marokko, Tunesien, in der Türkei sowie in Italien angebaut, die als die Hauptproduzenten des 50.000 Tonnen Jahresproduktion umfassenden Gewürzes ausmachen. Rosmarin gedeiht überall dort, wo zwischen 12 und 15 Grad Jahresdurchschnittstemperatur vorherrschend sind. Rosmarin benötigt daher sonnige, idealerweise exponierte Wuchslagen, die trockene, felsige Böden aufweisen. Kultiviert wird Rosmarin in kleinen Kräutertöpfen in Gärtnereien angebaut.


Alle wichtigen Inhaltsstoffe des Rosmarins


Rosmarin enthält bis zu 2,5 Prozent ätherische Öle – vorrangig Terpene. Darüber hinaus beinhaltet der Rosmarin zu gut 8 Prozent Gerbstoffe – hier wiederum hauptsächlich Rosmarinsäure. Weiterhin im sind aber auch Flavonoide sowie Glycolsäure, etwaige Bitterstoffe und diverse Harze im Rosmarin integriert, die diesem seinen unverwechselbaren Geschmack geben.


Informationen zur saisonalen Bedeutung des Rosmarins


Da Rosmarin eine wärmeliebende Pflanze ist, die zudem viel natürliche Sonneneinstrahlung benötigt, wächst diese vorrangig innerhalb der Monate April bis September. Je nach Anbaugebiet und Wuchslage kann dieser Erntezeitraum sogar noch wesentlich kürzer ausfallen. Getrockneter Rosmarin kann – in Form von Pulver oder auch in Form von getrockneten Blättern – jedoch ganzjährig im Einzelhandel bezogen werden.

Die fachgerechte Lagerung des Rosmarins, um Geschmack und Aroma möglichst lange zu erhalten


Bereits frisch-geernteter Rosmarin hält sich im Kühlschrank maximal 2 bis 3 Tage und sollte dementsprechend schnell verbraucht werden. Getrocknete Rosmarinzweige oder Rosmarin-Gewürzpulver kann jedoch über einen Zeitraum von mehreren Monaten aufbewahrt werden. Hierfür sollte jedoch ein schattiger und nicht zu heißer Aufbewahrungsort (maximal 30 Grad) ausgewählt werden. Dies ist notwendig, da sonst die im Rosmarin enthaltenen, ätherischen Öle zerstört werden, die für dessen Geschmack maßgeblich verantwortlich sind. Luftdicht und lichtgeschützt in kleinen Tütchen oder Gläsern verpackt lässt sich Rosmarin geschmacklich und Aroma-mäßig am besten lagern.

Verwendung des Rosmarins in der Küche und als Hausmittel


Rosmarin wird vorrangig als mediterranes Gewürz zur Zubereitung von würzigen Speisen wie z.B. Suppen, Fleisch- und Fischgerichten sowie auch für Gemüsegerichte verwendet. Ähnlich wie z.B. Lorbeer-Gewürzblätter kann auch Rosmarin im ganzen Zweig mitgekocht werden. Darüber hinaus eignet sich Rosmarin aber auch hervorragend für die Zubereitung verschiedenster Marinaden und Grillgewürze. Hierzulande findet Rosmarin aber gern auch bei Wildgerichten entsprechende Anwendung. Da Rosmarin aufgrund seiner integrierten, ätherischen Öle aber auch appetitanregend und zugleich krampflösend wirkt, wird dieser aber auch gern als Hausmittel gegen vielseitige Beschwerden eingesetzt.

Die heilende Wirkung von Rosmarin


In der Heilkunde wird die Rosmarinpflanze aufgrund ihrer Eigenschaften gern für Mittel zur Kreislaufanregung sowie als natürliches Heilmittel gegen Blähungen und andere Verdauungsbeschwerden eingesetzt. So wirkt der Rosmarin innerhalb der menschlichen Verdauungsorgane vor allem Blutzufuhr-anregend und unterstützt zudem die Bildung von Magen- sowie Darmsaft. Darüber hinaus wirkt der Rosmarin aber auch gallen- und harntreibend und findet entsprechend als Zutat von Tees seine Anwendung. Die Einnahme von maximal 6 Gramm Rosmarin am Tag sollte jedoch gemäß der Meinung von Kräuterexperten nicht überschritten werden.

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