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E 968 - Erythrit

Erythrit gehört zu der Gruppe der Zuckeraustauschstoffe und wird unter der Bezeichnung E 968 im Nahrungsmittelgewerbe eingesetzt, um Lebensmittel zu süßen. Erythrit ist ein Zuckeralkohol und kommt natürlicher Weise in geringen Mengen in Früchten wie Melone und Birne, in Pilzen und fermentierten Lebensmitteln wie Sojasoße und Reiswein vor.

Herkunft

Für die industrielle Produktion wird E 968 mit Hilfe von osmophilen Pilzen hergestellt. Dabei wird Glucose oder Saccharose mikrobiell umgewandelt. Als Endprodukt entstehen farblose süß schmeckende Kristalle. Im Handel ist Erythrit auch unter dem Namen Sukrin oder Sukolin bekannt. Erythrit ist ein Alleskönner und wird nicht nur als Süßungsmittel, sondern auch als Geschmacksverstärker, Feuchthaltemittel, Stabilisator, Verdickungsmittel, Füllstoff und Komplexbildner eingesetzt.

Verwendung

E 968 wird vor allem in Likören, Fischen, Krebstieren, Schalentieren, Fertigsuppen und Milchprodukten eingesetzt. E 968 ist für Lebensmittel allgemein zugelassen. Allerdings darf Erythrit nicht Fruchtsaftgetränken als Süßungsmitel zugesetzt werden.

Risiken

Der Verzehr von Lebensmitteln oder Getränken, die E 968 enthalten, ist ohne Bedenken zu empfehlen. E 968 hat den großen Vorteil, dass die Nachteile von Zuckeraustauschstoffen nur vermindert auftreten. Nach dem Genuss von Lebensmitteln, die E 968 enthalten, ist also die Gefahr von Durchfall und Blähungen weniger gegeben, da Erythrit fast vollständig im Dünndarm resorbiert und über die Nieren ausgeschieden wird.

 

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