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Fruchtgemüse
Fruchtgemüse

Fruchtgemüse

Das Lebensmittel Fruchtgemüse beschreibt oberirdisch wachsende Gemüsepflanzen, die aus den befruchteten Blüten jener Pflanzen entstehen. Botanisch gesehen wird das Fruchtgemüse vorrangig der Pflanzenfamilie der Nachtschattengewächse zugeschrieben – aber auch Kürbisgewächse bringen einige Vertreter des Fruchtgemüses hervor. Im Gegensatz zu anderen Gemüsearten weist das Fruchtgemüse auch einen charakteristisch süßen Geschmack auf.

Eigenschaften: Fruchtgemüse

Beim Fruchtgemüse handelt es sich – wie bei sämtlichen Gemüsearten – um ein ausgesprochen kalorienarmes Lebensmittel. Durchschnittlich stecken in reifem Fruchtgemüse nur zwischen 10 und 20 Kalorien pro 100 Gramm Lebensmittel. Diese teilen sich makronährstofftechnisch auf etwa 0,5 bis 1 Gramm Proteine, 1 bis 2 Gramm Kohlenhydrate (davon 1 Gramm Ballaststoffe) sowie nur etwa 0,2 Gramm Fett pro 100 Gramm auf. Neben den genannten Makronährstoffen beinhaltet reifes Fruchtgemüse in der Regel auch einen Wasseranteil von 90 bis 95 Prozent und gilt damit als sehr erfrischend im Geschmack. Ebenfalls zu erwähnen sei an dieser Stelle auch das extrem gute Vital- und Mineralstoffprofil von Fruchtgemüse. Da Fruchtgemüse quasi das Beste aus zwei Welten (Früchte und Gemüse) bietet, stecken vor allem große Mengen an basischem Kalium (200 bis 250 Milligramm pro 100 Gramm) sowie große Mengen an Vitamin C (5 bis 15 Milligramm pro 100 Gramm) in reifem Fruchtgemüse. Darüber hinaus stecken im Fruchtgemüse noch geringe Mengen an Vitamin A sowie Vitamin B6 – und mineralstofftechnisch noch die Mineralien Kalzium und Magnesium. Fruchtgemüse bietet also den großen Vorteil, verhältnismäßig viel Geschmack bei gleichzeitig wenig Kaloriengehalt zu bieten.

Herkunft: Fruchtgemüse

Fruchtgemüse wird vom Menschen bereits seit Jahrtausenden zur Zubereitung herzhafter Speisen wie zum Beispiel Soßen, Salate, als Beilage oder für den Rohverzehr verwendet. Vor allem in der Antike wurde das Fruchtgemüse speziell im Orient sowie im Mittelmeerraum immer beliebter. In den südlichen Regionen galten Tomaten, Zucchini sowie verschiedenes Hülsengemüse als erste, verwendete Vertreter. In eher nördlicheren Gefilden hingegen waren vor allem Paprika und einige Kürbisarten beliebt. Auch in Ostasien wird Fruchtgemüse bereits seit Jahrtausenden zur Zubereitung von Speisen genutzt, beziehungsweise kultiviert. Heute wird Fruchtgemüse nahezu überall auf der Welt angebaut. Der Anbau findet – je nach Fruchtgemüseart – dabei in allen Klimazonen und Ländern statt. Die Hauptanbauländer für Fruchtgemüse stellen im europäischen Raum vor allem Italien, Spanien, die Niederlande sowie Frankreich und Deutschland dar. Auf den amerikanischen Kontinenten wird Fruchtgemüse vor allem in Mexiko sowie den USA angebaut. In Asien markieren die Länder China und Thailand die Hauptanbauländer für Fruchtgemüse. Nach der Ernte gelangt das Fruchtgemüse entweder direkt frisch in den Einzelhandel oder wird direkt zu weiteren Lebensmitteln veredelt. Infrage kommen hierfür zum Beispiel Soßen, Suppen oder Salate. Insgesamt ist Fruchtgemüse also ganzjährig im Einzelhandel erhältlich. Beliebt ist darüber hinaus auch der Anbau von Fruchtgemüse im heimischen Garten – speziell der Anbau von Tomaten oder Gurken gilt hierzulande als ausgesprochen beliebt.

Verwendung: Fruchtgemüse

Fruchtgemüse stellt in vielen Kulturen eine ausgesprochen beliebte Gemüsebeilage zu herzhaften Gerichten dar. Weiterhin wird Fruchtgemüse aufgrund seines intensiven Geschmacks gern auch zur Herstellung aromatischer Soßen oder Dips verwendet. Ebenfalls beliebt ist aber auch die Verwendung des Fruchtgemüses zur Zubereitung von frischen Salaten oder Gemüsegerichten. Da sich viele Fruchtgemüsesorten auch für den Rohverzehr eignen, stellt Fruchtgemüse auch einen beliebten Snack für zwischendurch dar. Aufgrund seines frischen und aromatischen Wesens harmoniert Fruchtgemüse sowohl mit Süßspeisen, als auch mit herzhaften Gerichten und ist entsprechend kombinierfreudig.

Gesundheit Fruchtgemüse

Beim Fruchtgemüse handelt es sich um ein ausgesprochen gesundes, sättigendes und gleichzeitig wohlschmeckendes Lebensmittel, welches sich ideal für Diäten oder zur Verbesserung der individuellen Gesundheit eignet. Es liefert große Mengen an Ballaststoffen, die gesund für die Verdauung sind. Weiterhin stecken zahlreiche Vital- und Mineralstoffe in reifem Fruchtgemüse, die das Herz-Kreislauf-System stärken. Zu guter Letzt liefert Fruchtgemüse noch beträchtliche Mengen an Vitamin C, die das körpereigene Immunsystem stärken. Der regelmäßige Verzehr von Fruchtgemüse in reifer oder verarbeiteter Form wird daher dringend angeraten. Auf potenzielle Lebensmittelunverträglichkeiten ist dabei jedoch Acht zu geben.

 

Der fruchtig-intensive Geschmack des Fruchtgemüses ist dabei ein Grund für die irreführende Bezeichnung des Begriffs Fruchtgemüse. Ein weiterer Grund ist die Tatsache, dass das Gemüse aus den Blüten der jeweiligen Gemüsepflanzen entsteht. Meist handelt es sich beim Fruchtgemüse um ein- bis maximal zweijährige Pflanzen, krautiger Natur. Ebenfalls infrage als Fruchtgemüse kommen Feldfrüchte oder Ölfrüchte sowie Hülsenfrüchte. Eine weitere Unterkategorie des Fruchtgemüses bilden die sogenannten Neuweltfrüchte, die erst im Zuge der Kolonialisierung Amerikas in alle übrigen Teile der Welt gelangten. Zu guter Letzt bilden die Fruchtgewürze die letzte Unterkategorie des Fruchtgemüses – hierbei handelt es sich um Unterarten des Fruchtgemüses, die für die Herstellung von Gewürzen infrage kommen. Fruchtgemüse stellt auf der Welt ein der beliebtesten Gemüsearten überhaupt dar, da diese durch ihren frischen und aromatischen Geschmack bestechen. Zu den berühmtesten Vertretern des Fruchtgemüses zählen unter anderem:

  • Auberginen
  • Avocados
  • Paprika
  • Tomaten
  • Gurken
  • Okraschoten
  • Zucchini
  • Kürbisse
  • Hülsengemüse
  • verschiedene Melonenarten


Fruchtgemüse kann zu überwiegenden Anteilen roh verzehrt werden. Einige Fruchtgemüsesorten sollten vor dem Verzehr jedoch gekocht, gedünstet oder gebraten werden – beispielsweise Zucchini oder diverse Kürbisarten, da diese verschiedenen Bitterstoffe enthalten, die im Rohverzehr zu Verdauungsbeschwerden führen können.

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