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    Cervelat
    Cervelat

    Cervelat

    Cervelat ist eine Schweizer Brühwurst. Er ist nicht mit der deutschen Zervelatwurst zu verwechseln. In Deutschland ist er je nach Region unter anderem Namen bekannt. Die häufigste deutsche Bezeichnung ist Bockwurst. Der Cervelat unterscheidet sich aber von der üblichen deutschen Bockwurst leicht.

    Eigenschaften: Cervelat

    Für viele Schweizer ist der Cervelat eine Nationalwurst. Er ist eine Brühwurst im Naturdarm mit einem Gewicht von 100, oder 160 bis 165 Gramm. Seine Wurstmasse enthält Schweinefleisch, Rindfleisch, Rückenspeck, Gewürze und Nitritpökelsalz. In 100 g Cervelat sind folgende Nährwerte enthalten: 30 g Fett, 17 g Eiweiß und 362 Kilokalorien.

    Herkunft: Cervelat

    Das wohl erste schriftliche Rezept des Cervelat stammt aus dem 16. Jahrhundert aus Augsburg. Darauf folgt ein Rezept aus dem Jahr 1749 aus der Schweiz. 1891 wurde der Cervelat das erste Mal urkundlich zur Bundesfeier am Schweizer Nationalfeiertag erwähnt. Um 1900 wurde die Wurst auf der Pariser Weltausstellung den Gästen angeboten und erlangte Popularität. Die Cervelatwurst hielt dann Einzug im Südwesten von Deutschland, insbesondere in der Südpfalz. Mittlerweile wird Cervelatwurst deutschlandweit hergestellt, in Metzgereien wie in Herstellungsbetrieben für Convenience Food. Die Wurst besteht aus Schweinefleisch, Rindfleisch, Rückenspeck, Pökelsalz und Gewürzen. Sie befindet sich in einem Naturdarm und wird geräuchert oder gebrüht.

    Verwendung: Cervelat

    Der Cervelat kann auf unterschiedlichste Arten zubereitet und verzehrt werden. Er kann (mit eingeschnittenen Enden) gegrillt oder, meist in Hälften geschnitten, gebraten werden. Er kann kalt gegessen oder im Wasserbad erwärmt werden. Ohne Haut und gewürfelt eignet er sich auch für (Schweizer) Wurstsalat oder Wurstkäsesalat. Für Cervelat-Gulasch wird die Wurst in Scheiben geschnitten und mit brauner Bratensauce zubereitet.

    Lagerung: Cervelat

    Der frische Cervelat ist eine leicht verderbliche Brühwurst. Im Kühlschrank hält er sich 1 bis 3 Tage bei 0 bis 4 Grad. Übrigens ist eine Lagerung von Fleisch- und Wurstwaren direkt über dem Gemüsefach des Kühlschranks am kühlsten. Bereits geöffnete Ware muss innerhalb weniger Tage verbraucht werden. Eine gute Möglichkeit zur längeren Haltbarkeit ist das vakuumverpackte Einfrieren bei minus 18 Grad.

    Gesundheit Cervelat

    Die Cervelatwurst enthält die wichtigen Vitamine A, C, B6 und B12 sowie die Mineralstoffe Magnesium, Eisen und Kalzium. Die Vitamine B12 und B6 haben eine wichtige Funktion im Homocystein-Stoffwechsel. Während die enthaltenen Mineralstoffe Kalzium und Magnesium besonders bei Stress und körperlicher Anstrengung das menschliche Herz, Knochen und Muskeln stärken. Der Eisengehalt liegt bei 3 mg pro 100 g Cervelat und ist somit ein wertvoller Eisenlieferant. Außerdem sind in 100 g Cervelat folgende Nährwerte enthalten: 30 g Fett, 17 g Eiweiß und 362 Kilokalorien.

    Saison der Cervelat:

    Der Cervelat ist das ganz Jahr über erhältlich. Er wird an der Frischetheke oder vakuumverpackt im Kühlregal angeboten.

    Cervelat Geschmack: fein-würzig

     

    Beschreibung

    Fachbetriebe wie Metzgereien bieten diese Wurstsorten in Selbstherstellung an und Discounter kaufen diese bei Convenience Food Herstellungsbetrieben ein. Der Endverbraucher entscheidet schlussendlich, wo er seinen Cervelat käuflich erwirbt. Er sollte im Kühlschrank aufbewahrt und eine Stunde vor dem kalten Verzehr aus der Kühlung entnommen werden, damit sich das Aroma entfalten kann.

    Herstellung und Verarbeitung

    Ursprünglich war der Cervelat eine mit Fleisch und Schweinehirn gefüllte kurze Wurst. Seit Ende des 19. Jahrhundert wird auf das Schweinehirn verzichtet. Die Wurstmasse besteht zu gleichen Teilen aus Schweinefleisch, Rindfleisch, Speck und Eis. Hinzu kommen Gewürze, Pökelsalz und Kutterhilfsmittel. Nach der Verarbeitung wird die Wurstmasse in einen Darm, meistens in einen uruguayischen, argentinischen oder paraguayischen Rinderdünndarm, abgefüllt. Anschließend wird er für eine Stunde bei  70°C geräuchert, wobei sie ihren typischen Rauchgeschmack erhält. Anschließend wird der Cervelat bei ca. 75°C im Kochschrank gebrüht. Jedoch von Region zu Region ist die Verarbeitung und Herstellung des Cervelat etwas unterschiedlicher. Die Gewürze können variieren, das Räuchern und die Temperatur und Dauer beim Brühen des Cervelat. Jeder Hersteller hat sein besonderes Rezept, wobei die Vorschriften zur Herstellung eingehalten werden müssen.

    Unterschied zur Bockwurst

    Deutsche Bockwürste sind bei der Zutatenliste freier als der Cervelat. Während Schweinefleisch und Speck vorgeschrieben sind, können die Eigenschaften einer Bockwurst über Zugaben wie Rindfleisch eingestellt werden. Durch einen hohen Rindfleischanteil wird eine Bockwurst zum Beispiel bissfester (Knacker). So es ausgezeichnet ist, können auch andere Fleischarten (Lamm-Bockwurst, Geflügel-Bockwurst etc.) verwendet werden.

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