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E 520 - Aluminiumsulfat

Aluminiumsulfat ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen. Unter der Bezeichnung E 520 wird Aluminiumsulfat in der Nahrungsmittelindustrie als Stabilisator eingesetzt. Aluminiumsulfat kommt auch natürlicher Weise in der Umwelt vor, z.B. in Mineralen.

Herkunft

Chemisch betrachtet ist E 520 das Aluminiumsalz der Schwefelsäure (E 513). Herstellen lässt sich E 520, indem Aluminiumoxid mit Schwefelsäure reagiert. Bei diesem Vorgang entsteht ein farbloses kristallines Pulver, dass sich gut in Wasser lösen lässt.

Verwendung

E 520 hat die Eigenschaft, dass es u.a. mit Pektin (E 440) feste Verbindungen eingeht. Daher ist E 520 besonders geeignet bei geschnittenen Obst oder Gemüsestückchen eingesetzt zu werden, denn E 520 schafft an den Schnittstellen eine feste Oberfläche und hält so die Ware länger frisch. E 520 kann zudem als Hilfsstoff eingesetzt werden, um die Wirkung von Geliermitteln wie Carageene oder Alginate zu erhöhen. Aluminiumsulfat ist nur für bestimmte Lebensmittel zugelassen und darf auch nur in bestimmten Höchstmengen eingesetzt werden. E 520 findet man in Eiklar (höchstens 30 mg/ kg), glasierten oder kandierten Obst- und Gemüse (höchstens 200 mg / kg).

Risiken

Die empfohlene Tagesdosis (ADI-Wert) liegt bei 1 mg/ kg. In geringen Mengen gilt E 520 als unbedenklich, jedoch kann bei Menschen mit Niereninsuffizienz ein Anreicherung im Körper stattfinden.

 

Interessant

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