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    Geflügelwurst
    Geflügelwurst

    Geflügelwurst

    Geflügelwurst umfasst einige Wurstsorten wie beispielsweise Aufschnitt, Geflügellyoner, Geflügelwiener und Geflügelsalami. Diese Wurstsorten beinhalten dabei aber nicht immer nur die zu erwartenden Fleischsorten wie Pute, Huhn oder Ente. Geflügelwurst gilt als besonders fett- und kalorienarm und kann genauso wie andere Wurstsorten verarbeitet werden. Gerade ernährungsbewusste Käufer greifen deshalb vermehrt zu diesen Wurstsorten. Nicht selten werden Geflügelwurst aber auch Rindfleisch oder Schweinefleisch zugesetzt.

    Eigenschaften: Geflügelwurst

    Geflügelwurst ist eine Wurstsorte, deren Fleisch eigentlich von Pute, Ente oder Hahn stammen sollte. Doch häufig findet man in den Zutatenangaben auch die Auflistung von anderen Tierarten wie Schwein oder Rind. Eine Geflügelwurst, die zu 100 % aus Geflügelfleisch besteht, wird mit "rein" gekennzeichnet. Andernfalls heißt eine Geflügelwurst z.B. Geflügel-Wiener-Würstchen mit Rindfleisch oder Puten-Leberwurst mit Schweinefleisch. In Geflügelwurst sind reichlich Vitamin B1 und B2, aber auch Vitamin B6 und B12 enthalten.

    Herkunft: Geflügelwurst

    Schon in der Antike waren Würste in Griechenland bekannt. Bei Wettkämpfen erhielt der Sieger eine Wurst als Belohnung. Auch die Römer liebten Würste. Im 18. Jahrhundert gab es Geflügelwürste dann in deutschen Küchen, wie alten deutschen Kochbüchern zu entnehmen ist. Sie wurden als Zuspeise serviert und fanden auch in Fleischsuppen Verwendung. Gerade für die ärmere Bevölkerung wurde die Wurst ein beliebter und erschwinglicher Bratenersatz, so Friedrich Schlögl 1881 in "Die Saison der Wurst", einer Studie im Großen Sacher Kochbuch.

    Verwendung: Geflügelwurst

    Für die Zubereitung der Geflügelwurst gibt es ganz einfache und leckere Rezepte. Schnell und einfach ist z.B. Geflügelwurst-Gulasch mit Nudeln, eine andere Variante ist Geflügelwurst im Blätterteigmantel. Weitere Rezepte mit Geflügelwurst sind Nudelgeflügelwurst-Auflauf, Nudeln mit gebratener Geflügelwurst, Wurstsalat, Kartoffel-Geflügelwurst-Suppe, Nudelsalat mit Geflügelwurst und Blumenkohl-Geflügelwurst-Gratin. Natürlich eignet sich Geflügelwurst auch ganz einfach als fettarmer Brotaufschnitt.

    Lagerung: Geflügelwurst

    Geflügelwurst ist wie alle Brüh- und Kochwürste 2 bis 4 Tage bei einer Temperatur von 0 bis 4 Grad im Kühlschrank lagerbar. Übrigens liegen Wurstwaren direkt über dem Gemüsefach am kühlsten. Bereits geöffnete Ware muss innerhalb weniger Tage verzehrt werden. Geflügelwurst kann auch bei einer Temperatur von minus 18 Grad für vier Monate eingefroren werden. Man sollte dabei auf eine fest verschlossene Verpackung achten.

    Gesundheit Geflügelwurst

    Geflügelwurst enthält pro 100 g folgende Nährwerte: Eiweiß 12 g, Fett 20 g und 232 Kilokalorien. Als wertvoller Eisenlieferant beinhaltet Geflügelwurst folgende Mengen pro 100 g: dunkles Putenfleisch 2 mg, helles Putenfleisch 1 mg und Putenleber 9 mg hoch verdauliches Eisen. Vorhanden sind außerdem die wichtigen Vitamine B12 und B6, sowie die lebensnotwendigen Mineralstoffe Kalzium und Magnesium. Die Vitamine B12 und B6 haben eine wichtige Funktion im Homocystein-Stoffwechsel, während die enthaltenen Mineralstoffe Kalzium und Magnesium besonders bei Stress und körperlicher Anstrengung das menschliche Herz, Knochen und Muskeln stärken.

    Saison der Geflügelwurst:

    Geflügelwurst ist das ganze Jahr über erhältlich. Sie wird an der Frischetheke und auch im Kühlregal angeboten.

    Geflügelwurst Geschmack: mild-geräuchert

     

    Rezeptur

    Das die Wurstsorte bezeichnende Tier muss nämlich laut Gesetz, nicht zwingend den größten Fleischanteil ausmachen. Es genügt, wenn das Produkt, wie eben hier Geflügelwurst, eine Charakter bestimmende Menge beinhaltet. Allerdings darf Geflügelwurst, die wirklich zu hundert Prozent aus reinem Geflügelfleisch besteht, durch den Vermerk „rein" gekennzeichnet werden. Das Deutsche Gesetz sieht vor, dass eine als Geflügelwurst deklarierte Wurst, maximal zwanzig Prozent Schweinefleisch beziehungsweise Rindfleisch enthalten darf. Trotzdem ist es in der Realität meist so, dass Kunden eine als „reine" Geflügelwurst bezeichnete Wurst auch als solche ansieht.

    Ein Blick auf die Inhaltsstoffe würde allerdings die genauen Inhalte offenlegen. Genau aus diesem Grund fordern bereits viele Verbraucherzentralen, dass eine detaillierte Deklaration der Geflügelwurst und vor allem ihr Fleischanteil, der von nicht gefiederten Tieren kommt, auf der Verpackung angegeben werden muss. Neben eventuellen Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Zusätzen, wäre dies auch für bestimmte ethnische Gruppen sowie Religionsgemeinschaften von großer Wichtigkeit, da diese Fleisch von bestimmten Tieren vermeiden müssen. Bisher kann sich der deutsche Verbraucher also noch nicht wirklich sicher sein, dass in der als Geflügelwurst ausgewiesenen Wurst auch wirklich nur Geflügelfleisch drinnen ist.

    Kennzeichnung

    Diese Tatsache könnte einem fast den Appetit auf Geflügelfleisch verderben. Die Stiftung Warentest hat in den von ihnen getesteten 207 Produkten, in 53 Produkten fast genauso viel an Schweinefleisch wie Geflügelfleisch gefunden und das obwohl die Wurst als Geflügel-, Pute- oder Truthahnwurst etikettiert war. Es wurden sogar Produkte gefunden, die als Geflügelwurst ausgewiesen waren, aber der Anteil an Geflügel sogar kleiner war, als der restliche Fleischanteil. Allerdings war in immerhin 105 der getesteten Produkte tatsächlich nur reines Geflügelfleisch enthalten. Rein formal sind die Zugaben von Rind- oder Schweinefleisch wie bereits gesagt, zulässig.

    Nach den Grundsätzen des deutschen Lebensmittelbuches werden Fleisch- oder Wurstarten ohne einen gesonderten Hinweis immer als Fleisch oder Wurst vom Schwein oder Rind verstanden. Wenn Hersteller allerdings auch Fleisch von anderen Tierarten zusetzt, wird dies im Normalfall auf dem Etikett angegeben. Was aber im Gegenzug nicht bedeutet, dass kein Rind- oder Schweinefleisch verarbeitet wurde. Nicht nur die Stiftung Warentest kritisiert dabei die schwer lesbare oder unklare Kennzeichnung. Denn zur vollkommenen Irreführung der Käufer, sind auf den Verpackungen dieser Geflügelwurst auch nur Truthähne oder Hühner abgebildet und Fremdzutaten stehen nur ganz klein oder nur in der Zutatenliste versteckt drauf. Einige, vor allem sehr bekannte Geflügelwursthersteller, haben aufgrund des großen Mediendrucks jetzt verzichtet, ihren Geflügelwurstsorten Schweine- oder Rindfleisch zuzusetzen.

    Geflügelwurst ist eine Wurstsorte, deren enthaltenes Fleisch eigentlich von Pute, Ente oder Hahn stammen sollte. Doch häufig findet man in den Zutatenangaben auch die Auflistung von anderen Tierarten wie Schwein oder Rind. Eine Geflügelwurst, die zu 100 % aus Geflügelfleisch besteht, wird mit "rein" gekennzeichnet. Andernfalls heißt eine Geflügelwurst z.B. Geflügel-Wiener-Würstchen mit Rindfleisch oder Puten-Leberwurst mit Schweinefleisch.

     

     

     

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