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    Endivien
    Endivien

    Endivien

    Die Endivie (lat. Cichorium endivia) gehört zu der Pflanzengattung der Zichorien, auch Wegwarten genannt, und wird der Familie der Korbblütler zugeordnet. Als typischer Sommersalat wächst die Endivie hauptsächlich in humusreichen Böden bei sonnigem Standort und mittlerem Nährstoffangebot.

    Eigenschaften: Endivien

    Endivie wird in natürlicher Form zwischen 30 und max. 70 cm groß. Die Blätter selbst bestehen aus dicken und gezackten Rosetten. Charakteristisch für Endivie sind außerdem die grüne Blattfarbe sowie die weißfarbigen, recht breiten Stiele.

    Herkunft: Endivien

    Die Endivie stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum, wo diese schon lange Zeit als Kulturpflanze bekannt ist. Die weitere Verbreitung der Endivie im übrigen Mittelmeerraum geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Heute wird Endivie aber nahezu überall in subtropischen bis gemäßigten Breiten angebaut. Führend beim Anbau von Endivien sind die Regionen des südlichen Westeuropas, Südeuropa sowie die USA.

    Verwendung: Endivien

    Endivie wird gern zur Zubereitung verschiedenster Salate verwendet. Ferner wird Endivie auch zur Zubereitung warmer Gemüsegerichte wie zum Beispiel geschmorter Endiviensalat genutzt. Endivien werden vorwiegend roh und in Streifen geschnitten als Salat gegessen. Allerdings ist auch eine warme Zubereitung ähnlich dem Spinat oder Mangold möglich.

    Die Endivie zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Calcium und Kalium sowie der Vitamine C, B1, B2 und B6 und dem Provitamin A aus. Dem im Milchsaft der Endivie enthaltenen Bitterstoff Inulin wird eine harn- und galletreibende Wirkung zugeschrieben. Die stärkste Konzentration des Bitterstoffes enthalten die grünen Außenblätter. Der bittere Geschmack kann durch kurzes Wässern der Salatblätter gemildert und durch die Zugabe von Zucker neutralisiert werden. Da Endivien relativ langsam welken, werden sie außerdem gern zum Garnieren von Fleisch- und Käseplatten oder Vorspeisen verwendet.

    Lagerung: Endivien

    Endivien sollten unbedingt kühl und dunkel gelagert werden.

    Gesundheit Endivien

    Endivien stellen ein extrem kalorienarmes Lebensmittel dar und sind daher ausgesprochen gut für Diäten geeignet. Darüber hinaus sind frische Endivien reich an Mineralstoffen wie zum Beispiel Kalium oder Phosphor. Den Gesundheitswert erhöhen zudem die zahlreichen Vitalstoffe, die in Endivien stecken.

    Saison der Endivien:

    Werden Endivien in mitteleuropäischen Gefilden angebaut, so umfasst die Erntezeit dieser Salatsorte die Monate Juni bis Dezember. Da die Endivie aber eigentlich aus wesentlich südlicheren Regionen stammt, verschiebt sich die Erntezeit bei professionell kultivierten Pflanzen eher in Richtung Dezember bis Januar. Traditionell gilt Endivie in der Mittelmeerregion auch als klassischer Wintersalat. Für den heimischen Einzelhandel hat das zur Folge, dass Endivien in frischer Form (bis auf die Monate Februar bis Mai) nahezu ganzjährig erhältlich sind.

    Endivien Geschmack: leicht bitter, würzig

     

    Das Lebensmittel Endivien beschreibt einen im Geschmack recht herben, bis leicht bitteren Blattsalat, der typisch für die Mittelmeerregion ist. Im Gegensatz zu anderen Salatsorten kann Endivie auch warm serviert werden. Endivien weisen eine enge Verwandtschaft zu Salatsorten wie beispielsweise dem Chicorée oder dem Radicchio auf. Auch hierzulande handelt es sich bei Endivien um beliebte Salatsorten, die gern für verschiedene Salatkreationen genutzt werden.

    Anbaugebiete der Endivien

    Die Heimat der ein- bis zweijährigen Nutzpflanze erstreckt sich vom Mittelmeergebiet bis nach Zentralasien, wo sie schon in der Antike als Gemüse kultiviert wurde. Etwa im 13. Jahrhundert gelangte sie wahrscheinlich durch Araber nach Mitteleuropa. Heute wird die Salatpflanze weit über das Gebiet des Mittelmeeres hinaus kultiviert und sogar in den Alpen bis auf 2000 Metern Höhe angepflanzt.

    Endivien und ihre Sorten

    In Deutschland sind 5 bis 8 Sorten der Endivie gebräuchlich, welche in zwei Gruppen eingeteilt werden. Eine Gruppe beinhaltet Eskarol, Winterendivie, Glatte Endivie und Escariol. Die Pflanzen mit den dicken, ganzrandigen Blättern sind haltbarer als die der zweiten Gruppe, bestehend aus krausblättriger Endivie und Frisée, und daher für die Lagerung besser geeignet. Ein angenehm bitterer Geschmack zeichnet sämtliche Endivienarten aus und unterscheidet sie so von allen anderen Kopfsalaten.

    Anbau von Endivien in Deutschland

    In Deutschland wird die Endivie vorwiegend im Freilandanbau gepflanzt. Eine Ernte ist praktisch von Mai bis Dezember möglich, da mäßiger Frost die Qualität des Gemüses nicht beeinträchtigt. Im Frühjahr werden zusätzlich Endivien im Unterglasanbau bzw. Treibhaus gezogen. So ist eine ganzjährige Verfügbarkeit der Salatpflanze gewährleistet. Einige Verbraucher bevorzugen Endivien mit hellem Herz, deshalb werden die Köpfe der Endivie einige Wochen vor der eigentlichen Ernte zusammengebunden. So bleiben die Herzen hell und milder im Geschmack, die grünen Außenblätter haben dafür einen höheren Nährstoffgehalt.

     

     

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