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E 962 - Aspartam-Acesulfamsalz

Der künstliche Süßstoff Aspartam-Acesulfamsalz ist seit 2005 in der Europäischen Union als Lebensmittelzusatzstoff unter der Bezeichnung E 962 zugelassen. E 962 ist ein Reaktionsprodukt von Aspartam (E 951) mit dem Salz Acesulfam (E 950). Dieses Reaktionsprodukt ist wesentlich wirkungsvoller als eine reine Mischung beider Stoffe je sein könnte.

Herkunft

E 962 wird hergestellt, indem drei Teile Aspartam mit zwei Teilen Acesulfamsalz in einem chemischen Prozess synthetisiert werden. Das Endprodukt ist ein weißes, kristallines Pulver, das schlecht in Wasser löslich ist. E 962 ist süßer im Geschmack als eine Mischung der beiden Ausgangstoffe. In E 962 verbindet sich auf vorteilhafte Weise die schnell einsetzende Süßkraft von Acesulfam mit der später einsetzenden aber länger anhaltenden Süßkraft von Aspartam.

Verwendung

Theoretisch liefert die Zufuhr von E 962 dem menschlichen Organismus zwar Energie, da der Stoff aufgrund seiner hohen Süßkraft aber in so geringen Dosierungen eingesetzt wird, ist sein Beitrag zur Gesamtenergieversorgung als nicht nennenswert zu betrachten und daher wird Aspartam-Acesulfamsalz auch in zuckerfreien Lebensmitteln wie Getränken, Desserts, Marmeladen, Konfitüren und Süßwaren eingesetzt.

Risiken

E 962 gilt wie seine Ausgangsstoffe als unbedenklich. Allerdings ist E 962 eine Phenylalaninquelle. Menschen die unter Phenylketunorie leiden, dürfen diesen Stoff nicht zu sich nehmen. Warnhinweise dazu sind auf den Lebensmittelpackungen vorhanden.

 

Interessant

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