Sardine

Sardinen sind kleine Salzwasserfische, welche zu der Familie der heringartigen Fische gehören. Sardinen zeichnen sich vor allem durch den kleinen, im Querschnitt leicht ovalen Körper aus. Die Flanken sowie auch der Rücken des Fisches ist grünlich bis bläulich gefärbt und an der Bauchseite eher silbrig. Die Kiemendeckel der Sardine sind ebenso auffällig gestaltet. Sie zeichnen sich durch die rostfarbenen bis braunroten Töne aus. An der Seite des Fisches finden sich vorwiegend große, silberne Schuppen.

Nährwert je 100 g
kcal118 kcal
KJ496 KJ
Carbs0 g
Protein19.4 g
Fat4.5 g
Water74.5 g
Cholesterol15 mg
Vitamine je 100 g
Niacin9.7 mg
Vitamin A20 µg
Vitamin B10.02 mg
Vitamin B20.25 mg
Vitamin B60.97 mg
Vitamin C0 mg
Vitamin E0.5 mg
Vitamin K0 mg
Mineralstoffe je 100 g
Calcium85 mg
Iron2.5 mg
Potassium420 mg
Magnesium24 mg
Sodium100 mg
Phosphorus258 mg
Sardine

Woher hat die Sardine ihren Namen

Die Sardine zeichnet sich in anatomischer Hinsicht besonders durch den sehr weit vorstehenden Unterkiefer aus, sowie auch durch eine verhältnismäßig eher klein erscheinende Flosse. Die Sardinen verdanken ihren Namen der bekannten italienischen Insel Sardinien. Dort war, besonders in den vergangenen Jahrzehnten, der Bestand an Sardinen sehr groß. Die Sardine wird häufig in einer Größe von 13-16 cm im Handel angeboten. Eine Sonderform ist der Pilchard. Der Pilchard ist eine ausgewachsene Sardinenform, welche bis zu 30cm groß werden kann. Sardinen erreichen die Geschlechtsreife erst nach 3 Jahren. Sie haben nach diesen drei Jahren oftmals eine Länge von 19cm- 20cm.

Von welchen Meeren stammen die Sardinen

Sardinen sind heute in allen Meeren auf der Welt vorzufinden. Heute liegt ihr Verbreitungsgebiet hauptsächlich im Nordostatlantik sowie auch im nördlichen Teil des Mittelmeeres. Sardinen sind Gruppentiere und schwimmen in großen Schwärmen durch die Meere. Im Frühjahr und im Sommer halten sich die Sardinen in Küstennähe auf, wie zahlreiche andere Fische auch. Dies liegt vor allem daran, dass sie dort ihren Laich ablegen. Im Herbst ziehen die Sardinen von der Küstennähe ab und verbreiten sich weiter südwärts um in den dort vorherrschenden tiefen Gewässern zu überwintern. Das Hauptnahrungsmittel der Sardine sind kleine Krebse, Fischlaich sowie auch Larven.

Sardinen - Nährwerte, Geschmack und Zubereitung 

Sardinen zeichnen sich vor allem durch den etwas höheren Fettteil aus, als es bei anderen Fischen der Fall ist.
Sardinen können gebraten werden, werden oftmals jedoch in Öl angeboten. Sardinen haben einen würzigen und kräftigen Geschmack, der sich besonders beim Braten sehr gut entwickelt. Sardinen können auf verschiedene Methoden zubereitet werden. Zu Sardinen passen am besten Salzkartoffeln oder ein frischer Salat.

 

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