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    Bierschinken
    Bierschinken

    Bierschinken

    Entgegen seines Namens gehört Bier nicht zu den typischen Inhaltsstoffen dieser Wurstart. Seinen Namen erhielt der bekannte Bierschinken durch die Tradition, ihn gern als deftige Beilage zum Bier zu reichen, wobei er seinen vollen Geschmack entwickeln sollte. Für gewöhnlich wird Bierschinken als kalter Aufschnitt auf Brot gegessen. Dabei hat er einen deftigen, fleischigen und würzigen Geschmack.

    Eigenschaften: Bierschinken

    Als Bierschinken bezeichnet man eine Brühwurst im Kunstdarm, die eine grobe Fleischeinlage aus gepökelten Schweinefleischstücken enthält und gebrüht oder geräuchert und gebrüht wurde. Die Wurst besteht aus einem Grundbrät und wird mit fettfreiem Schweinefleisch gemischt. Für die Würzung verwendet man Nitritpökelsalz, Pfeffer, Muskat und Ingwer. Folgende Nährwertangaben gelten für 100 g Bierschinken: Eiweiß 17 g, Fett 18 g und Kalorien 264 kcal.

    Herkunft: Bierschinken

    Der Bierschinken hat seinen Namen dadurch bekommen, dass man ihn bei der Brotzeit traditionell zusammen mit Bier gereicht hat. Eine andere Variante ist der Geflügelbierschinken. Er muss nicht zu 100 % aus Geflügel bestehen, sondern kann auch andere Fleischanteile enthalten.

    Verwendung: Bierschinken

    Bierschinken wird als kalter Aufschnitt in dünnen Scheiben zu Brot oder Brötchen gegessen. Dazu wird traditionell Bier getrunken. Bierschinken kann aber auch noch anders verwendet werden. Gesund und vielseitig ist der Bierschinken-Salat. Hier wird der Bierschinken in feine Streifen geschnitten und mit Gurken, Zwiebeln und Sauce angerichtet. Eine andere Variante ist Bierschinken in Nudelsalat oder als deftiges Gericht mit gebratenem Ei oder als Cordon bleu.

    Lagerung: Bierschinken

    Bierschinken und ähnliche Wurstsorten sollten nicht länger als 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Übrigens liegen Wurstwaren direkt über dem Gemüsefach am kühlsten. Bereits geöffnete Ware muss innerhalb weniger Tage verzehrt werden. Bierschinken kann auch bei einer Temperatur von minus 18 Grad für vier Monate eingefroren werden. Man sollte dabei auf eine fest verschlossene Verpackung achten. Bierschinken in Dosen wurde konserviert und ist somit länger haltbar.

    Gesundheit Bierschinken

    Folgende Nährwertangaben gelten für 100 g Bierschinken: Eiweiß 16 g, Fett 19 g und Kalorien 234 kcal. Als wertvoller Eisenlieferant enthält Bierschinken 1,5 mg hochverdauliches Eisen, außerdem wichtige B-Vitamine, sowie die lebensnotwendigen Mineralstoffe Kalzium und Magnesium. In Bierschinken ist 114 mg Phospor, 60 mg Kupfer, 327 mg Kalium und 635 mg Chlorid enthalten. Die Vitamine B1 und B3 haben eine wichtige Funktion im Energiestoffwechsel. Während die enthaltenen Mineralstoffe Kalzium und Magnesium besonders bei Stress und körperlicher Anstrengung das menschliche Herz, Knochen und Muskeln stärken.

    Saison der Bierschinken:

    Bierschinken ist das ganze Jahr über erhältlich. Er wird an der Frischetheke oder abgepackt im Kühlregal angeboten.

    Bierschinken Geschmack: deftig-würzig

     

    Äußerliche Merkmale

    Je nach Region ist Bierschinken in Deutschland auch unter den Begriffen Bierwurst, Schinkenwurst oder, in Österreich und der Schweiz, auch unter dem Namen Krakauer bekannt.

    Der Bierschinken besteht aus einem zart- bis tiefrosafarbenen Wurstbrät und enthält deutlich sichtbare, grobe und etwas dunklere Fleischeinlagestücke. Die Verkaufsformen des Bierschinkens variieren. In Supermärkten kann man ihn häufig in bereits aufgeschnittenen, abgepackten Scheiben, meistens in 200 Gramm Packungen, erstehen. Im Fleischfachhandel hingegen wird er häufig, neben bereits vorgefertigten Scheiben, auch als Ganzes, in Kunstdarm eingefasstes Stück angeboten. Die Größe dieser Stücke kann sich ebenfalls, je nach Herstellungsprozess, voneinander unterscheiden.

    Inhaltsstoffe und Herstellungsart

    Bierschinken gehört zu den Brühwurstarten. Hauptbestandteile des Schinkens sind Schweinefleisch, Speck, Wasser, Nitritpökelsalz und Gewürze. Zuerst werden die im oberen Teil bereits genannten Fleischeinlagestücke, die typischerweise aus Schweinefleisch beziehungsweise Kochschinken bestehen, vor der Wurstzubereitung in Würfel geschnitten und anschließend in Nitritpökelsalz und ausgewählte Gewürze eingelegt. Als Alternative zu dem Kochschinken wird häufig auch gern Rinder- oder Geflügelfleisch verwendet.

    Als nächstes folgt die Wurstbrätherstellung. Damit das Fleisch für den Brät zu einer homogenen Grundmasse werden kann, die schließlich die Form von Bierschinken annimmt, wird es gekuttert. Ein Kutter ist eine speziell in der Nahrungsmittelindustrie verwendete Maschine, die Fleisch und andere Zutaten extrem stark zerkleinert und mahlt. Im Gegensatz zu den auch im Haushalt bekannten Fleischwölfen, zerstört ein Kutter die Zellmembranen der einzelnen Fleischzellen und gewährleistet so eine optimale Verbindung der Fleischelemente. Für die Konsistenzregelung des Wurstbräts wird Wasser als Verdünnungs- sowie Verbindungsmittel verwendet. Hat das Wurstbrät die gewünschte Konsistenz erreicht, werden ihm die zuvor eingelegten Fleischeinlagen beigemengt. Die gesamte Rohmasse wird nun in einen Kunstdarm eingefüllt und anschließend gebrüht. In einigen Fällen wird der Bierschinken vor dem Brühen zusätzlich auch noch geräuchert.

    Qualitative Unterschiede: Einzelhandel und Fleischfachgeschäft

    Wie bei nahezu allen Fleisch- und Wurstwaren, haben die Art und Weise der Herstellung sowie die Herkunft des Bierschinkens einen nicht unwesentlichen Einfluss auf dessen Geschmack und seine Qualität. Während Wurstwaren für den Einzelhandel industriell hergestellt und verpackt werden, wird Bierschinken in Fleischfachgeschäften gewöhnlicher Weise manuell produziert und nach Gewicht verkauft. Einer der bedeutendsten Unterschiede zwischen Bierschinken, der für den Einzelhandel in Supermärkten und einem, der in einer Metzgerei gebrüht wurde, ist die Fleischqualität an sich. Für die industrielle Produktion wird in den meisten Fällen Fleisch aus Massentierhaltungen verwendet, während die Fleischfachverkäufer für ihre Fleisch- und Wurstwarenherstellung häufig eigene Tiere züchten. Die Gesundheit der Tiere kann so deutlich besser kontrolliert und garantiert werden.

    Der Preis für Bierschinken aus dem Einzelhandel beginnt für eine 200 Gramm Packung bereits bei circa 0,65 Euro. Im Fachhandel hängt der Preis unter anderem von der gewünschten Menge des Kunden sowie des durch den Metzger festgelegten Grundpreises für 100 Gramm ab.

     

     

     

     

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