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Knoblauch
Knoblauch

Knoblauch

Knoblauch ist eine Gewürz- und Heilpflanze aus der Gattung des Lauchs. Knoblauch gehört neben Getreide zu den Kulturpflanzen der Menschheit. Knoblauch (lat. Allium sativum) blüht von Juni bis August. Im Volksmund wird die Pflanze auch Knofel, Stinkerzwiebel oder Magenwurzel genannt. Ursprünglich kommt Knoblauch aus Zentralasien, wird heute allerdings weltweit angebaut. In der Vergangenheit wanderte die mythische Knolle über Ägypten Richtung Westen. Sie verbreitete sich in ihren 5.000 Jahren Kulturgeschichte schnell in Europa.

Eigenschaften: Knoblauch

Knoblauch erreicht als krautige Pflanze eine Wuchshöhe von bis zu 90 cm. Die Blätter der Pflanze sind flach und spitz. Die etwa 5 cm großen Zwiebeln sind mit einer dünnen, papierartigen Hülle umgeben, die weiß oder rötlich gefärbt sein kann.

Herkunft: Knoblauch

Knoblauch stammt ursprünglich aus Zentralasien und kam bis zum nordöstlichen Iran vor. Über das Mittelmeer wurde die Pflanze wahrscheinlich von den Römern nach Europa gebracht, wo sie in Klostergärten weiterkultiviert wurde. Heutzutage kommt Knoblauch auf der ganzen Welt vor und wächst in vielen Regionen auch wild.

Verwendung: Knoblauch

Knoblauch wird hauptsächlich in seiner Knollenform in der Küche verwendet. Auch die oberirdischen Pflanzenteile, das Knoblauchgrün, sind zum Verzehr geeignet. Knoblauch wird frisch, getrocknet oder eingelegt verwendet. Es gibt ihn auch in Pulver- oder Granulatform. Knoblauch ist würzig-scharf und passt zu fast allen Fleisch-, Fisch- und Geflügelgerichten, Salaten und Saucen. Auch Suppen können mit ihm verfeinert werden. Knoblauch harmoniert sehr gut mit tierischen Produkten wie Butter, Quark oder Eier. Auch Gemüsegerichten und Aufläufen verleiht das Knoblaucharoma einen intensiv-würzigen Geschmack. Der kreativen Verwendung sind fast keine Grenzen gesetzt. Knoblauch wird als ganze Knolle, gepresst, püriert, getrocknet, fermentiert oder granuliert verwendet.

Lagerung: Knoblauch

Nach der Ernte sollten Knoblauchknollen drei bis vier Tage im Freiland getrocknet werden. Danach empfiehlt es sich, den Knoblauch an einem überdachten Platz vorzutrocknen. Anschließend kann der Knoblauch eingelagert werden. Dafür empfiehlt sich ein kühler, dunkler und luftiger Platz.

Gesundheit Knoblauch

Knoblauch ist eine Pflanze, die viele gesunde Eigenschaften hat. Das Gewächs wirkt antibakteriell und kann die Blutfettwerte senken. Auch kann Knoblauch zur Senkung von Cholesterinwerten beitragen. Studien ergaben, dass Knoblauch eine lindernde Wirkung bei Darmkrebs besitzt.

Ernährung: Knoblauch

Knoblauch wird in der Küche sehr vielseitig verwendet. Vor allem im Mittelmeerraum ist Knoblauch aus dem Speiseplan nicht wegzudenken. Aber auch hierzulande erfreuen sich die kleinen Knollen großer Beliebtheit. Ihr würzig-aromatischer Geschmack verfeinert fast alle Speisen und passt sowohl zu Fleisch und Fisch, als auch zu anderen Gemüsesorten. Dabei sind der kreativen Verwendung fast keine Grenzen gesetzt. Knoblauch wird als ganze Knolle, gepresst, püriert, getrocknet, fermentiert oder granuliert verwendet. Auch das Grün der Pflanze kann in der Küche verwendet werden.

Saison der Knoblauch:

Frischer Knoblauch ist von Juni bis September erhältlich. Da Knoblauchknollen sehr lange haltbar sind, sind sie das ganze Jahr über verfügbar. Knoblauch ist winterhart.

Knoblauch Geschmack: würzig, aromatisch

 

Beschreibung der Knoblauch-Pflanze

Heute wird er hauptsächlich zum Würzen von Speisen benutzt. Die reife, noch nicht getrocknete Sprosszwiebel, welche sich aus einer eiförmigen Hauptzwiebel und sechs bis fünfzehn Nebenzwiebeln, den Knoblauchzehen, zusammensetzt, ist das Ernteprodukt. Beide Teile sind von einer trockenen, weißen Blatthülle umgeben. Drei Varietäten werden von der Art Allium sativum unterschieden: der Peking-Knoblauch, der Schlangenknoblauch und der hierzulande bekannte gewöhnliche Knoblauch.

Der Knoblauch ist eine kahle, ausdauernde und krautige Pflanze mit einer Länge von 25 bis 90 Zentimetern. Die Hauptwurzel, welche sich im Boden befindet, besteht aus einigen Nebenzwiebeln - den Knoblauchzehen. Diese Knoblauchzehen sind in eine Art Haut eingeschlossen. Am Stängel der Pflanze befinden sich bis zur Mitte hinauf linealische, vorn zugespitzte Blätter. Diese haben eine bläulich-graue bis grau-grüne Farbe und sind flach, länglich-breit, rinnig und am Rand ziemlich rau. Die zahlreichen Brutzwiebeln werden von den rötlich-weißen Blüten getragen, welche sich in eine Dolde anordnen. Die Blüten bringen sehr selten Samen hervor, eher bleiben sie im Knospenzustand. Der einzige Nachteil bei der Einnahme dieser Pflanze ist, dass sie zu einem veränderten Körpergerüch führt, da die Inhaltsstoffe über Haut und Lunge abgeatmet werden.

Heilwirkung und Anwendung des Knoblauch

Die Inhaltsstoffe des Knoblauchs, vorallem Allicin, wirken antikrobiell und können zahlreiche Bakterien und Pilze abtöten, bzw. ihr Wachstum hemmen. Im Stoffwechsel spielen schwefelaktive Verbindungen eine übergeordnete Rolle, da erst durch den Schwefel viele Enzymsysteme aktiviert werden. Der Botenstoff Schwelfelwasserstoff kann die Gefäße entspannen und die Durchblutung fördern. Einige andere therapeutisch relevanten Effekte des Knoblauchs sind die Hemmung der Thrombocytenaggregation, die Förderung der Auflösung zusammengelagerter Thrombocyten und hiermit eine Verbesserung der Flißeigenschaft des Blutes, die Sekung überhöhter Blutfettwerte, bzw. Blutcholesterinwerte und damit Vorbeugung gegen arteriosklerotische Veränderungen der Blutgefäße. Außerdem hat Knoblauch einen positiven Einfluss bei koronaren Herzerkrankungen und Reinfarktgefährdung. Um die aktiven Inhaltsstoffe allerdings freizusetzen, müssen die frischen Zehen zerkleinert werden. Die wirksamen Substanzen sind im Knoblauchpulver aufkonzentriert. Ob Knoblauchpulver blutverdünnend wirkt oder zu hohes Cholesterin senkt, ist noch nicht eindeutig bewiesen. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass das Pulver die Gefäße schützt.

Knoblauchpulver kann seine positiven Effekte nur entfalten, wenn es regelmäßig und über eine möglichst lange Zeit eingenommen wird. Heute verwenden einige Hobbygärtner die Pflanze unter anderem, um Wühlmäuse und andere Bodenschädlinge zu vertreiben und fernzuhalten. Aberglaube zu Knoblauch: Der Knoblauch diente, wie viele stark riechenden Pflanzen, zum Vertreiben und zur Abwehr von Dämonen, Vampiren und Geistern.

 

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