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    Kalbsbratwurst
    Kalbsbratwurst

    Kalbsbratwurst

    Unter der Bezeichnung Kalbsbratwurst versteht man in der Regel eine Bratwurst, die, je nach Sorte, eine vorgegebene Mindestmenge an Kalbfleisch im Fleischanteil aufweisen muss. Sie muss jedoch nicht zwingend aus purem Kalbfleisch hergestellt werden.

    Eigenschaften: Kalbsbratwurst

    Die Kalbsbratwurst gehört zu den Brühwürsten. Sie ist mager und gut bekömmlich. Ihr Brät besteht aus Kalbfleisch und feinen Gewürzen. Umhüllt ist sie von Schweinedärmen (Natursaitling). Ihre Dicke entspricht 28 - 32 mm und sie hat ein Gewicht von 100 g. Sie eignet sich zum Braten und Grillen. Die Kalbsbratwurst hat folgende Nährwertangaben: Eiweiß 13 g, Fett 20 g und 237 Kilokalorien.

    Herkunft: Kalbsbratwurst

    Bereits in der Antike waren Würstchen in Griechenland bekannt. Bei Wettkämpfen bekam der Sieger eine Wurst als Belohnung. Auch die Römer waren Wurstliebhaber. Im Mittelalter veranstalteten Metzger Wurstwettkämpfe, wer die längste und beste Wurst herstellen konnte. Übrigens wurde im Jahre 1943 die erste "Olma-Bratwurst" in St. Gallen (Schweiz) hergestellt. Diese St. Gallener Kalbsbratwurst besteht aus Schweinefleisch, Speck und mind. zur Hälfte aus Kalbfleisch.  

    Verwendung: Kalbsbratwurst

    Kalbsbratwurst ist besonders mager und gut bekömmlich. Daher sollte sie zu keinem Grillfest fehlen. Mit dieser Bratwurst lassen sich außerdem verschiedene Gerichte zubereiten. Kalbsbratwurst lässt sich prima in der Pfanne braten oder grillen und zu Kartoffelpüree mit Gemüse, Kartoffelsalat, Suppe, Eintopf, Wurstsalat oder als Speckwürstchen servieren. Die St. Gallener Kalbsbratwurst wird übrigens in ihrer ostschweizer Heimat bewusst ohne Senf verzehrt.

    Lagerung: Kalbsbratwurst

    Ist die frische Kalbsbratwurst noch im rohen Zustand, sollte sie nicht länger als 1 Tag im Kühlschrank gelagert werden. Hier bitte auf eine gut verschlossene Aufbewahrungsbox achten. Wird die Bratwurst vakuumverpackt, kann sie bis zu 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt bleiben. Optimal gekühlt wird Wurst, wenn sie gleich über dem Gemüsefach liegt. Auch Einfrieren ist möglich und verlängert die Aufbewahrungsdauer auf vier Monate. Während des Auftauens auf einem mit Folie bedeckten Teller legen.

    Gesundheit Kalbsbratwurst

    Kalbfleisch ist mager und leicht bekömmlich. Angeboten werden unter anderem auch Kalbsbratwürste, die noch weniger Fett enthalten. Die Kalbsbratwurst stellt für den menschlichen Körper wertvolle B-Vitamine zur Verfügung, die für den Stoffwechsel unerlässlich sind. Außerdem ist Kalbfleisch ein wichtiger Eisenlieferant. Die Kalbsbratwurst hat folgende Nährwertangaben: Eiweiß 13 g, Fett 20 g , Kohlenhydrate 1 g und 237 Kilokalorien.

    Saison der Kalbsbratwurst:

    Kalbsbratwurst ist das ganze Jahr über erhältlich. Sie wird an der Frischetheke oder abgepackt im Kühlregal angeboten. Allerdings wird in der Grillsaison das Angebot meist noch erweitert.

    Kalbsbratwurst Geschmack: fein

     

    Kalbsbratwürste und ihre Verwandten

    Unter der Bratwurst werden neben der Kalbsbratwurst noch viele andere Wurstsorten zusammengefasst, die sich aber alle nur in der Zusammensetzung der Wurstmasse, mal mehr, mal weniger, unterscheiden. Hauptmerkmal aller Bratwürste ist jedoch ihr Verwendungszweck: Sie sind speziell zum Braten oder auch Grillen hergestellte Würste. Eigentlich kommt das Präfix „Brat" im Namen der Wurst von Brät, das dem althochdeutschen Wort brato, das so viel wie „Muskelfleisch" bedeutet, entlehnt ist.

    Herstellung

    Zur Herstellung von Bratwürsten und auch der Kalbsbratwurst werden das Fleisch und andere Zutaten wie Zwiebeln, Gewürze oder Kräuter mit Hilfe eines Fleischwolfes fein zerkleinert, je nach Wurstsorte kann das daraus entstehende Brät auch grober ausfallen. Dieses Brät wird anschließend in Schweins- oder Lammdärme gefüllt. Bratwürste werden nicht in Dosen oder Gläsern angeboten. Anschließend werden die noch rohen Bratwürste in Brühe, heißem Wasser oder auch nur Wasserdampf gebrüht und zur Zubereitung in der Pfanne oder auf dem Grill gebraten. Es gibt allerdings auch die Bauernbratwurst, die zusätzlich noch geräuchert wird und dann nicht mehr gebraten, sondern kalt zum Vesper gegessen wird. In manchen Regionen wird auch noch rohe Bratwurst zum Verkauf angeboten.

    Neben der Kalbsbratwurst gibt es noch zahlreiche andere Bratwürste

    Feine Bratwürste sind uns auch unter Weißwürstchen oder im speziellen Fall auch als Wiener Weißwürstchen bekannt. Klassische Rostbratwürste vom Grill gibt es in mittelgrober und grober Ausführung, sie unterscheiden sich lediglich durch den Feinheitsgrad des Bräts und, je nach Region der Herstellung, auch von den Gewürzen. Hergestellt werden Rostbratwürste aus Schweinefleisch, es gibt diese Variante also nicht als Kalbsbratwurst (außer bei der Thüringer Rostbratwurst). Wird Kalbsbratwurst angeboten, so unterscheidet sie sich von den Rostbratwürsten nur durch die Fleischsorte, darf aber nicht mehr den Namen Rostbratwurst tragen. Eine Besonderheit ist hier die geschützte Bezeichnung der St. Gallener Kalbsbratwurst.

    Wie oben bereits erwähnt, gibt es in manchen Regionen auch rohe Bratwürste im Verkauf. Sie müssen aber vor dem Braten dennoch zuerst gekocht werden. Der Vorteil dieser rohen Bratwürste liegt allerdings daran, dass der Darm auch geöffnet und das noch breiige Brät herausgenommen werden kann. Das Brät kann nun zur Herstellung anderer Speisen, zum Beispiel zur Verfeinerung von Frikadellen oder zur Herstellung von Klößchen in Suppen verwendet werden und muss nicht in Form einer Bratwurst verwendet werden.

    Berühmte Bratwürste

    In fast jeder Region Deutschlands wird die Bratwurst anders hergestellt als in den übrigen Teilen, doch einige Bratwürste haben es zu Berühmtheit geschafft und sind weit über ihre Ursprungsregion hinaus bekannt. Um jedoch zu verhindern, dass jede in Bayern hergestellte Bratwurst nach Nürnberger Rostbratwurst-Rezept auch deren Namen tragen darf, wurden diese Bezeichnungen geschützt.

    Auch hier hat es eine Kalbsbratwurst in die oberen Ränge geschafft, nämlich die St. Gallener Kalbsbratwurst. Sie muss zu mindestens 50% aus Kalbsfleisch bestehen, ansonsten darf sie sich nur noch St. Gallener Bratwurst nennen. Im Jahr 2008 wurde sie als „Indication géographique protégée", kurz IGP für den ganzen Kanton St. Gallen in der Schweiz eingetragen und darf somit nur dann diesen Namen tragen, wenn sie auch dort hergestellt wurde. Zu den geschützten Bezeichnungen gehören daneben auch die Nürnberger Rostbratwurst bzw. die Nürnberger Bratwurst. Sie ist neben der Weißwurst wohl die berühmteste Bratwurst und erhält ihren Namen nur dann, wenn sie direkt im Stadtgebiet von Nürnberg hergestellt wird.

    Ebenfalls dazu gezählt werden muss die Thüringer Bratwurst. Normalerweise wird sie zwar aus Schweinefleisch hergestellt, kann alternativ aber auch Anteile von Rind oder Kalb haben, weshalb sie in diesem Fall dann auch zu den Kalbsbratwürsten gezählt wird. Die Bezeichnung Thüringer Bratwurst ist ebenfalls eine geschützte geografische Angabe und darf nur dann vergeben werden, wenn mindestens 51% aller Zutaten ebenfalls aus dieser Region kommen. Die Thüringer Rostbratwurst ist die wohl älteste bekannte Bratwurst, schon 1404 wurde sie erwähnt. Da die Thüringer Bratwurst eine enorme Bedeutung für die Thüringer Bürger hat, wurde in Holzhausen bei Arnstadt 2006 das erste deutsche Bratwurstmuseum eröffnet.

     

     

     

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