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Rapsöl
Rapsöl

Rapsöl

Sicher haben Sie schon einmal im Frühjahr die herrlichen, gelb blühenden Rapsfelder gesehen. Die Rapspflanze ist eine Nutzpflanze, die wegen ihrer Ölhaltigkeit geschätzt wird. Aus den Samen der Rapspflanze wird das Rapsöl gewonnen. Rapsöl ist ein einheimisches Lebensmittel. Ein Teil des Rohstoffes wird importiert, beispielsweise von osteuropäischen Anbauern, und von deutschen Betrieben weiterverarbeitet. Wer zu diesem Öl greift, stärkt die hiesigen Erzeuger und hilft mit, unnötig weite Transporte zu vermeiden.

Eigenschaften: Rapsöl

Rapsöl ist Träger fettlöslicher Vitamine (A, E, K), reich an Mineralstoffen und hat ein ausgewogenes Verhältnis an Fettsäuren vom Typ Omega 3 und Omega 6. Diese können das LDL-Cholesterin senken und wirken entzündungshemmend. Achtung bei der Verwendung von Rapsöl in der Küche. Es gibt hochwertiges Rapsöl und raffiniertes Rapsöl. Das native Rapsöl ist hitzeempfindlich und darf keinesfalls zum Anbraten verwendet werden.

Herkunft: Rapsöl

Historisch war Rapsöl wegen seiner Bitterstoffe und ungesunder Bestandteile eher als Lampenöl und Schmiermittel bedeutend. Auch heute wird der größte Teil der Produktion für technische Zwecke, vor allem als nachwachsender Energieträger (Biokraftstoff), verwendet. In den siebziger und achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden jedoch Raps-Sorten ohne Bitterstoffe und unverträgliche Inhaltsstoffe ("00-Raps") gezüchtet, sodass das Öl heute in der Qualität und dem Geschmack keinem importierten Öl aus anderen Pflanzen nachsteht. Wurde das Rapsöl noch in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts schamhaft als "Speiseöl" oder "Pflanzenöl" vertrieben, ist es heute, unterstützt durch eine Imagekampagne, ein Qualitätsbegriff geworden. Dementsprechend ist sein Anteil an den Speiseölen für die Küche stetig gestiegen und hat sich allein von 2003 bis 2007 fast verdreifacht.

Verwendung: Rapsöl

Man unterscheidet kaltgepresstes, natives und raffiniertes Rapsöl. Je nach Sorte ist die Verwendung unterschiedlich. Das kaltgepresste Rapsöl hat keine Zusatzstoffe und ist von Natur aus goldgelb und vollmundig im Geschmack. Diese Ölqualität wird zum Marinieren von Salaten oder für Soßen verwendet. Es ist nicht hitzestabil und sollte keinesfalls zum Braten verwendet werden.

Anders das raffinierte Rapsöl, das einen neutralen Geschmack hat und zum Braten verwendet werden kann. Allerdings kann es nicht unbegrenzt erhitzt werden. Fängt es an zu rauchen, ist es zu heiß.

 

Lagerung: Rapsöl

Hochwertiges Rapsöl sollte vor Licht geschützt werden und es sollte im Dunkeln aufbewahrt werden. Licht kann zum Zerfall der Fettsäuren führen. Passiert dies, wird das Öl ranzig und ungenießbar.

Gesundheit Rapsöl

Gutes Rapsöl ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Bei den Vitaminen sind es vor allem die fettlöslichen Vitamine A, E und K, die für ihre antioxidative Wirkung bekannt sind.

Ernährung: Rapsöl

Eine Hilfestellung geben ihm dabei die Tests der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.), die die bronzene, silberne oder sogar goldene DLG-Prämierung vergibt. Man soll sich auch nicht scheuen, einen Teelöffel von dem Rapsöl seiner Wahl zu kosten. Bei einem guten, kaltgepresstem Öl wird das unaufdringliche, aber blumige Aroma eine angenehme Überraschung sein.

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren im nativen Rapsöl ist gesund. Rapsöl enthält 7g gesättigte Fettsäuren und 63g ungesättigte Fettsäuren, was vor allem die Ölsäure ist. Sowie 28g mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren sind im Verhältnis 2:1, was sich in Studien als optimales Verhältnis herausgestellt hat. Bei Sonnenblumenöl ist sas Verhältnis schlechter, weshalb in dem Punkt Rapsöl die gesündere Variante ist.

Saison der Rapsöl:

In Deutschland wird vorrangig Winterraps verwendet, dessen Aussaat im August beginnt. Die typische Rapsblüte gibt es bereits Anfang April. Aus den Rapsblüten haben sich dunkle Schoten entwickelt, welche je nach Wetterbedingung unterschiedlich geerntet werden können. I.d.R. ist die Ernte im Juli. In Deutschland wird ca. 3.6 Mio. Tonnen Raps pro Jahr geerntet. Mit Abstand größter Produzent ist Kanada mit 20 Mio. Tonnen Jahresproduktion.

Rapsöl Geschmack: neutral (raffiniert), nussig & vollmundig (kaltgepresst)

 

Das Lebensmittel Rapsöl

In der Küche wird Speiseöl sowohl zum Braten in der Pfanne, als auch für Salat verwendet. Es gibt für Öl zwei Herstellungsmethoden, die für unterschiedliche Verwendungsarten eingesetzt werden:

  • Industriell heißgepresst in Ölmühlen (raffiniert).
  • Dieses Öl hat einen hohen Rauchpunkt und ist hitzestabil bis über 200 Grad. Die empfindlichsten, aber wertvollen und aromatischen Bestandteile sind beim Herstellungsprozess entfernt worden. Es übersteht das Braten in der heißen Pfanne, ohne dass einzelne Stoffe durch die Hitze zerfallen sind. Die Herstellungsmethode bringt eine bessere Ausbeute mit sich, sodass raffiniertes (heißgepresstes) Rapsöl billiger sein kann. Durch seinen neutralen Geschmack ist raffiniertes Öl hervorragend zum Braten oder Frittieren geeignet.
  • Kaltgepresst in dezentralen Ölmühlen.

Dieses Herstellungsverfahren ist schonender, weil es die wertvollen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Öl belässt. Man merkt es am wunderbar aromatischen Duft dieses Öls, gerade wenn man es nicht nur für Salat, sondern auch in der "heißen Küche" verwendet, beispielsweise zum Marinieren von Fleisch. Dafür ist der Rauchpunkt von kaltgepresstem Rapsöl niedriger. Man muss aus diesem Grunde in der Pfanne die Temperatur niedriger halten

Qualitätsstufen von Rapsöl

Es kommt sehr auf den Aufwand an, mit dem das Rapsöl hergestellt wurde, und den Zweck, für den es ausgelegt ist. Kaltgepresstes Rapsöl kann bis 130 Grad, aber auch bis 190 Grad hitzestabil sein. Bei der Qualität muss nicht unbedingt ein Zusammenhang mit dem Preis bestehen. Es gibt auch Eigenmarken der Lebensmitteldiscounter, die eine Goldmedaille der DLG erhalten haben.

 

 

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