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    Mangold
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    Mangold

    Mangold ist botanisch gesehen eine Kulturform der Rübe. Wie seine Artgenossen Rote Bete, Zucker- und Futterrübe, gehört Mangold zu der Unterfamilie der Gänsefußgewächse und zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Seinen Ursprung hat Mangold im Mittelmeerraum und in Vorderasien. In Deutschland wird er aus klimatischen und bodenkundlichen Gründen kaum angebaut, ist im Handel aber dennoch ein beliebtes Gemüse.

    Eigenschaften: Mangold

    Der langgestielte Mangold hat bis zu 30 Zentimeter lange Blätter. Sowohl Blätter als auch Stiele sind genießbar. Mangold gibt es in verschiedenen Sorten von bleicher, gelber sowie hell- und dunkelgrüner Farbe. Die Blätter sind glatt bis runzelig. Mangold ist ein spinatartiges Gemüse.

     

    Herkunft: Mangold

    Obwohl Mangold mittlerweile auch in weiten Teilen Deutschlands angebaut wird, kultiviert man ihn vorrangig innerhalb der Mittelmeerländer sowie in Vorderasien. In Europa wird Mangold vor allem in Südspanien sowie Süditalien angebaut und unter bestimmten Umständen auch im heimischen Gewächshaus.

    Verwendung: Mangold

    Mangold kann – ähnlich wie Spinat – zu diversen gekochten oder gedünsteten Gerichten weiterverarbeitet werden. Ferner eignet er sich auch zum rohen Verzehr oder als klassische Zutat zu Salatgerichten.

    Hauptsächlich wird Mangold als Gemüse in der Küche verwendet. Er passt gut zu gebratenem Fleisch, Fisch und Eierspeisen. Ebenso schmackhaft ist Mangold als Salat, Auflauf und auf Pizza. Dabei werden die Blätter wie Spinat verwendet, wohingegen die Stiele als eigenes Gemüse gekocht werden. Der Geschmack des Mangolds ist kräftiger als der artverwandte Spinat und zeichnet sich durch eine würzige, nussige Note aus. Die unterschiedlichen Sorten des Mangolds unterscheiden sich geschmacklich jedoch wenig.

    Neben dem Verzehr als Gemüse ist Mangold auch als Heilpflanze bekannt. Die Pflanze ist reich an Vitamin K, Vitamin A und Vitamin E, sowie Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen. Deshalb wird Mangold häufig bei Atemwegserkrankungen als auch gegen Nervosität und leichte Erregbarkeit, eingesetzt. Darüberhinaus wird Mangold bei Darmfehlfunktionen empfohlen. Es unterstützt die Fettverdauung, entlastet die Leber und neutralisiert zellschädigende freie Radikale. Früher wurden die Wurzeln des Mangolds aufgrund des hohen Zuckergehalts zur Gewinnung von Zucker verwendet. Allerdings wurde Mangold später für dieses Verfahren durch Zuckerrüben ersetzt.

     

    Lagerung: Mangold

    Mangold hält sich problemlos einige Tage im Gemüsefach im Kühlschrank.

    Gesundheit Mangold

    Aufgrund seines hohen Anteils an Vital- und Mineralstoffen gilt reifer Mangold als ausgesprochen gut für die Gesundheit. Abgeraten wird aufgrund des vergleichsweise hohen Nitratgehalts jedoch von einem wiederholten Aufwärmen des Mangolds.

    Ernährung: Mangold

    Neben dem Verzehr als Gemüse ist Mangold auch als Heilpflanze bekannt. Die Pflanze ist reich an Vitamin K, Vitamin A und Vitamin E, sowie Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen. Deshalb wird Mangold häufig sowohl bei Atemwegserkrankungen als auch gegen Nervosität und leichte Erregbarkeit eingesetzt. Darüber hinaus wird Mangold bei Darmfehlfunktionen empfohlen. Er unterstützt die Fettverdauung, entlastet die Leber und neutralisiert zellschädigende freie Radikale.

    Saison der Mangold:

    Mangold hat in gemäßigten Breiten innerhalb der Sommermonate Juni bis September Hochsaison und ist damit ein klassisches Sommergemüse. Im Einzelhandel ist frischer Mangold – dann meist importiert – jedoch innerhalb der Monate März bis Oktober erhältlich.

    Mangold Geschmack: erdig, rübenartig

     

    Einkauf und Lagerung von Mangold

    Beim Einkauf von Mangold ist darauf zu achten, dass die Blätter kräftig, fest und glänzend sind. Die Frische des Gemüses ist außerdem erkennbar an den hellen und fleckenfreien Stielen. Die Frische des Blattgemüses beim Einkauf ist ausschlaggebend, da Mangold keine Lagerung verträgt und deshalb direkt verzehrt werden sollte. Um das Gemüse länger haltbar zu machen, sollten die Blätter bei Bedarf blanchiert und danach eingefroren werden.

    Eine bekannte Sorte ist Blattmangold, auch unter dem Namen Beißkohl oder Römischer Kohl geläufig. Die Blätter dieser Gattung sind klein und dunkelgrün, die Stiele schmal. Eine weitere Variante ist Stielmangold. Er ist gekennzeichnet durch die stark hervortretenden Mittelrippen der Blätter, die rot, weiß oder gelblich-orange gefärbt sein können. Die Blätter sind hell- bis dunkelgrün. Im Vergleich zum Blattmangold sind die Stiele breiter und heller und werden ebenso wie die Blätter zum Verzehr verwendet. Der Geschmack des Stielmangolds erinnert an Spargel, daher der umgangssprachliche Beiname "Spargel des armen Mannes".

    Neben diesen bekannten Hauptsorten, gibt es auch Variationen wie Walliser Stielmangold, Vulkan oder Feurio mit seinen rötlichen Stielen und Blättern. Die Mangoldsorte Lukullus hat gelbgrüne, gekrauste und zarte Blätter und ist sowohl als Stiel- als auch als Blattmangold verwendbar.

    Eine bekannte Sorte ist Blattmangold, auch unter dem Namen Beißkohl oder Römischer Kohl geläufig. Die Blätter dieser Gattung sind klein und dunkelgrün, die Stiele schmal. Eine weitere Variante ist Stielmangold. Er ist gekennzeichnet durch die stark hervortretenden Mittelrippen der Blätter, die rot, weiß oder gelblich-orange gefärbt sein können. Die Blätter sind hell- bis dunkelgrün. Im Vergleich zum Blattmangold sind die Stiele breiter und heller und werden ebenso wie die Blätter zum Verzehr verwendet. Der Geschmack des Stielmangolds erinnert an Spargel, daher der umgangssprachliche Beiname "Spargel des armen Mannes".


    Neben diesen bekannten Hauptsorten, gibt es auch Variationen wie Walliser Stielmangold, Vulkan oder Feurio mit seinen rötlichen Stielen und Blättern. Die Mangoldsorte Lukullus hat gelbgrüne, gekrauste und zarte Blätter und ist sowohl als Stiel- als auch als Blattmangold verwendbar.

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