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Verdickungsmittel und Geliermittel

Verdickungs- und Geliermittel werden in der Lebensmittelproduktion nicht nur eingesetzt, um Lebensmittel zu gelieren oder eine feste Konsistenz zu geben. Oft werden diese Lebensmittelzusatzstoffe in kalorienreduzierten Produkten verwendet, um ihnen die Kaueigenschaften und damit eine bestimmte Textur zurückzugeben, die durch das Fehlen von Zucker verlorengegangen sind.

Welchen Ursprung haben Verdickungs- und Geliermittel

Oft sind Verdickungs- und Geliermittel natürlichen Ursprungs und werden aus Pflanzenteilen, Algen oder Mikroorganismen gewonnen. Beispiele dieser aus natürlichen Substanzen gewonnenen Verdickungs- und Geliermittel sind Agar-Agar (E 406), Johannisbrotkernmehl (E 410) oder Pektin (E 440).

Verwendung von Verdickungs- und Geliermitteln

Verdickungsmittel sind nicht fettlöslich, sondern binden Wasser und können damit die Energiedichte von Lebensmitteln verringern, was eine zusätzliche Eigenschaft ist, sie oft in Light-Produkten einzusetzen. Allgemein gibt es keine Beschränkungen für den Einsatz von Verdickungs- oder Geliermitteln als Lebensmittelzusatzstoff. Daher sind diese Stoffe in einer Reihe von Produkten zu finden, z.B. in Gelees, Wurst- und Fleischwaren, Diät Produkten, Süßwaren, Eis, Puddings und Käsewaren.

Risiken

Verdickungs- und Geliermittel gelten als unbedenklich. Allerdings können sie bei übermäßigem Verzehr die Aufnahme von wichtigen Mineralstoffen im Körper verhindern. Einige Verdickungs- und Geliermittel werden außerdem vom Körper nicht verstoffwechselt und können daher als Ballaststoffe angesehen werden. Zu bemängeln ist allerdings, dass für Verdickungsmittel keine genaue Kennzeichnungspflicht besteht und oft nur die Bezeichnung Verdickungsmittel ohne die genaue E-Nummer verwendet wird.

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